Energiepolitik im Wandel: Aktuelle Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf Verbraucher Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 28. September 2024 Die Energiepolitik befindet sich in einem dynamischen Wandel. (WK-intern) - Neue Technologien, geopolitische Veränderungen und der Klimawandel treiben diese Entwicklung voran. Für Verbraucher bedeutet dies, dass sie sich auf neue Rahmenbedingungen einstellen müssen. Die Politik setzt verstärkt auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Kosten und die Verfügbarkeit von Energie. In diesem Artikel beleuchten wir die aktuellen Entwicklungen und zeigen, wie sie sich auf den Alltag der Verbraucher auswirken. Die wichtigsten Veränderungen in der Energiepolitik In den letzten Jahren hat sich die Energiepolitik erheblich verändert. Ein zentraler Punkt ist der verstärkte Fokus auf erneuerbare Energien. Regierungen weltweit investieren in Wind-, Solar-
Kraftwerksstrategie der reGIERung soll über höhere Stromkosten finanziert werden, dazu ein Kommentar Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 12. Juli 2024 Dass die neue Kraftwerksstrategie über höhere Stromkosten bezahlt werden soll, ist ein fatales Signal für Verbraucherinnen und Verbraucher, sagt Bastian Gierull, Deutschlandchef von Octopus Energy. (WK-intern) - "Ich bin zutiefst schockiert, dass die neue Kraftwerksstrategie mit einer zusätzlichen Umlage auf Strom finanziert werden soll. Die Strompreise weiter zu erhöhen, wäre fatal!" Bastian Gierull, CEO von Octopus Energy Germany: Einmal mehr knickt die Politik vor der fossilen Lobby ein – auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher. Das ist eine Katastrophe! Private Haushalte in Deutschland zahlen einen der höchsten Strompreise europaweit. Ich spreche jede Woche mit Menschen, die sich entscheiden müssen, ob sie ihre Stromrechnung bezahlen
EU-Strafzölle werden individuelle Mobilität weiter verteuern und einschränken E-Mobilität Verbraucherberatung 16. Juni 2024 Die von der EU-Kommission angedrohten Importzölle für chinesische Fahrzeuge gehen nach Ansicht des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) zu Lasten der Kunden. (WK-intern) - Und dem Automobilhandel werden zusätzliche Hürden aufgebaut, die das ohnehin schon rückläufige Geschäft mit der E-Mobilität weiter erschweren. Dazu ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn, Sprecher des Fabrikatshandels in Deutschland: "Der ZDK sieht den Antrag der Europäischen Kommission zur Einführung von Strafzöllen gegen chinesische Automobilimporte kritisch. Strafzölle sind keine Lösung für einen fairen, globalen Handel. Nachteile sehen wir für die Verbraucher, da die zur Verfügung stehenden Produkte deutlich teurer werden. Das wird die ohnehin schon zurückhaltende Kauflaune noch weiter verschlechtern. Und für die
Ökostrom flex: Green Planet Energy bietet dynamischen Ökostromtarif an Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 7. April 2024 Strom nutzen, wenn der Wind weht - Green Planet Energy bietet dynamischen Tarif für Privatkund:innen an (WK-intern) - Hamburg – Die Ökoenergiegenossenschaft Green Planet Energy bietet ab sofort einen dynamischen Ökostromtarif an. Der Tarif Ökostrom flex gibt schwankende Marktpreise an Kund:innen weiter. Darüber hinaus schafft er zusätzliche Anreize, den Verbrauch in Stunden mit besonders hoher Ökostromproduktion zu verschieben. „Wer seinen Stromverbrauch in Zeiten verlegt, in denen viele Erneuerbare-Energien-Anlagen ins Netz einspeisen, unterstützt die Energiewende und kann von einem günstigeren Preis profitieren“, erklärt Carolin Dähling, Leiterin Politik und Kommunikation bei Green Planet Energy. Da die wichtigsten Erneuerbaren Energielieferanten – Wind und Sonne – unterschiedlich verfügbar
Der durchschnittliche Börsenstrompreis liegt bei 6 ct/kWh, bei den Verbrauchern kommt davon nichts an Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windparks 6. März 2024 Rekordtief: Im Februar fiel der durchschnittliche Börsenstrompreis auf 6 ct/kWh1 Wer schöpft den Übergewinn von durchschnittlich 762,5% Aufschlag ab? Der durchschnittliche Strompreis für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh liegt bei 45,73 ct/kWh Regionen, die mehr Strom erzeugen als sie verbrauchen, zahlen die höchsten Netzgebühren (WK-intern) - Dynamische Börsenstromtarife als günstige Alternative zu herkömmlichen Stromtarifen In den letzten Jahren stiegen die Endverbraucherpreise für Strom stetig. Nun sollen auch noch die Netzentgelte steigen. Im Rahmen dynamischer Stromtarife können Verbraucher von sinkenden Börsenstrompreisen profitieren und Stromkosten sparen, u.a. um die steigenden Netzentgelte zu kompensieren. Um das volle Potenzial dynamischer Stromtarife nutzen zu können, empfiehlt sich der
Verbraucherräte fordern klare Verantwortlichkeiten und Transparenz Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 30. Januar 2024 Digitaler Verbraucherschutz: Verbraucher wünschen klare Verantwortlichkeiten und Transparenz bei Online-Marktplätzen (WK-intern) - Studie im Auftrag der DIN-Verbraucherräte veröffentlicht: „Online-Marktplätze aus Verbrauchersicht: Probleme, Barrieren und Lösungsansätze“ Der Handel über Online-Marktplätze hat einen bedeutenden Einfluss und macht fast die Hälfte des Gesamtumsatzes im Onlinehandel aus. Plattformen, auf denen eine Vielzahl von Dritthändlern ihre Produkte vertreiben, bieten Verbraucher*innen viele Vorteile wie ein breites Produktsortiment und standardisierte Transaktionsprozesse. Dennoch treten bei Transaktionen über Online-Marktplätze auch vielfältige Probleme für Verbraucher*innen auf. Vor diesem Hintergrund hat ConPolicy – Institut für Verbraucherpolitik – im Auftrag des DIN-Verbraucherrats eine Studie über die Verbraucherprobleme bei Transaktionen über Online-Marktplätze erstellt. Dr. Christiane Rohleder, Staatssekretärin
1KOMMA5° bietet kostenlosen Strom für Kunden, die an die IoT-Plattform Heartbeat angeschlossen sind E-Mobilität Solarenergie Technik 20. Oktober 2023 Kunden in Schweden erhalten als erstes kostenlosen Strom, sofern sie mit der IoT-Plattform Heartbeat verbunden sind. Verbraucher werden zu Prosumenten (WK-intern) - Ein Software-Update ermöglicht es Nutzern, sich am Pooling von Batterien zur Stabilisierung des Stromnetzes zu beteiligen und gleichzeitig 100 % der Gewinne zu erhalten. Kunden von 1KOMMA5° gehören zu den Ersten weltweit, die potenziell mehr Einnahmen aus Netzdienstleistungen erzielen können, die höher sind als ihre tatsächliche Stromrechnung - ein Paradigmenwechsel: Verbraucher werden zu Prosumenten. STOCKHOLM, Schweden – 1KOMMA5°, die führende europäische Plattform für Solarsysteme, Wärmepumpen und Wallboxen, kündigt das Pooling von Batterien an, die mit der Heartbeat IoT-Plattform verbunden sind. So können
EU Regionen begrüßen neue EU-Gesetzgebung zu Greenwashing Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 11. Oktober 2023 Städte und Regionen haben die neue EU-Gesetzgebung begrüßt, die darauf abzielt, die Reparatur von Waren zu fördern und sogenanntes „Greenwashing“ zu verbieten. (WK-intern) - Die auf der Plenarsitzung des Europäischen Ausschusses der Regionen am 10. Oktober angenommene Stellungnahme unterstreicht, dass die Befähigung der Verbraucher, fundiertere Entscheidungen zu treffen und eine aktive Rolle beim ökologischen Wandel zu spielen, ein Schlüsselfaktor für den Erfolg des Grünen Deals ist. Es sind jedoch Änderungen sowohl im Verbraucher- als auch im Geschäftsverhalten erforderlich. Daher betonen lokale und regionale Entscheidungsträger, dass alle Waren für eine nachhaltige, langfristige Nutzung konzipiert sein sollten und dass ineffiziente, giftige, verschwenderische und umweltschädliche Produkte
Strom- und Gaspreisbremse wird zur Mogelpackung: Gesetzeslücke kostet Verbraucher hunderte Euro Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 9. März 20239. März 2023 Die Energiepreisbremsen benachteiligen Verbraucher, die kürzlich in einen günstigen Strom- oder Gastarif gewechselt sind. (WK-intern) - Wer am 1. März zu einem Preis oberhalb der Preisbremse beliefert wurde, bekommt die Entlastung für Januar und Februar. Wer dagegen kurz vor oder an diesem Stichtag in einen günstigen Vertrag gewechselt ist, hat seinen Anspruch auf den Rabatt für Januar und Februar verloren. Das hat das Bundeswirtschaftsministerium gegenüber dem Geldratgeber Finanztip bestätigt. Preisbewusste Verbraucher werden durch eine Gesetzeslücke um einen oft dreistelligen Betrag gebracht. „Einer Münchener Familie, die zum 1. März aus der Grundversorgung in einen Gastarif knapp unterhalb von 12 Cent pro Kilowattstunde (kWh) gewechselt ist,
Die deutschen Gasverteilnetzbetreiber intensivieren ihre Wasserstoffplanungen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 2. März 2023 Die Initiative H2vorOrt eröffnet die zweite Planungsphase des Gasnetzgebietstransformationsplans (GTP) (WK-intern) - Das Jahr 2023 wird zur entscheidenden Phase für die Planungen einer umfassenden Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland. Die deutschen Gasverteilnetzbetreiber haben 2022 mit der Planung für ein flächendeckendes Wasserstoffnetz begonnen, das sich aus dem heutigen Gasnetz herausentwickelt. Nun wird dieser Prozess fortgesetzt und der Dialog mit Industrie- und Gewerbekunden sowie Kommunen intensiviert. So wird sichergestellt, dass die zukünftige Wasserstoffversorgung auch zur Bedarfslage vor Ort passt – sei es die Versorgung lokaler Industrie oder die kommunale Wärmeplanung. Die Planung erfolgt hierbei auf Ebene der einzelnen Gasverteilnetzbetreiber und wird anschließend in einem deutschlandweiten Bericht konsolidiert. Mit
Erste Frist gerissen: Energieversorger verspäten sich mit Preisbremsen-Info Mitteilungen Verbraucherberatung 16. Februar 2023 Mehrere der größten Energieanbieter in Deutschland haben die erste Frist verpasst, um die gesetzlich vorgeschriebenen Informationsschreiben für die Energiepreisbremsen zu verschicken. (WK-intern) - Am 15. Februar sollten Energiekunden in Deutschland wissen, wie viel Geld sie 2023 durch die Strom- und Gaspreisbremse sparen. Doch Millionen Deutsche werden das Schreiben erst kurz vor Beginn der Entlastung am 1. März per Post oder Online erhalten – und können es so kaum noch rechtzeitig kontrollieren. In Einzelfällen müssen sich Verbraucher sogar darauf einstellen, dass gar keine Information bis zur endgültigen Frist am 1. März erfolgt. Das hat eine aktuelle Umfrage des Geldratgebers Finanztip bei zehn der größten
BDEW distanziert sich von Bundesnetzagentur, Klaus Müller, Aussage zu den überteuerten Energiepreisen Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 1. Februar 2023 BDEW zu Energiepreisen (WK-intern) - Laut Medienberichten hat der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, einen zu geringen Wettbewerb auf dem Energiemarkt kritisiert. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Nicht fehlender Wettbewerb ist der Grund dafür, dass es noch nicht zu großen Preissenkungen kommt, sondern die aktuelle Krisensituation und die CO2-Steuer. Viele Energieversorgungsunternehmen haben es insbesondere im letzten Jahr geschafft, die Energiepreise für die Letztverbraucher auch in Zeiten exponentiell gestiegener Großhandelspreise stabil zu halten bzw. nur leicht zu erhöhen. Grund dafür war eine solide, auf mehrere Jahre angelegte Beschaffungsstrategie, die Preissicherheit schafft und die starken Preisschwankungen am Großhandelsmarkt nicht unmittelbar abbilden muss. Insbesondere die