Netzbetreiber profitieren von verbesserten Hochrechnungen für Einspeiseleistung von PV-Anlagen Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Mai 2016 Fraunhofer ISE und TransnetBW schließen Kooperation erfolgreich ab (WK-intern) - Der Ausbau des Anteils erneuerbarer Energien am Energiemix und der damit verbundene Zuwachs dezentraler Erzeugungsanlagen stellen die Netzbetreiber vor neue Herausforderungen. Sie müssen bei fluktuierender Stromerzeugung und immer komplexerer Netzinfrastruktur die Stabilität und Sicherheit der Stromversorgung gewährleisten. Präzise Prognosen, z. B. für die Einspeiseleistung von Photovoltaikanlagen ins Stromnetz, gewinnen daher für die Netzbetreiber an Bedeutung. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und TransnetBW haben gemeinsam ein Verfahren entwickelt, mit dem eine präzise Hochrechnung der Einspeiseleistung von PV-Anlagen möglich ist. Zum Netzgebiet von TransnetBW zählen 300 000 PV-Anlagen. Um deren gesamte aktuelle Einspeiseleistung hochzurechnen, greift
Übertragungsnetzbetreiber vereinbaren neue Grundsätze zur Verantwortung für Gleichstromverbindungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. Januar 2016 Die vier Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW haben sich über neue Grundsätze zur Verantwortung für den Bau und Betrieb der Gleichstromleitungen (HGÜ) verständigt. (WK-intern) - Dies geschieht vor dem Hintergrund der im Januar in Kraft getretenen gesetzlichen Regelungen für den Netzausbau. Gemeinsames Ziel der Übertragungsnetzbetreiber ist es, den für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende dringend nötigen Ausbau des Übertragungsnetzes möglichst zügig und bürgerfreundlich voranzubringen. Die Vereinbarung sieht im Grundsatz folgende Zuständigkeiten vor: Im Zuge der Verschie-bung des Endpunktes der Gleichstromleitung „Süd-Ost-Passage" von Gundremmingen nach Isar in die Regelzone von TenneT übernimmt TenneT die Vorhabenträgerschaft für den bayerischen Abschnitt. 50Hertz wird weiterhin den
Siemens plant und baut Konverteranlagen für die Gleichstromverbindung ULTRANET Erneuerbare & Ökologie Technik 22. Oktober 2015 Amprion und TransnetBW wählen Siemens als Technologiepartner für Planung und Bau der ULTRANET-Konverteranlagen (WK-intern) - Übertragungsnetzbetreiber bringen Großprojekt der Energiewende voran Die Übertragungsnetzbetreiber Amprion und TransnetBW haben Siemens mit der Planung und dem Bau der Konverteranlagen für die Gleichstromverbindung ULTRANET beauftragt. Damit schaffen die beiden Unternehmen die Basis, um die erste von drei Übertragungsstrecken in Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungstechnik (HGÜ) in Deutschland zu realisieren. ULTRANET ist eine der HGÜ-Verbindungen, die gemeinsam mit dem Ausbau des Wechselstromnetzes das Rückgrat der deutschen Energiewende bilden. An den Endpunkten der Verbindung wird je eine Konverteranlage zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom und umgekehrt benötigt. Die Vergabe zum jetzigen Zeitpunkt ist