BMWE sicher die Stromversorgung durch ein neues Gesetz und durch den Kohleausstieg Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 16. Juli 2026 Gesetz zur Sicherung der Stromversorgung beschlossen (WK-intern) - Am 9. Juli ist das Gesetz zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten (StromVKG) im Bundestag verabschiedet worden. Es soll die Stromversorgungssicherheit in Deutschland ab 2031 auch bei steigenden Anteilen erneuerbarer Energien an der Stromversorgung zuverlässig gewährleisten. Ziel des Gesetzes ist die Sicherstellung der Versorgungssicherheit im Jahr 2031. Es soll immer ausreichend Strom zur Verfügung stehen, wenn durch die witterungsabhängige und damit schwankende Stromerzeugung aus Sonne und Wind nicht genügend Strom produziert und ins Netz eingespeist werden kann. Das Gesetz sichert damit auch den gesetzlich beschlossenen Kohleausstieg bis 2038 und den weiteren
Zu dem nun beschlossenen StromVKG – “Ausschreibungen müssen ohne Verzögerung starten“ Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 11. Juli 2026 Der Bundesrat hat gestern abschließend über das Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) beraten. Dazu sagt Dr. Dennis Rendschmidt, Geschäftsführer VDMA Power Systems: „Es ist gut, dass die jahrelange Hängepartie bei der Kraftwerksstrategie und dem Aufbau neuer gesicherter Erzeugungskapazitäten nun endlich ein Ende hat. Mit dem StromVKG werden wichtige Investitionssignale gesetzt, um die Versorgungssicherheit auch in einem zunehmend von erneuerbaren Energien geprägten Stromsystem langfristig zu gewährleisten.“ „Die beiden Auktionen über jeweils 4,5 GW am 8. September und 22. Dezember sind dringend notwendig, um das hohe Niveau der Versorgungssicherheit in Deutschland auch langfristig abzusichern. Positiv ist zudem, dass im parlamentarischen Verfahren wichtige Verbesserungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
BSW: Solarstrom überholt Braunkohle und Erdgas – Batteriespeicher-Markt zieht kräftig an Ökologie Solarenergie Technik 9. Juli 2026 Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) bewertet die heute vom Deutschen Bundestag beschlossenen Änderungen am „Gesetz zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom“ (StromVKG) als Schritt in die richtige Richtung, sieht jedoch weiterhin eine Benachteiligung von Speichern bei den geplanten Kraftwerksausschreibungen. Bundestag greift Nachbesserungsvorschläge der Solar- und Speicherbranche teilweise auf Batteriespeicher bleiben bei Kraftwerksausschreibungen jedoch gegenüber Gaskraftwerken benachteiligt (WK-intern) - Zwar seien einige Vorschläge des Verbandes zur besseren Berücksichtigung von Batteriespeichern aufgegriffen worden. Eine vollständige Gleichbehandlung von Speichertechnologien und konventionellen Kraftwerken werde mit dem Gesetz jedoch weiterhin nicht erreicht. „Der Bundestag hat wichtige Korrekturen vorgenommen. Das ist ein gutes Signal für Speicher als zentrale Säule der
StromVKG: Nachbesserungen unzureichend für echte Technologieoffenheit Erneuerbare & Ökologie Technik 7. Juli 2026 Die Koalition hat ihre Änderungsentwürfe zum StromVKG vorgelegt. (WK-intern) - Die Anpassungen senken zwar die Zugangshürden für Speicher geringfügig ab, eine Gleichbehandlung aller Technologien ist dennoch weiterhin nicht gegeben. In dem Änderungsentwurf ist nun vorgesehen, dass Speicher über maximal zehn Stunden am Stück 80 % ihrer Leistung erbringen müssen und danach drei Stunden Zeit haben, bevor sie diese Leistung erneut bereitstellen können müssen. Positiv ist: Dieses Kriterium gilt bei Anlagenpools nach dem Änderungsentwurf nicht mehr für jede einzelne Anlage eines Pools, sondern nur noch für den Pool als Ganzes. Dies war eine explizite Forderung des BEE, weil sie hybriden und aggregierten Flexibilitätskonzepten Vorschub
Versorgungssicherheit stärken: StromVKG nachschärfen und zügig beschließen Erneuerbare & Ökologie Technik Wasserstofftechnik 24. Juni 2026 Anlässlich der heutigen Ausschussanhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten (StromVKG) erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: (WK-intern) - „Die Bundesregierung hat mit Ihrem Entwurf konkrete Vorschläge für den Zubau gesicherter Stromerzeugungsleistung auf den Weg gebracht. Diesen Ball müssen die Parlamentarier jetzt aufnehmen und dabei stellenweise nachbessern. Zur Absicherung von Dunkelflauten und des Ausstiegs aus der Kohleverstromung brauchen wir steuerbare, wasserstofffähige Gaskraftwerke, genauso wie Batteriespeicher, Sektorkopplung sowie Flexibilitäten auf Verbrauchsseite. Mit dem StromVKG kann der Bundestag dafür die Grundlage schaffen. Entscheidend ist, dass die ersten Ausschreibungen für H2-ready Gaskraftwerke zügig starten und noch im Jahr 2026
Deutsche Gaskraftwerkspläne bleiben mit dem europäischen Beihilferecht unvereinbar Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 14. Mai 2026 Gestern hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf des „StromVKG“ verabschiedet. (WK-intern) - Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, müssen die darin beschriebenen Staatsbeihilfen durch die Europäischen Kommission genehmigt werden. ClientEarth hat hierzu heute ein Schreiben an die Europäische Kommission übermittelt, im Anschluss an ihre im November 2025 eingereichte Beschwerde. In dem Schreiben legen die Jurist*innen dar, dass der im StromVKG vorgesehene Kapazitätsmechanismus (KM) unvereinbar mit zentralen Regeln des EU-Beihilferechts ist. Sollte die Europäische Kommission das StromVKG in seiner derzeitigen Form genehmigen, wären die Folgen verheerend – für den Energiemarkt, die Verbraucher*innen, die Umwelt und die Rechtsstaatlichkeit in Europa. Die Bundesregierung möchte mit dem „Stromversorgungssicherheitskapazitätsgesetzes“ (StromVKG) Milliardenbeträge für neue Stromgewinnung ausgeben,