Netzentwicklungsplan: Bürgerbeteiligung? Das Monopol der Stromversorger stand nie zur Disposition Erneuerbare & Ökologie News allgemein 13. Juli 2012 (WK-news) - Netzentwicklungsplan - Konzerninteressen gegen Bürgerbeteiligung und Energiewende. Gestern endete die Frist für die Bürgerbeteiligung zum Entwurf des Netzentwicklungsplans. Auf den ersten Blick erscheint es so, als hätte man hier den Bürgern die Möglichkeit gegeben, ihre Interessen und Bedenken einzubringen. Doch eine wirkliche Partizipation scheint gar nicht erwünscht zu sein. Denn es ist offenkundig: Der grundsätzliche Kurs, ein zentralistisches Versorgungssystem zu konservieren und in der Netzstruktur dauerhaft zu verankern, stand nie zur Disposition. Als 2011 der Szenariorahmen für Stromnetzausbau vorgestellt wurde, wurde der dezentrale und verbrauchsnahe – also dezentrale – Ausbau der Erneuerbaren Energien mehr oder minder ignoriert, und dies ist bis heute so
Bundesnetzagentur genehmigt Szenariorahmen Erneuerbare & Ökologie 7. Dezember 2011 Kurth: “Erster wichtiger Schritt für die Beschleunigung des Stromnetzausbaus ist erfolgt“. Die Bundesnetzagentur hat heute die wesentlichen Inhalte des Szenariorahmens zur energiewirtschaftlichen Entwicklung vorgestellt. Dieser bildet die Grundlage für den nationalen Netzentwicklungsplan, den die Übertragungsnetzbetreiber 2012 erstmalig vorlegen werden. "Die Genehmigung des Szenariorahmens ist der erste wichtige Schritt für die Beschleunigung des Netzausbaus. Durch die Konsultation der vergangenen Wochen und eine ausführliche Anhörung, die auch zu Änderungen gegenüber dem Konsultationsentwurf geführt haben, ist eine verlässliche Grundlage für die jetzt anschließende Erarbeitung des Netzentwicklungsplans gelegt", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. "Es ist niemandem möglich, die Zukunft über zehn oder 20 Jahre exakt vorherzusagen.