Rotorblätter im Schnelldurchgang testen Windenergie 8. Dezember 2011 Komplette Einsatzzeit lässt sich in wenigen Monaten simulieren. Rotorblätter von Windenergieanlagen sind hoch beanspruchte, komplex aufgebaute Bauteile und müssen über Jahre enormen Belastungen standhalten. Besonders gilt das für das neue Einsatzgebiet der Offshore-Windparks, in denen sie sich auch gegenüber Salzwasser und Orkanböen behaupten müssen. Hier kommt noch hinzu, dass Techniker nur bei ruhigem Wetter vor Ort tätig werden können. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Bremerhaven können auf einem Teststand an Land für Rotorblätter in vier bis sechs Monaten die raue Wirklichkeit simulieren und damit Aussagen für die gesamte Einsatzzeit von mehr als 20 Jahren treffen. Das BINE-Projektinfo
studiFORUM – Offshore Windkraft – Energie durch frischen Wind Berlin Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Offshore Wirtschaft 21. November 201120. November 2011 Das studiFORUM „Offshore Windkraft – Energie durch frischen Wind!“ fand am 16. November 2011 statt. Neben Experten der deutschen Wirtschaft aus dem neu gegründeten Arbeitsausschusses „Offshore-Windenergie“ trug Herr Prof. Petryna vom Kompetenzzentrum Windenergie Berlin vor und stellte sich den Fragen der Studentinnen und Studenten. Um 17:00 Uhr begann die Veranstaltung mit Kurzvorträgen der eingeladenen Experten: Herr Prof. Petryna, TU-Berlin, „Structural Health Monitoring für Windenergieanlagen auf hoher See“; Herr Gößwein, KEMA, „Offshore-Windparks: Entwicklung, Technik und Herausforderungen“; Herr Nath, Germanischer Lloyd, „Prüfung und Zertifizierung von Windparks und Spezialschiffen“; Herr Fichter, EWE/Alpha Ventus, „Betrieb des Offshore Windparks alpha ventus“; Herr Hecker, DIN, „Normung im Bereich der Offshore-Windenergie“. Im Anschluss standen die Experten für die Fragen
Neue Wind-Blenden-Technologie verdreifacht die Energieeffizienz von Windkraftanlagen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 12. September 2011 New Japanese Wind Turbine Triples Power Professor Prof. Yuji Ohya der Universität Kyushu hat mit seinem Team den künftigen Windkraftwerken ein neues Gesicht gegeben. „Wind-lens“ Wind-Blenden sind bei gleicher Größe entschieden leiser und bis zu dreimal so effizient. „Wind-lens“ mit ihrer nach innen geschwungenen Blende bündelt, ähnlich wie eine Lupe das Licht, den Wind zum Mittelpunkt der Windanlage, zusätzliche Strömungsschlitze, wirken wie ein Zerstreuer, der einen Niederdruck hinter der Turbine bewirkt. Prof. Yuji Ohya verspricht sich hierdurch eine besonders hohe Effizienz der Offshore-Windparks. Auf schwimmenden wabenförmigen Plattformen als Träger im Meer könnten die zukünftigen Offshore-Windparks bestehen. So ist einerseits eine günstige Aufstellung möglich,
Planungs- und Optimierungstool für Offshore-Windparks Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie 1. September 2011 Dreijähriges Forschungsprojekt an der Hochschule Bremen wird finanziert vom Bundesumweltministerium Offshore-Windpark Windenergieanlagen auf See - so genannte Offshore-Windparks - sind in jeder Beziehung eine technische Herausforderung. Das beginnt mit dem Bau derartiger Anlagen vor den Küsten und reicht bis zu dem hohen Aufwand für die Netzanbindung. Hinzu kommen die Kosten für Wartung und Reparatur, die laut Bundesverband Windenergie bis zu einem Viertel der Investitionen ausmachen können. So liegt es auf der Hand, nach effizienten Betriebs- und Instandhaltungskonzepten zu suchen, um ein zuverlässiges Gesamtsystem betreiben zu können. Genau hier setzt ein Forschungsprojekt der Fachrichtung Umwelttechnik der Hochschule Bremen an, um diese bislang nicht
Die Erwartungen beim Ausbau von Offshore-Windparks legen ordentlich zu Finanzierungen Offshore 28. August 201128. August 2011 Der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth geht davon aus, dass der Ausbau der Windenergienutzung auf hoher See an Tempo zunehmen wird. (Denn Internationale Investoren wie Finanzinvestor Blackstone oder die die VW-Gruppe hoffen auf attraktiven Renditen und gesetzlich garantierte Vergütungen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz.) lesen Sie mehr: HIER Am Freitag sagte der Präsident des Umweltbundesamtes bei einem ersten Besuch des Offshore-Windparks “alpha ventus” 45 Kilometer vor der Nordseeinsel Borkum, dass man aus der langsamen Offshore-Startphase nicht darauf schließen kann, dass es so langsam weitergehen wird. Die politischen Signale zum Atomausstieg und das Sonderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau für die Offshore-Branche bieten Investitionssicherheit, sagte Flasbarth. Am
RWE, E.ON und WindMW stellen Pläne für Betriebsbasis auf Helgoland für Offshore-Windkraftwerke vor Offshore Schleswig-Holstein Windenergie Windparks 5. August 20115. August 2011 * Service und Betrieb von drei Offshore-Windparks von Helgoland aus geplant * Aufbau eines neuen Wirtschaftszweigs auf Helgoland * Schaffung von rund 150 Arbeitsplätzen auf der Insel RWE, E.ON und WindMW haben heute auf Helgoland ihre Pläne zum Bau einer Betriebsbasis für Wartung und Betrieb ihrer in der deutschen Nordsee geplanten Offshore-Windparks vorgestellt. Die Pläne sehen vor, den Südhafen von Helgoland zu einer Service- und Betriebsstation auszubauen. Dazu sollen auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern insgesamt drei Servicegebäude mit Werk- und Lagerhallen entstehen. „Mit den Plänen zur Errichtung einer Betriebsbasis für Offshore-Windparks arbeiten wir aktiv an der Energiewende mit. Helgoland wäre die erste
Das erste Fundament des Offshore-Windparks Thornton Bank 2 erfolgreich installiert Offshore Windenergie 24. Juni 2011 Das erste Fundament des Offshore-Windparks Thornton Bank 2 wurde erfolgreich vor der belgischen Küste installiert. Das rund 50 Meter hohe und 550 Tonnen schwere Stahlgerüstfundament (sog. Jacket-Fundament) wurde in Hoboken in der Nähe von Antwerpen gefertigt und in den vergangenen Tagen über Pontons durch die Scheldemündung bis zum Einsatzort rund 30 Kilometer vor der belgischen Küste transportiert. * Bau des derzeit größten projektfinanzierten Offshore-Windparks im Zeitplan * Erweiterung des Windparks in zwei Phasen um insgesamt 295 Megawatt Mittels eines Schwerlastkrans wurde das Fundament anschließend auf die am Meeresboden vorinstallierten Gründungspfähle gesetzt und dort verankert. Insgesamt werden so in diesem Sommer alle 25 Fundamente