Netzgipfel: Netzausbau beschleunigen – unnötige Kostensteigerungen vermeiden Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 20. September 2018 Zum heutigen „Netzgipfel“ von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit den Bundesländern erklären der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK): BDEW und DIHK fürchten weitere Kostensteigerungen beim Netzausbau / Foto: HB (WK-intern) - Peter Altmaier hat den Netzausbau zur Chefsache erklärt. Das ist gut so. Es braucht eine Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie eine enge Koordination zwischen Bund und Ländern. Deshalb begrüßen wir den Netz-Gipfel ausdrücklich. Der beschlossene Netzausbau muss schleunigst erfolgen, sonst erreichen wir unsere Klimaschutzziele nicht und die durch Netzengpässe verursachten Kosten steigen weiter. Ziel muss es sein, Abgaben, Umlagen und Steuern zu reduzieren, um Unternehmen und
Zusätzliche Kosten durch Anstieg der Abregelungen durch Netzengpässe in Schleswig-Holstein erwartet Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Windenergie 21. Juli 201821. Juli 2018 Habeck: "Klares Signal, dass der Netzausbau bundesweit vorangetrieben werden muss" (WK-intern) - Aufgrund weiter drohender Überlastungen im Stromleitungsnetz sind in Schleswig-Holstein 2017 knapp 3.000 Gigawattstunden Strom aus Erneuerbaren Energien an Land abgeregelt worden. Das geht aus den aktuell veröffentlichten Zahlen der Bundesnetzagentur hervor. Das entspricht rund 13 Prozent der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien (EE) im Land. Damit sind die Abregelungen für Anlagen an Land um rund 10 Prozent gegenüber dem windschwachen Vorjahr gestiegen. "Bundesweit verzögert sich der Netzausbau" "Die Netzbetreiber sind in der Pflicht die Stromnetze bedarfsgerecht auszubauen. Der Anstieg der Kosten für Einspeisemanagement ist ein klares Signal, dass der Netzausbau weiterhin energisch vorangetrieben werden
Bundesrat möchte Übertragung von zusätzlichem Atomstrom in Netzausbaugebiete verhindern Finanzierungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 9. Juni 2018 Erfolg für Schleswig-Holstein: (WK-intern) - Erfolg für Schleswig-Holstein im Bundesrat: Die Länderkammer hat einem Antrag des Landes zum Atomgesetz (ATG) der Bundesregierung zugestimmt. Ziel des Antrags ist es, die Übertragung von zusätzlichem Atomstrom in Netzausbaugebiete zu verhindern. "Es wäre widersinnig, wenn Atomstrom dafür sorgen würde, dass Windkraftanlagen abgeregelt werden müssen. Diese Kosten müssen am Ende von den Bürgerinnen und Bürgern mit der Stromrechnung beglichen werden", begründete Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck den Vorstoß. Die ATG-Novelle regelt die Übertragung von Reststrommengen zwischen Atomkraftwerken bis zur endgültigen Abschaltung der letzten Reaktoren. Der Bundesrat fordert die Bundesregierung nun auf, die Übertragung von zusätzlichem Atomstrom in Netzausbaugebiete zu verhindern.
Präsident Homann: Erst Netzausbau wird Netzreservebedarf signifikant senken Behörden-Mitteilungen News allgemein Technik 30. April 2018 Die Bundesnetzagentur hat heute die erforderliche Netzreserve für das kommende Winterhalbjahr 2018/2019 und das Jahr 2020/2021 bestätigt. (WK-intern) - „Es gibt nach wie vor einen Bedarf an Netzreserve, um das deutsche Stromnetz in kritischen Situationen stabil zu halten. Dies macht die Bedeutung eines zügigen Netzausbaus deutlich“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Der Bedarf besteht nur noch in einer Größenordnung, die allein aus inländischen Netzreservekraftwerken gedeckt werden kann. Daher ist anders als in den Vorjahren die Beschaffung zusätzlicher Netzreserveleistung aus ausländischen Kraftwerken nicht erforderlich“, so Homann weiter. Sinkender Reservebedarf Der Bedarf an Erzeugungskapazitäten aus Netzreservekraftwerken liegt sowohl im Winter 2018/2019 als auch im Winter
Verbände fordern schnellere AKW-Abschaltung, um Leitungen für Erneuerbare Energien freizumachen Mitteilungen Ökologie 26. Januar 2018 Anlässlich der heute beginnenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD fordern Umwelt- und Energieverbände eine Vereinbarung im Koalitionsvertrag darüber, Atomkraftwerke schneller vom Netz zu nehmen. (WK-intern) - Die Initiatoren des Briefes, die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesverband Windenergie (BWE) und das Umweltinstitut München, weisen in einem gemeinsamen Offenen Brief an die Parteivorsitzenden von SPD, CDU und CSU darauf hin, dass das Sondierungspapier keine Aussagen zur Atomkraft enthalte, obwohl die sieben noch laufenden Atomkraftwerke ein ständiges Sicherheitsrisiko bedeuteten und tagtäglich zusätzlichen unnötigen Atommüll produzierten. Das Weiterlaufenlassen der Atomkraftwerke sei ein erhebliches Hindernis für den Ausbau der Erneuerbaren
Digitalisierung der Energiewende: Mehr Erneuerbare Energien im Netz durch „ENKO“ Erneuerbare & Ökologie Technik 16. November 2017 Online-Plattform von SH Netz und ARGE Netz vermittelt vor Ort erzeugten Grünstrom an lokale flexible Verbraucher - bevor Netzengpässe entstehen. (WK-intern) - Die Digitalisierung der Energiewende schreitet mit großen Schritten voran: Mit SH Netz und ARGE Netz entwickeln derzeit zwei der wichtigsten Akteure der Energiewende in Schleswig-Holstein die Online-Plattform „ENKO – Energie intelligent koordinieren“. Diese Plattform ermöglicht erstmals eine Synchronisation zwischen lokal erzeugten Erneuerbaren Energien mit den Verbrauchern vor Ort. Hierdurch können mehr Erneuerbare Energien ins Netz eingespeist und die Anzahl der Netzengpass bedingten Einspeisereduzierungen in Schleswig-Holstein vermindert werden. Gleichzeitig soll ENKO den erzeugten erneuerbaren Strom über die sogenannte Sektorkopplung für andere Verbrauchsbereiche wie
Norddeutschland weist den Weg zu wirksamem Klimaschutz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 27. Juni 2017 60 starke Partner aus Hamburg und Schleswig-Holstein entwickeln zukunftsfähige Lösungen für die Energiewende (WK-intern) - Die Norddeutsche EnergieWende 4.0 (kurz: NEW 4.0) nimmt Kurs auf eine wesentliche Reduzierung der CO2-Emissionen. Auf der ersten Partnerversammlung seit Projektstart des länderübergreifenden Großprojekts wurde deutlich, wie der Norden damit zu einer Leitregion für den Klimaschutz werden kann. Umweltminister Habeck betont die überregionale Bedeutung des Projekts. Die Zukunft beginnt im Norden: Unter dem Dach der Projektinitiative NEW 4.0 erprobt ein Zusammenschluss von mehr als 60 Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik seit Dezember letzten Jahres, wie sich Hamburg und Schleswig-Holstein schon bis 2035 zu 100 Prozent mit Strom
TenneT veröffentlicht Erdkabelkorridor für den „SuedLink“ Behörden-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 8. März 2017 Energiewendeminister Habeck begrüßt die Entscheidung (WK-intern) - KIEL - Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck hat den Vorschlag der Netzbetreiber TenneT und Transnet BW für den Erdkabelkorridor begrüßt. „Der Korridor nahe Brokdorf würde die empfindlichen Marschböden im Süden Schleswig-Holsteins am geringsten belasten und ist für die Region am besten. Deshalb habe ich mich für diese Variante ausgesprochen. Zudem ist sie die kürzeste in Schleswig-Holstein – auch das ist gut“, sagte Energiewendeminister Habeck. „Wichtig ist nun, dass sich jetzt alle betroffenen Bundesländer ebenso aktiv wie konstruktiv einbringen, damit die Planung zügig vorankommt. Wir brauchen die Leitung – schnell und gut geplant.“ Die Hochspannungsgleichstromübertragungs- (HGÜ)-Leitung SuedLink wird mit
„Stromerzeugung im Jahr 2016“ – Ausbremsen der Erneuerbaren Energien zeigt Wirkung Erneuerbare & Ökologie 10. Januar 2017 Atomausstieg mit Klimaschutz wird immer schwerer. (WK-intern) - Das Fraunhofer ISE hat den Bericht „Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2016“ veröffentlicht. Darin wird die Stromerzeugung aus den verschiedenen Energiequellen in 2016 dargestellt. (https://www.energy-charts.de ( https://www.energy-charts.de )) Der Bericht zeigt deutlich, dass die Ausbremsungsstrategie der Bundesregierung nun ihre Wirkung zeigt: Die Ökostromproduktion stagniert. Dies lässt sich auf den geringen Ausbau der PV, die Abregelung von Windkraftanlagen bei Netzengpässen und ein sonnen- und windschwaches Jahr zurückführen. Der relativ geringe Zubau konnte gerade einmal die schlechteren Solar- und Windangebote im Jahre 2016 gegenüber 2015 ausgleichen, sodass der Anteil annähernd gleichblieb. Insgesamt betrug der Anteil der Erneuerbaren Energien
EU-Kommission bestätigt zentrale Bausteine der Energiewende Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 20. Dezember 2016 Brüssel genehmigt EEG 2017 und Netzreserve (WK-intern) - Die Europäische Kommission hat am 20. Dezember 2016 weitere zentrale Bausteine der Energiewende beihilferechtlich bestätigt: das EEG 2017 und die Netzreserve. Teil der Genehmigung ist auch das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG). Mit der Genehmigung vom 20. Dezember 2016 kann das EEG 2017 wie geplant am 1. Januar 2017 in Kraft treten. Das ist ein wichtiger Schritt. Damit herrscht Rechtssicherheit über das künftige Förderregime, das mit der Umstellung auf Ausschreibungen die Erneuerbaren Energien fit für den Markt und damit für die nächste Phase des Erneuerbaren-Ausbaus macht. Ab 2017 wird die Höhe der Förderung nicht mehr staatlich festgesetzt, sondern
Durch neue Leitungen mehr Strom transportieren Forschungs-Mitteilungen Technik 4. Oktober 2016 Im deutschen Stromnetz wächst die Strommenge aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen. (WK-intern) - Dieser Strom muss über große Entfernungen in Ballungsräume und Industrieschwerpunkte transportiert werden. Um über die bestehenden Stromtrassen eine höhere Maximalleistung führen zu können, bieten sich neu entwickelte Hochtemperatur-Leiter an. Das BINE-Projektinfo „Der heiße Draht im Netz“ (13/2016) stellt die neuen Leitungen vor. Bei vergleichbarem Leiterquerschnitt kann sich durch diese die Transportfähigkeit vorhandener Trassen nahezu verdoppeln. Mit steigendem Stromdurchfluss erwärmen sich Freileitungen infolge des elektrischen Widerstands. Derzeitige Leitungen setzen dem Ferntransport kurzfristig anfallender, regionaler Stromüberschüsse im Netz Grenzen, da sie nur für eine Temperatur von höchstens 80 °C ausgelegt sind. Neu entwickelte Hochtemperatur-Leiterseile
Power-to-Heat ist ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende Technik 29. Juni 2016 Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck nimmt 20MW-Power-to-Heat-Anlage bei den Stadtwerken Neumünster in Betrieb (WK-intern) - „Power-to-Heat ist ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende“, sagte er dazu im Vorfeld der Inbetriebnahme am frühen Abend. Mit einer Leistung von 20 Megawatt und einer Verfügbarkeit innerhalb von fünf Minuten, kann die Anlage starke Schwankungen auffangen, die durch den Einsatz erneuerbarer Erzeugungsanlagen entstehen. Erzeugung und Verbrauch müssen sich im Netz immer die Waage halten, damit der Strom nicht ausfällt. Power to Heat-Anlagen dienen daher zur Stabilisierung und als Puffer im Netz. Im nördlichsten Bundesland übersteigt die Erzeugung aus Erneuerbaren den Strombedarf gerade an windreichen Tagen um