Massenartensterben: Umweltverbände fordern Klimaneutralität bis spätestens 2050 und Neustart in der Agrarpolitik Erneuerbare & Ökologie Ökologie 19. Juni 2019 Europa nach der "Klimawahl": Schutz von Umwelt und Natur muss oberstes Ziel der EU sein (WK-intern) - Die Umweltverbände BUND, NABU und WWF fordern, dass der Umweltschutz in den kommenden Jahren oberstes Ziel in Europa wird. Bei dem am Donnerstag beginnenden Gipfeltreffen zur künftigen Strategie der EU sollten die Staats- und Regierungschefs die größten Umweltprobleme zur Chefsache machen: Dazu gehören die Erdüberhitzung und das Massenartensterben. Die Verbände fordern zudem Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, einen Neustart in der EU-Agrarpolitik auf die Strategische Agenda der EU zu setzen und das Ziel der Treibhausgasneutralität bis allerspätestens 2050 in der EU voranzutreiben. Auch ein Ende der Überfischung
BDEW zur Einigung der Bundesregierung zum Düngerrecht Mitteilungen Ökologie 17. Juni 2019 Zur Einigung der Bundesregierung zum Düngerrecht erklärt Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/ Abwasser: (WK-intern) - "Es gibt zwar einige Verbesserungen, dennoch steckt der Teufel weiterhin im Detail: Zwar sollen die zulässigen Düngemengen in den nitratgefährdeten Gebieten um 20 Prozent reduziert werden. Diese Reduzierung soll jedoch nicht für alle landwirtschaftlichen Flächen gleichermaßen gelten. Vielmehr handelt es sich um einen Durchschnittswert pro landwirtschaftlichem Betrieb. Es hilft aber nichts, wenn auf der einen Fläche deutlich weniger gedüngt wird und dafür an anderer Stelle deutlich mehr Dünger aufgebracht werden darf. Das ist besonders mit Blick auf düngeintensive Sonderkulturen oder den Maisanbau absolut kontraproduktiv für den Grundwasserschutz. Deshalb fordern
Verdopplung der Stromsteuer: dena will statt EEG-Umlage CO2-Mindestpreis für alle Energiesteuern Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 11. Juni 2019 dena-Chef Kuhlmann plädiert für CO2-Finanzreform (WK-intern) - Befreiung von EEG-Umlage kann Weg ebnen für neue Dynamik in Energiewende und Klimaschutz Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), plädiert in einem Gastbeitrag im Handelsblatt für eine CO2-Finanzreform, die eine möglichst große Dynamik für Energiewende und Klimaschutz auslösen kann. Als Ausgangspunkt schlägt Kuhlmann die Befreiung aller Verbraucher von der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) vor, weil diese den Energieträger Strom im Vergleich zu fossilen Kraft- und Brennstoffen verteuert. Dadurch fehle es an Anreizen für die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien in allen Sektoren. Zur Finanzierung der über 25 Milliarden Euro im Jahr, die
Deutsch-französische Klimaarbeitsgruppe diskutiert Wege zur Klimaneutralität Behörden-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Veranstaltungen 30. Mai 2019 Franco-German Climate Working Group discusses pathways to climate neutrality (WK-intern) - Today, the Meseberg Climate Working Group met in Berlin. It is the second meeting of the Franco-German group, bringing together all ministries dealing with climate change measures under the lead of Climate State Secretaries Brune Poirson (FRA) and Jochen Flasbarth (DEU). The close collaboration across sectors responds to the mandate given by President Macron and Chancellor Merkel in June 2018 at Meseberg. The group exchanged on measures taken in each country to achieve climate neutrality, e.g. in the field of energy, transport, building and agriculture. They share the view that carbon pricing
Preisvergabe: Biogas-Innovationspreis der Deutschen Landwirtschaft Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 27. Mai 2019 Wissenschaftlerinnen von DBFZ & UFZ mit Biogas-Innovationspreis der Deutschen Landwirtschaft geehrt (WK-intern) - Im Rahmen des 12. Biogas-Innovationskongresses in Osnabrück wurden am 21./22. Mai 2019 erneut Preise in den Kategorien Wissenschaft und Wirtschaft verliehen. Den mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis erhielten in diesem Jahr die Forscherinnen Maria Braune vom DBFZ und Dr. Heike Sträuber vom UFZ für ihr gemeinsames Projekt „Von der Biogasanlage zur Bioraffinerie – kombinierte Produktion von mittelkettigen Fettsäuren und Biogas“. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Kooperation des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) wurde von den Preisträgerinnen ein Verfahren zur Produktion der Fettsäuren Capron- und Caprylsäure aus regionaler
Energiewende kann nur mit CO2-Bepreisung das Klima der Umweltministerkonferenz schützen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Tagungen Windenergie Windparks 11. Mai 2019 Umweltministerkonferenz fasst klare Beschlüsse zu Düngerecht, Klimaschutz und Artenvielfalt (WK-intern) - Die Umweltministerinnen und Umweltminister der Länder haben sich auf der jüngsten Umweltministerkonferenz (UMK) heute (10. Mai 2019) in Hamburg für eine ambitionierte Reform des Düngerechts ausgesprochen. Der Europäische Gerichtshof hatte zuvor ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen der Nicht-Einhaltung der Nitratrichtlinie eingeleitet. "Der hohe Eintrag von Stickstoffverbindungen in Boden, Wasser und Luft ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Wir brauchen eine wirksame Reform der Düngeverordnung, damit unser Trinkwasser geschützt wird und landwirtschaftliche Betriebe bei der Umsetzung der Vorgaben Verlässlichkeit und Unterstützung erhalten", sagte Jan Philipp Albrecht, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur
Dialogprozess: Zukunft der Landwirtschaft Behörden-Mitteilungen Ökologie 26. April 2019 Hohe Beteiligung bei Fortsetzungsveranstaltung im Dialogprozess „Zukunft der Landwirtschaft“ Minister Albrecht: „Eine solche Plattform hat bisher gefehlt“ (WK-intern) - Im November letzten Jahres startete Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht den Dialogprozess „Zukunft der Landwirtschaft in Schleswig-Holstein“. Um diesen Prozess fortzuführen, hat der Minister heute (26. April) erneut verschiedene Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Natur- und Umweltverbänden, dem Handel und andere Betroffene nach Neumünster in die Holstenhallen eingeladen. „Wir treffen mit unserer Veranstaltung scheinbar genau den Nerv der Zeit. Ich freue mich, dass unser Dialogprozess so gut angenommen wird und wir auch weiterhin gemeinsam mit allen Beteiligten über Visionen und Herausforderung im Bereich der Landwirtschaft, die
Wie kann die Umsetzung der CO2-Bepreisung funktionieren Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 13. April 2019 Der Preis der CO2-Emissionen (WK-intern) - In den politischen Diskussionen ist der CO2-Preis hoch umstritten, obwohl er von den meisten Wirtschaftswissenschaftlern und sogar Teilen der Industrie als zentrale Klimaschutz-Maßnahme empfohlen wird – und europäische Nachbarländer diesen bereits erfolgreich eingeführt haben. Wie eine Umsetzung funktionieren kann, diskutierten die beiden renommierten Klima-Ökonomen Ottmar Edenhofer und Gernot Klepper beim Pressegespräch des Deutschen Klima-Konsortiums. „Um die Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen, muss der gesamte Ausstoß von Treibhausgasen künftig einen Preis bekommen, da sind sich die meisten Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler einig. Nur so wird das Einsparen von Emissionen belohnt. Aktuell sind die CO2-Preise auf dem
Lösungen für die Sonnenenergie – weg von der Idee der Alibi Photovoltaik am Dach E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Solarenergie 31. März 2019 Initiative „Land für Energie“ (WK-intern) - Es gibt für Deutschland verschiedene Studien für den Photovoltaikausbau, die zwischen 400 GW und 1200 GW schwanken. Egal ob 400 GW oder 1200 GW, wo soll diese Photovoltaik hin? Wir müssen da weg von der Idee der Alibi Photovoltaik am Dach. Da ist ein riesiger Neubau, irgendwo am Dach sind 4 kW. Warum wird der Rest vom Dach für nutzlose Dachziegel vergeudet? Weil die 4 kW das Minimum waren, um die Bedingungen der Wohnbauförderung zu entsprechen. Warum 4 kW? Ein durchschnittlicher Haushalt braucht doch nur 3.500 kWh im Jahr. Aber wo ist da die Heizung
Flaute bei Windkraftfinanzierungen dämpft Förderkreditnachfrage bei der Rentenbank Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 2. Februar 2019 Die Landwirtschaftliche Rentenbank verzeichnete im Geschäftsjahr 2018 – ausgehend von dem hohen Vorjahresniveau - eine rückläufige Nachfrage nach ihren Programmkrediten. (WK-intern) - Ursache dafür war ein starker Rückgang bei Windenergiefinanzierungen, ausgelöst durch eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Dieser Rückgang konnte durch Zuwächse in den Fördersparten „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ und „Ländliche Entwicklung“ nur teilweise kompensiert werden. In der Sparte „Landwirtschaft“ blieb das Neugeschäft weitgehend stabil. Insgesamt ging das Neugeschäft mit Programmkrediten der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum auf 6,7 Mrd. Euro zurück (2017: 7,4 Mrd. Euro). Förderfinanzierungen für Maschinen gestiegen Die Fördersparte „Landwirtschaft“ hatte 2018 mit 2,1 Mrd. Euro (2,2 Mrd. Euro)
Innovationen entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette Ökologie Technik Veranstaltungen 1. Februar 2019 Start-up Innovationsplattform Agro Innovation Lab (WK-intern) - Demo Day: BayWa und RWA demonstrieren breites Spektrum an europäischen AgTech Innovationen Mit dem Demo Day in Wien ist gestern Abend das diesjährige Acceleration Programm des Agro Innovation Lab (AIL), der gemeinsamen Innovationsplattform von BayWa AG und RWA Raiffeisen Ware Austria AG, zu Ende gegangen. Vor rund 180 Gästen demonstrierten die sechs Gewinner-Start-ups das breite Spektrum an europäischen AgTech Innovationen – von der nachhaltigen Lebensmittelverpackung aus Stroh über sensorgesteuerte Fitnesstracker für Pferde bis hin zu einem Spray, das den Stickstoffausstoß von Pflanzen reduziert. „Das Agro Innovation Lab ist mit seinem Ansatz, richtungsweisende Innovationen entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette
Deutscher Naturschutzring: EU-Agrarpolitik jetzt reformieren! E-Mobilität Ökologie 19. Januar 2019 Warum wir uns keine weiteren verlorenen sieben Jahre leisten können Anlässlich der morgigen Großdemonstration "Wir haben es satt!" für eine andere Agrarpolitik hat der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner zu einem klaren Bekenntnis für eine grundlegende Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik aufgefordert. "Düngemittel und Pestizide im Grundwasser, dramatischer Verlust der Artenvielfalt, unübersehbarer Klimawandel und anhaltendes Höfesterben machen deutlich, dass es ein 'Weiter so' in der Agrarpolitik nicht geben kann", sagte DNR-Generalsekretär Florian Schöne. Seit Jahren fordere die Gesellschaft ein Umsteuern in der Agrarpolitik. Seit Jahren bleibe die Agrarpolitik diesen Wandel schuldig. Die laufenden Verhandlungen zur künftigen EU-Agrarpolitik müssten daher für eine echte Reform