Mehr Tempo über noch höhere Preise bei optimierter Abschaltreihenfolge der Kohlemeiler Mitteilungen Ökologie 19. November 202119. November 2021 Neues Konzept für effizienteren Kohleausstieg: Mehr Tempo, konkrete Abschalttermine und klare Preissignale steigern Klimaschutzwirkung Effizienterer Kohleausstieg spart 600 Millionen Tonnen CO2 (WK-intern) - Im Kontext der Koalitionsverhandlungen über das Ende der Kohleverstromung legt der Ökoenergieanbieter Green Planet Energy konkrete Vorschläge für einen klimawirksameren Kohleausstieg vor. Danach muss die künftige Koalition ein deutlich früheres Ausstiegsdatum bis spätestens 2030 sowie eine auf Klimaschutzwirkung hin optimierte Abschaltreihenfolge der Kohlekraftwerke festlegen. Zudem sei ein wirkungsvoller nationaler CO2-Mindestpreis dringend erforderlich. „Ein verbindliches Enddatum und klare Preissignale wegen der hohen CO2-Emissionen aus der Kohleverbrennung schaffen Planungssicherheit für Investitionen in den nötigen Erneuerbaren-Zubau“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Green Planet Energy.
100-Milliarden-Dollar-Versprechen: Deutschland hat zum Erfolg der 26. Weltklimakonferenz beigetragen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 14. November 2021 26. Weltklimakonferenz: Fossiles Zeitalter geht zu Ende (WK-intern) - Beschlüsse für mehr Tempo beim Klimaschutz und weltweite Solidarität Zum ersten Mal in der Geschichte der Weltklimakonferenzen gibt es in der Abschlusserklärung eine von allen Staaten akzeptierte Einigung auf eine beschleunigte globale Energiewende weg von der Kohle und auf den Abbau von Subventionen für fossile Energien. Die internationale Klimapolitik formuliert damit ein neues wirtschaftliches Leitbild. Traditionell ging es bei Weltklimakonferenzen vor allem darum, dass Staaten sich Ziele setzen – nun geht es erstmals auch darum, wie sie diese Ziele erreichen. Deutschland gehörte zu den Wegbereitern dieser weltweiten Verständigung – als Verhandlungsführer für die EU
Der Verein, LEE NRW, jetzt schon enttäuscht von neues Ministerpräsident*innen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 8. November 2021 WENIG IMPULSE FÜR DEN DRINGEND BENÖTIGTEN AUSBAU DER ERNEUERBAREN ENERGIEN (WK-intern) - Zwiespältig bewertet der Landesverband Erneuerbare Energien NRW die erste Regierungserklärung des neuen Ministerpräsident*innen. Während ein frühzeitiger Kohleausstieg näher rückt, fehlen Ideen und Maßnahmen wie der viel zu geringe Ausbau der erneuerbaren Energien in Gang kommen soll. Das Fazit von Reiner Priggen fällt ernüchternd aus: „Wir haben von neuen Ministerpräsident*innen Wüst deutlich mehr Akzente beim Klimaschutz und beim Ausbau Erneuerbarer Energien erwartet“, bewertet der LEE NRW-Vorsitzende des LEE NRW die erste Regierungserklärung des neuen Ministerpräsident*innen. Positiv bewertet der LEE NRW, dass Wüst einen vorzeitigen Ausstieg aus der Kohleförderung und –verstromung bis 2030 in
Wenig Impulse für den dringend benötigten Ausbau der Erneuerbaren Energien nach dem Klimagipfel Finanzierungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 3. November 2021 Zwiespältig bewertet der Landesverband Erneuerbare Energien NRW die erste Regierungserklärung des neuen Ministerpräsident*innen. (WK-intern) - Während ein frühzeitiger Kohleausstieg näher rückt, fehlen Ideen und Maßnahmen, wie der viel zu geringe Ausbau der erneuerbaren Energien in Gang kommen soll. Das Fazit von Reiner Priggen fällt ernüchternd aus: „Wir haben vom neuen Ministerpräsident*innen deutlich mehr Akzente beim Klimaschutz und beim Ausbau Erneuerbarer Energien erwartet“, bewertet der LEE NRW-Vorsitzende die erste Regierungserklärung des neuen Ministerpräsident*innen. Positiv bewertet der LEE NRW, dass das Ministerpräsident*innen einen vorzeitigen Ausstieg aus der Kohleförderung und –verstromung bis 2030 in Aussicht gestellt hat: „Die Bewohner in Kuckum, Keyenberg, Beverath, Unter- und Oberwestrich,
Vorsitzend*innen Kutschaty von der NRW-SPD will schneller aus der Kohleverstromung Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 21. Oktober 2021 Das Chef*innen der NRW-SPD ist offen für früheren Kohleausstieg (WK-intern) - Vor Beginn der Koalitionsverhandlungen über eine Ampel-Bundesregierung hat sich das nordrhein-westfälische SPD-Vorsitzend*innen Kutschaty offen gezeigt für einen früheren Kohleausstieg. "Jeder weiß, dass der Kohleausstieg eher früher als später kommen muss. Auch die Energiekonzerne bezweifeln längst, dass sich Kohleverstromung wegen der Klimaschutz-Auflagen bis 2038 noch rechnet", sagte Kutschaty der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Donnerstagausgabe). Zugleich mahnte es an, das Abrücken vom bundesweit verabredeten Kohlekompromissen sozial abzufedern. "Das SPD ist wichtig, dass wir uns um die Beschäftigt*innen kümmern. Wenn Kraftwerke früher vom Netz gehen, brauchen die Mensch*innen eine berufliche Perspektive", so Kutschaty weiter." PM: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Der
Wissenschaftler der Bayes Business School erklärt den Energiepreisanstieg Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 11. Oktober 202111. Oktober 2021 Was steckt hinter den steigenden Gaspreisen? (WK-intern) - Professor der Bayes Business School erklärt die Gründe für die steigenden Energiekosten, darunter die Verengung der Importströme, die geringere Verfügbarkeit von Alternativen und der steigende Verbrauch in Asien. Die steigenden Gaspreise haben weitgehend das Besorgnis darüber ausgelöst, wie viele Verbraucher es sich leisten können, ihre Häuser in diesem Winter zu heizen. Der Kostenanstieg hat ebenfalls zum Konkurs mehrerer Versorger geführt. Professor Michael Tamvakis, Professor für Rohstoffökonomie und -finanzierung an der Bayes Business School (ehemals Cass), erläutert die Ursachen dieses Anstiegs und unterbreitet seine Empfehlungen, um die Situation zu entschärfen und zu einem nachhaltigen Modell für
Nebenwirkung: Durch die CO2-Steuer Kohleausstiegs-Entschädigungen ohne Grundlage Ökologie Technik 21. September 2021 Neue Analyse: Ostdeutsche Braunkohlemeiler schon bald unwirtschaftlich (WK-intern) - Ostdeutsche Braunkohlekraftwerke, die auch nach 2030 am Netz bleiben sollen, werden bei kontinuierlichem Ausbau erneuerbarer Energien und weiter steigender CO2-Steuer schon in den kommenden Jahren unwirtschaftlich. Eine vorgezogene Abschaltung der Blöcke im Rahmen eines schnelleren Kohleausstiegs würde somit für ihren Betreiberkonzern Leag keinen finanziellen Nachteil darstellen, der entschädigt werden müsste. Das ist das Fazit einer neuen Untersuchung des Analysehauses Energy Brainpool im Auftrag der Ökoenergiegenossenschaft Green Planet Energy. „Die geplanten staatlichen Entschädigungen für die Leag sind wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen, sondern wurden politisch ausgekungelt“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Green Planet Energy. „Der Bund
Aktivist*innen verkünden: deutsche Klimapolitik bedroht Zivilisation und Menschenrechte Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie 16. September 2021 Expert*innen: deutsche Klimapolitik bedroht Zivilisation und Menschenrechte (WK-intern) - Kurz vor der Bundestagswahl am 26. September verkünden über 30 Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen sowie Expert*innen und Aktivist*innen aus der Klimaschutzbewegung an die Mitglieder des Bundestags, die womöglich letzte Chance zu nutzen, um die Klimakrise zu bewältigen und damit einhergehende Ungerechtigkeiten zu beenden. Zu den Unterstützerorganisationen zählen unter anderem ClientEarth, die Deutsche KlimaStiftung, Terre des Femmes, Rettet den Regenwald, Gesellschaft für bedrohte Völker, Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit, Fairtrade Deutschland, Together For Future und Alle Dörfer Bleiben. Die Forderungen wurden von der Environmental Justice Foundation (EJF) aufgestellt und beinhalten einen Kohleausstieg bis 2030, CO2-Neutralität bis
Ökostromlücke: Einbruch bei der Energiegewinnung durch Erneuerbare Energien gefährdet Klimaziele und Standort Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 4. August 2021 Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) sieht die heute veröffentlichten Zahlen zur Zusammensetzung des deutschen Energie-Mixes im ersten Halbjahr 2021 mit großer Sorge und fordert die politische Fokussierung auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien. (WK-intern) - Laut der AG Energiebilanzen hat sich der Anteil der Erneuerbaren Energien am gesamten Energiemix auf 16,8 Prozent im ersten Halbjahr verringert, das ist knapp ein Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (17,7). „Erneuerbare Energien sind der Schlüssel für Klimaschutz und einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort. Ein Einbruch beim Anteil der Grünen Energien, insbesondere im Stromsektor, macht eine riesige Ökostromlücke in den nächsten Jahren wahrscheinlicher. Denn einerseits wächst der Bedarf an
Zwei Großforschungszentren für die sächsische Lausitz Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 23. Juli 2021 Gründung zweier Großforschungszentren schreitet voran: Neue Perspektiven für die sächsische Lausitz und das mitteldeutsche Revier Sechs Konzepte für erste Förderphase empfohlen (WK-intern) - In der sächsischen Lausitz und dem mitteldeutschen Revier werden in den nächsten Jahren zwei neue Großforschungszentren entstehen. Damit wird ein Beitrag zum Strukturwandel in den traditionellen Braunkohlerevieren geleistet. Den Regionen sollen durch die Großforschungszentren auch neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnet werden. Für die Festlegung der inhaltlichen Ausrichtung führen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Freistaat Sachsen und das Land Sachsen-Anhalt derzeit den zweistufigen themenoffenen Wettbewerb "Wissen schafft Perspektiven für die Region!" durch. Am gestrigen Donnerstag hat die hochrangig besetzte Perspektivkommission
Der Kohleausstieg schreitet mit großen Schritten voran Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. Juli 2021 (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat gestern die Ergebnisse der dritten Ausschreibungsrunde zur Stilllegung von Steinkohlekraftwerken und Braunkohle-Kleinanlagen auf Basis des Kohleverstromungsbeendigungsgesetzes (KVBG) bekannt gegeben. Bezuschlagt wurde insgesamt ein Umfang von rund 2,1 Gigawatt (GW) Kohlekraftwerkskapazität. Die bezuschlagten Anlagen reichen von sehr kleinen Kraftwerken bis hin zu großen Steinkohleblöcken mit mehreren Hundert MW Leistung. „Auch die dritte Ausschreibungsrunde ist erfolgreich verlaufen. Mit diesen weiteren gut zwei Gigawatt Stilllegungen zeigt der Energiesektor einmal mehr: Wir halten Wort! Der deutsche Kohleausstieg schreitet mit großen Schritten voran, die Branche hält das Kapazitätsreduktionsziel 2022 ein und trägt so massiv zur Erreichung der ambitionierten Klimaschutzziele bei“,
Bundesnetzagentur veröffentlicht Altersreihung zum Kohleausstieg Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. Juli 2021 Die Bundesnetzagentur hat heute die Altersreihung der Steinkohleanlagen und Braunkohle-Kleinanlagen nach dem Kohleverstromungsbeendigungsgesetz veröffentlicht. (WK-intern) - Darin sind alle Anlagen, beginnend mit der ältesten Anlage nach Inbetriebnahmedatum, in chronologischer Reihenfolge aufgeführt. „Jetzt steht fest, in welcher Reihenfolge die Kohleverstromung in den nach den Ausschreibungen verbleibenden Kraftwerken beendet werden muss,“ so Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Gesetzliche Reduzierung Die Altersreihung bildet einen Eckpfeiler für den Kohleausstieg bis Ende 2038. Sie greift zunächst nachrangig, wenn es ab 2022 in den Ausschreibungen zu einer Unterzeichnung kommt, für das verbleibende Ausschreibungsvolumen. Im Anschluss an die letzte Ausschreibungsrunde für das Zieldatum 2026 erfolgt die Beendigung der Kohleverstromung nur noch im