Bundesnetzagentur veröffentlicht Ergebnisse der letzten Ausschreibung zum Kohleausstieg Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 25. August 2023 Die Bundesnetzagentur hat heute die erfolgreichen Gebote der letzten Ausschreibung zum Ausstieg aus der Kohleverstromung bekanntgemacht. (WK-intern) - „Mit der letzten Ausschreibung ist ein wichtiger Meilenstein beim Kohleausstieg erreicht. Insgesamt werden über 40 Anlagen mit einer Leistung von mehr als 10 Gigawatt keine Kohle mehr verfeuern. Der weitere Kohleausstieg wird nun ausschließlich auf Anordnung der Bundesnetzagentur erfolgen. Diese Anordnungen betreffen dann jeweils die ältesten Kraftwerke. Die Betreiber dieser Kraftwerke werden zukünftig nicht mehr finanziell entschädigt“, sagt Klaus Müller, Präsident*in der Bundesnetzagentur. Sechs erfolgreiche Gebote im Ausschreibungsverfahren Das Ausschreibungsvolumen umfasste 542 Megawatt. Die Ausschreibung war mit einer Gebotsmenge von rund 280 Megawatt unterzeichnet. Alle Gebote erhielten
RWE schafft Voraussetzungen für Errichtung eines wasserstofffähigen Gaskraftwerks in Weisweiler Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Wasserstofftechnik 29. Juli 2023 RWE vergibt Auftrag für ein H2ready Gaskraftwerk an italienisch-spanisches Konsortium Genehmigungsplanung startet unmittelbar Finale Investitionsentscheidung fällt erst, wenn Netzanbindung und regulatorischer Rahmen feststehen und Wirtschaftlichkeit der Anlage gegeben ist 800 MW wasserstofffähiges Gas-und-Dampfturbinen-Kraftwerk (GuD) (WK-intern) - RWE plant, an eigenen ehemaligen Kraftwerksstandorten bis 2030 wasserstofffähige Gaskraftwerke zu errichten, um damit zum Gelingen des Kohleausstiegs bis 2030 beizutragen. Mit der Auftragsvergabe an ein internationales Konsortium hat RWE nun die Voraussetzungen geschaffen, um an ihrem Standort Weisweiler bis zum Ende des Jahrzehnts ein wasserstofffähiges Gas-und-Dampfturbinen-Kraftwerk (GuD) mit einer Leistung von 800 Megawatt zu realisieren. Die Genehmigungsplanung für die Anlage beginnt unmittelbar. Die Bestellung der Kraftwerks-Komponenten sowie die Beauftragung
EWI Studie: IHK sorgt sich um Sicherheit der Energieversorgung Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 22. Juli 202322. Juli 2023 Eine sichere Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen treibt aktuell viele Unternehmen um. (WK-intern) - Das hat negative Auswirkungen auf mögliche unternehmerische Investitionen. „Mit großer Sorge blickt die ostwestfälische Wirtschaft auf den stockenden Umbau bei der Energieerzeugung. So benötigt der Aufbau eines neuen Gaskraftwerks oder der Bau einer Windenergieanlage aktuell mitunter bis zu sieben Jahre; das dauert viel zu lange“, bemängelt IHK-Präsident Jörn Wahl-Schwentker. „Damit steht das Ziel in Frage, in NRW bis 2030 aus der Kohle auszusteigen und bis dahin genügend Kapazitäten von erneuerbaren Energien aufzubauen“. Neben deren zügigen Ausbau benötige insbesondere die Wirtschaft dringend auch gesicherte Leistung. Diese könnte nicht allein durch die
Umwelt-Bündnis fordert einen früheren Kohleausstieg Mitteilungen Ökologie 18. April 2023 Bündnis ruft am 7. Mai zu Demonstration am Tagebau Nochten auf (WK-intern) - Ein breites Bündnis aus Umweltverbänden, Klimagruppen und lokalen Initiativen ruft für Sonntag den 07.05.2023 um 12:30 Uhr zu einer Demonstration am Tagebau Nochten in der Lausitz auf. Dabei sind unter anderem Fridays for Future, Greenpeace, Campact, BUND Sachsen, GRÜNE LIGA, Alle Dörfer bleiben, serbski sejm und viele weitere Initiativen. Das Bündnis fordert einen früheren Kohleausstieg in Ostdeutschland, der mit dem Pariser Klimaabkommen und der 1,5 Grad-Grenze kompatibel ist. Der Strukturwandel müsse dabei sozial gerecht gestaltet werden und den Menschen in der Region zukunftsfähige Arbeitsplätze und sichere Perspektiven bieten. “Der Ausstieg aus
LEAG kann für früheren Kohleausstieg keine Bedingungen stellen Mitteilungen Ökologie 22. Februar 202322. Februar 2023 Zum Besuch von Bundeswirtschaftsminister*in Habeck in Schwarze Pumpe (WK-intern) - Cottbus - Zum heutigen Besuch der Bundeswirtschaftsminister*in beim Kohleunternehmen LEAG weist das Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA darauf hin, dass ein früherer Kohleausstieg notwendig ist und keine Zustimmung des Unternehmens braucht: „Die Abbaupläne der LEAG sind mit dem 1,5 Grad-Ziel absolut unvereinbar. Angesichts der Tatsache, dass für den Tagebau Nochten keinerlei Genehmigung für einen Betrieb nach 2026 besitzt, muss ein früherer Kohleausstieg der LEAG nicht mit Zugeständnissen abgekauft werden. Es dürfen keine Abbauflächen mehr zugelassen werden, deren Folgeschäden für die Allgemeinheit unkalkulierbar sind.“ sagt René Schuster von der GRÜNEN LIGA. Sowohl der Rahmenbetriebsplan, als auch die
Grün*innen loben Ministerpräsident*in Wüst für den vorgezogenen Kohleausstieg in NRW Ökologie 16. Oktober 2022 Haßelmann (Grün*innen) lobt vorgezogenen Kohleausstieg in NRW als wichtiges Signal und gute Entscheidung gegen Eigenversorgung mit vorhandenen Energieträgern (WK-intern) - Das Fraktionsvorsitzend*innen der Grünen Haßelmann lobt den auf 2030 vorgezogenen Kohleausstieg in NRW trotz des damit einhergehenden Verlustes des Ortes Lützerath. "In Bezug auf den Kohleausstieg, der jetzt auf 2030 im Westen um acht Jahre vorgezogen wird, bin ich sehr froh, dass diese Entscheidung erfolgt ist, denn wir werden dadurch unglaubliche Mengen an CO2-Ausstoß, an Treibhaus-Emissionen einsparen können. Das ist ein sehr wichtiges Signal und eine gute Entscheidung", so die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Interview mit dem Fernsehsender phoenix am Rande des Grünen-Parteitags
Greta Thunberg irrt: Atomkraft spart kein Gas Erneuerbare & Ökologie Ökologie 12. Oktober 2022 Der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken spart so gut wie kein Gas und behindert die Energiewende (WK-intern) - Bundeswehr-General warnt vor Angriff auf Atomkraftwerke Zur Aussage von Greta Thunberg bei „Maischberger“ am heutigen Mittwochabend (vgl. Vorabmeldung dpa), als Reaktion auf die Gaskrise sei ein Weiterbetrieb von Atomkraftwerken sinnvoller als das Reaktivieren anderer Kraftwerke, erklärt Armin Simon von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Zahlreiche Gutachten haben nachgewiesen, dass Atomkraftwerke so gut wie keinen Beitrag zum Gassparen leisten können. Greta Thunberg irrt, wenn sie unterstellt, dass Atomkraftwerke beim Bewältigen der aktuellen Gaskrise helfen könnten. Für ein Einhalten des 1,5-Grad-Ziels ist eine konsequente und schnelle Energiewende hin zu mehr Energieeffizienz und
ClientEarth: Regierung muss jetzt die Weichen für den Kohleausstieg 2030 stellen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. August 2022 Die ClientEarth Kurzstudie zeigt wie der Kohleausstieg gelingt Damit der Kohleausstieg, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, auf 2030 vorgezogen werden kann, muss die Bundesregierung bereits jetzt Maßnahmen ergreifen. Das Vertrauen auf einen rein marktgetriebenen Ausstieg bis 2030 wird angesichts hoher Strompreise immer fragwürdiger. ClientEarth hat daher eine Kurzstudie veröffentlicht, in der die rechtlichen Möglichkeiten eines vorgezogenen Ausstiegs aufgezeigt werden. (WK-intern) - „Die aktuellen Hitzewellen, Dürren und Waldbrände haben wieder einmal verdeutlicht, dass die Klimakrise nicht wartet und die Zeit für eine Energiewende in jeder Hinsicht drängt", mahnt Francesca Mascha Klein, Juristin bei ClientEarth - Anwälte der Erde. “Bereits stillgelegte Kohlemeiler werden jetzt wieder angeworfen, weil die
45.000 Euro pro Megawatt: Deutsche zahlen kräftig für Ausstieg aus der Kohleverstromung Behörden-Mitteilungen Ökologie 20. Mai 202220. Mai 2022 Ergebnisse der fünften Ausschreibung zum Kohleausstieg (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die erfolgreichen Gebote der fünften Ausschreibungsrunde nach dem Kohleverstromungsbeendigungsgesetz bekanntgegeben. „Die Verfahren zum Kohleausstieg können auch in der aktuell schwierigen Lage weiter vorangehen, denn die Anlagen der aktuellen Runde müssen erst in zwei Jahren stilllegen. Systemrelevante Kraftwerke können auch danach als Netzreserve betriebsbereit gehalten werden“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Weiterhin großes Interesse an Ausschreibungsverfahren Die ausgeschriebene Menge von 1.222,886 Megawatt war leicht unterzeichnet. Sechs Gebote mit einer Gebotsmenge von insgesamt 1.015,604 Megawatt haben einen Zuschlag erhalten. Ein Gebot musste wegen einer verfristeten Abgabe vom Verfahren ausgeschlossen werden. Das höchste bezuschlagte Gebot
fff: Frieren für Frieden: Der gesetzliche Kohleausstieg geht planmäßig weiter Aktuelles Mitteilungen News allgemein Ökologie Technik Verbraucherberatung 31. März 20222. April 2022 Mit Stilllegung von Block A des Kraftwerks Neurath setzt RWE den gesetzlichen Kohleausstieg planmäßig fort Satire FfF: wir müssen Opfer bringen: FfF: Frieren für Frieden, ein Angebot von Präsident Frank-Walter Steinmeier und Altpräsident Joachim Gauck, sie wissen als gottgleiche Herrscher über ein dummes Volk was man für den Frieden machen muss. Sie sind diejenigen, ohne die kein Gesetz zu ändern oder auch nur ein neues zu erstellen ist, sie stehen dem großen Demokratie-Gott am allernächsten, ohne sie gäbe es diese Demokratie nicht. Wie ein Mayaherrscher sind unsere Präsidenten und Ex-Präsidenten für Glück, Frieden, Krieg, Sonne, Regen, Natur und Klima zuständig. Nun haben diese gottgleichen
BEE e.Verein will Energiesouveränität durch heimische Potentiale Erneuerbarer Energien erreichen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 23. März 2022 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) vorgelegt. (WK-intern) - Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat eine Stellungnahme dazu eingereicht und begrüßt die Änderungen im EnWG, die zu einer besseren Transparenz und Kommunikation zwischen Netzbetreibern dienen. Gleichzeitig bestehe aber Änderungsbedarf, insbesondere für den Szenariorahmen. „Für das Erreichen der Klimaziele müssen verschiedene Pfade berücksichtigt werden. Es fehlt aber ein Pfad, der die Abhängigkeit von Energieimporten stark begrenzt bis löst. Gerade vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs wird deutlich, dass Versorgungssicherheit und Klimaziele mit heimischen Erneuerbaren Energien erreicht werden müssen, um Energiesouveränität zu erlangen“, so BEE-Präsidentin Dr.
Gesetzespaket zur Novellierung der EEG-Novelle steht in seinen Eckpunkten Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 1. März 2022 EEG-Novelle: Erneuerbare Energien bieten Lösung für Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieimporten (WK-intern) - Das von Bundeswirtschaftsminister*in Robert Habeck angekündigte Gesetzespaket zur Novellierung der EEG-Novelle steht in seinen Eckpunkten. Darin enthalten sind die vollständige Dekarbonisierung des Stromsektors bis 2035 durch den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Verbesserung der geltenden Rahmenbedingungen. „Es ist gut, dass die heimischen Potenziale von Windenergie und Photovoltaik erkannt wurden und deren Ausbau verdoppelt bis verdreifacht werden soll. Auch die Verbesserung für die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger und für die Photovoltaik durch die Streichung des „atmenden Deckels“ und einer Vergütungserhöhung für Dach-PV sind wichtige und seit langem