80 Prozent: Hohe Akzeptanz für die Energiewende Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 9. März 2016 Der Ausbau der Erneuerbaren Energien genießt in Europa ebenso wie in Nordamerika, Australien und Neuseeland hohe Akzeptanz. (WK-intern) - Das geht aus einer Analyse einschlägiger Umfragen hervor, die die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) erstellt hat. Die Ergebnisse sind im neuen AEE-Hintergrundpapier „Die Akzeptanz Erneuerbarer Energien im Spiegel von Umfragen in Industriestaaten“ zusammengetragen. Wie daraus hervorgeht, treffen die Erneuerbaren unabhängig vom Ausbaustand regenerativer Energiequellen in den jeweiligen Ländern auf ein hohes Maß an Zustimmung. Diese beträgt zumeist weit über 80 Prozent. „Unsere Analyse zeigt, dass große Mehrheiten in wichtigen Industriestaaten die Energiewende wollen“, erklärt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. Die in deutscher und
EU-Kommission ignoriert 1,5-Grad-Ziel von Paris und den Ausbau der Erneuerbaren Energie Erneuerbare & Ökologie Ökologie 3. März 20162. März 2016 Bundesverband Erneuerbare Energie: EU-Kommission ignoriert 1,5-Grad-Ziel von Paris - Enttäuschung bei Klimaschützern (WK-intern) - Viele Worte, wenig Inhalt. In ihrer heutigen Mitteilung ruft die EU-Kommission die Mitgliedsstaaten dazu auf, die Pariser Beschlüsse schnell zu ratifizieren. Doch neue Vorschläge nennt die Brüsseler Behörde nicht, um den Pariser Zielvorgaben gerecht zu werden. Der alte Klimaschutz-Pfad kann nicht zum neuen Ziel führen. Und so geht wieder einmal wertvolle Zeit im Kampf gegen den Klimawandel verloren. BEE-Geschäftsführer Hermann Falk: "Ein Weiter-wie-bisher wird nicht ausreichen, um unter der Grenze von 1,5 oder 2 Grad Celsius Erderwärmung zu bleiben. Wir bedauern, dass die EU-Kommission keinerlei Versuche macht, zur Umsetzung der
Klimawandel: PIK errechnet finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. Februar 2016 Wo der Meeresspiegel steigt, steigen die Kosten noch schneller (WK-intern) - Schäden durch Extremereignisse wie Überflutungen spielen eine noch größere Rolle als der durchschnittliche Meeresspiegelanstieg selbst, wenn es um die Kosten des Klimawandels in Küstenregionen geht. Doch obwohl der zu erwartende zukünftige Meerespiegelanstieg mittlerweile recht gut verstanden ist, gab es bislang kaum Fortschritte bei den damit verbundenen Kostenabschätzungen für die nächsten Jahrzehnte. Ein Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat nun eine Methode entwickelt, mit der sich finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel bestimmen lassen. Erstmals zeigen die Forscher, dass die Schadenskosten stets schneller steigen als der
Hightech-Ozeanwächter ins All gestartet: Sentinel-3A hat unsere Meere genau im Blick Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. Februar 2016 Welchen Schwankungen unterliegt der Meeresspiegel? Wie hoch ist die Wasserqualität von Nord- und Ostsee? (WK-intern) - Welche Rolle spielt der Ozean im Kohlenstoffkreislauf der Erde? Welchen Einfluss hat die Oberflächentemperatur der Meere auf die Ozeanzirkulation? Wie ändert sich Pflanzenproduktivität mit dem Klimawandel? Der Erdbeobachtungssatellit Sentinel-3A ist am 16. Februar 2016 um 18.57 Uhr MEZ mit einer Rockot-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof in Plesetsk gestartet und liefert nun die Grundlagen, um diese wichtigen Fragen zu beantworten. Dieser Wächtersatellit ist der erste Teil der Ozeanmission im Copernicus-Programm der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Der ESA-Teil wird mit einem Drittel von Deutschland finanziert und vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für
Studie über den von Menschen ausgelösten Klimawandel ist wie ein Tanz auf dem Vulkan Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. Januar 201625. Januar 2016 Jährliche Wärme-Rekorde werden höchstwahrscheinlich vom Menschen verursacht (WK-intern) - Mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit sind die jährlichen Wärmerekorde der letzten Zeit Ergebnis des vom Menschen ausgelösten Klimawandels. Ohne die Treibhausgase aus dem Verfeuern von Kohle und Öl wäre die Chance verschwindend klein, dass 13 der 15 wärmsten Jahre, die je gemessen wurden, alle in unserem noch jungen Jahrhundert verzeichnet wurden. Diese Wahrscheinlichkeit beträgt zwischen 1 zu 5000 und 1 zu 170.000, wie ein Team internationaler Wissenschaftler in einer jetzt veröffentlichten Studie zeigen konnte. Die Daten für 2015, die erst nach Abschluss der Studie eintrafen, machen diese Wahrscheinlichkeit sogar noch geringer. „2015 ist
Drei Tonnen Holzpellets im Kreis Minden-Lübbecke überreicht Bioenergie 24. Januar 2016 Im hohen Norden ist es kalt – so bringt man es Kindern bei. (WK-intern) - Zwar ist es in der Stadt Rahden im Kreis Minden-Lübbecke derzeit nicht unbedingt kälter oder wärmer als im Rest Nordrhein-Westfalens, aber ist man hier doch in der nördlichsten Stadt NRWs und da kommt ein Gewinn von drei Tonnen Holzpellets gerade richtig. Die glückliche Gewinnerin, Anja Beermann-Zuparic, freute sich heute (21. Januar) sichtlich über die persönlichen Glückwünsche von Larissa Mathiszik, Leiterin der Marktinitiative Aktion Holzpellets der EnergieAgentur.NRW. „Wir freuen uns über jeden Pelletheizer, denn in Zeiten des Klimawandels spielen Holzpellets als regionaler, regenerativer Energieträger im Bemühen um eine sichere
Eine kluge Energiewende ist nicht zu teuer Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 21. Januar 2016 Die Energiewende sei teuer – viel zu teuer: Sie koste die deutsche Volkswirtschaft 24 Milliarden Euro im Jahr, der Strompreis explodiere nur wegen der Energiewende, so die einhellige Meinung. (WK-intern) - Was die Gespensterdebatte um angebliche Kosten und Strompreise vornehmlich verschweigt: Bei den genannten 24 Milliarden Euro handelt es sich nicht um Kosten im klassischen Sinne, sondern um Investitionen, die in der deutschen Volkswirtschaft Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen. Das Bundeswirtschaftsministerium schließt sich leider auch dieses Mal dieser hysterischen Debatte an und will die Einspeisevergütung für erneuerbare Energien so schnell wie möglich abschaffen und durch Ausschreibungen ersetzen. Derartige Ausschreibungen sollen den Preis für erneuerbare
Klimaschutz im Ballungsraum Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. Januar 2016 Fachkongress diskutiert Lösungen für Städte im Umgang mit Klimawandel (WK-intern) - Das Frankfurter Forschungsinstitut für Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik (FFin) lädt am 29. Februar 2016 von 9.45 bis 17.15 Uhr zu dem Kongress „Klimaschutz im Ballungsraum“ an die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) ein. Unter den Keynote-Speakern sind der renommierte Klimaforscher und Preisträger des Deutschen Umweltpreises 2015, Prof. Dr. Mojib Latif, und der durch innovative Bau-und Stadtentwicklung bekannte Planer und Preisträger des Fritz-Leonhardt-Preises 2015, Prof. Dr. Dr. e.h. Dr. h.c. Werner Sobek. Latif wird die Beschlüsse der 21. UN-Klimakonferenz, die Erderwärmung zu begrenzen, unter die Lupe nehmen; Sobek fordert für eine nachhaltige
Dekarbonisierung des Energiesektors kurbelt die Wirtschaft an Erneuerbare & Ökologie Veranstaltungen 16. Januar 2016 Increasing World’s Share of Renewable Energy (WK-intern) - Would Boost Global GDP up to $1.3 Trillion Dramatically scaling up renewables in the global energy mix by 2030 would increase GDP, social welfare and employment worldwide Abu Dhabi, U.A.E. – Achieving a 36 per cent share of renewable energy in the global energy mix by 2030 would increase global gross domestic product (GDP) by up to 1.1 per cent, roughly USD 1.3 trillion, according to new analysis by the International Renewable Energy Agency (IRENA). Renewable Energy Benefits: Measuring the Economics, released today at IRENA’s sixth Assembly, provides the first global estimate of the macroeconomic
Artensterben: Muscheln sind die natürlichen Kläranlagen der Gewässer und damit vergleichbar wichtig wie Bienen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. Januar 2016 Status quo der europäischen Muschelwelt Muscheln sind die natürlichen Kläranlagen der Gewässer und damit vergleichbar wichtig wie Bienen. (WK-intern) - Und genauso bedroht: Die meisten Muschelbestände weltweit gehen zurück, manche Arten stehen kurz vorm Aussterben. Deshalb haben Wissenschaftler aus 26 europäischen Ländern erstmals den Status quo der Süßwassermuschelarten in Europa zusammengetragen. TUM-Professor Jürgen Geist und zwei Kollegen aus Porto haben dieses Projekt koordiniert und können nun Empfehlungen für den künftigen Schutz dieser Spezies geben. Weltweit zählen Muscheln zu den gefährdetsten Arten überhaupt, auch wenn dies aufgrund ihrer versteckten Lebensweise oftmals nicht auffällt. In Europa war das Wissen über den Status quo der Muschelfauna
Humanitäre Hilfe wegen Klimaphänomen und Kriegen vor dem Kollaps Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. Dezember 2015 Die internationale Gemeinschaft ist auf weitere Krisen in 2016 nicht ausreichend vorbereitet (WK-intern) - Der sich abzeichnende Mega-El-Niño setzt das durch zahlreiche Kriege ohnehin schon stark unter Druck stehende internationale System der humanitären Hilfe einer beispiellosen Belastungsprobe aus. Regierungen und Geberländer müssten mehr in präventive Maßnahmen wie Bodenschutz oder nachhaltige Landwirtschaft investieren, fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. Der sich abzeichnende Mega-El-Niño setzt das durch zahlreiche Kriege ohnehin schon stark unter Druck stehende internationale System der humanitären Hilfe einer beispiellosen Belastungsprobe aus. Regierungen und Geberländer müssten mehr in präventive Maßnahmen wie Bodenschutz oder nachhaltige Landwirtschaft investieren, fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. Oxfam schätzt,
Mobilität der Zukunft: e-volo gewinnt „Climate Champion COP21“ in Paris Mitteilungen Videos 14. Dezember 2015 Karlsruher bieten klimafreundliche Vision der Mobilität der Zukunft (WK-intern) - Im Rahmen der „SolutionsCOP21 - Celebrate the Champions Night“ im Grand Palais an der Champs-Élysées in Paris erhielt die Karlsruher e-volo GmbH für ihren Volocopter, einen elektrisch betriebenen Hubschrauber, den „Climate Champion COP 21“ Award. Frans Nauta, Leiter Climate-KIC Niederlande, überreichte im Rahmen einer Festveranstaltung am 4. Dezember den Geschäftsführern Alex Zosel und Florian Reuter den Preis. Nauta bezeichnete den Volocopter als grünes Mobilitätskonzept der Zukunft, bei der der öffentliche Verkehr in naher Zukunft teilweise in die dritte Dimension „abheben“ könne. Dabei müsse keine Verkehrsinfrastruktur wie Straßen, Tunnel und Brücken errichtet werden und