H₂Giga-Statuskonferenz: Wasserstoff-Leitprojekt präsentiert Fortschritte der Wasserstoff-Forschung Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen Wasserstofftechnik 18. September 2024 Serienfertigung von Elektrolyseuren und Elektrodenforschung für den Hochlauf der Wasserstoff-Wirtschaft 20-Megawatt-Meilenstein!? (WK-intern) - Nach drei Jahren intensiver Forschung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Wasserstoff-Leitprojekts H₂Giga können die beteiligten Partner große Erfolge bei der Hochskalierung der Herstellung von Grünem Wasserstoff vorweisen. Anlässlich der dritten H₂Giga Statuskonferenz mit etwa 340 Expertinnen und Experten für Wasserstoff-Technologien präsentieren die H₂Giga-Partner aus Wissenschaft und Industrie ihre Ergebnisse und Meilensteine in Berlin. Mit ihrer Arbeit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zum Hochlauf der Wasserstoff-Wirtschaft in Deutschland. Bis 2030 soll Deutschland eine Elektrolyseleistung von 10 Gigawatt erreichen. Dieses Ziel erfordert nicht nur zahlreiche Produktionsstätten, sondern auch leistungsstarke Elektrolyseure
Schirmherr*innenschaft: Habeck und Goldschmidt eröffnen Fachkonferenz „Industry meets Renewables“ in Neumünster Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Veranstaltungen 11. September 2024 Der nächste Schritt der Energiewende: Die grüne Transformation von Industrie und Produktion in Deutschland (WK-intern) - Wie die nachhaltige Transformation hin zur Klimaneutralität in Deutschland bis 2045 am effizientesten erreicht werden kann, darum geht es bei der Konferenz „Industry meets Renewables“ in Neumünster heute. Schleswig-Holstein ist Vorreiter mit seinem Ziel, bereits 2040 klimaneutrales Industrieland zu werden. Auf dem Weg gibt es viele Herausforderungen zu klären: Welche Infrastruktur wird benötigt? Wie kann die Wirtschaft elektrifiziert werden und der Einsatz von grünen Energieträgern erfolgen? Wie kann man Know-How und Innovationskraft für alle nutzbar machen? Um über Lösungen zu diskutieren, folgten Vertreter der Industrie, Wirtschaft, Politik und der Erneuerbaren-Energie-Branche aus
Hamburg Green Hydrogen Hub vergibt Auftrag für 100-MW-Elektrolyseur an Siemens Energy Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Mitteilungen Solarenergie Wasserstofftechnik Windenergie Windparks 9. September 2024 Am Standort des ehemaligen Kohlekraftwerks Moorburg realisiert die Projektgesellschaft Hamburg Green Hydrogen Hub (HGHH) eine 100-MW-Elektrolyseanlage für grünen Wasserstoff. (WK-intern) - Das HGHH-Konsortium, bestehend aus Luxcara und den Hamburger Energiewerken, beauftragt Siemens Energy für die Lieferung und Installation des 100-MW-Elektrolyseurs. Das Unternehmen wird sechs Einheiten seines neusten Elektrolyseur-Modells liefern, die zusammen den 100-MW-Elektrolyseur bilden. Die Bauarbeiten für die Elektrolyseanlage sollen im nächsten Jahr beginnen. Der Start des kommerziellen Betriebs ist für 2027 geplant. Jährlich sollen dann in Moorburg rund 10.000 Tonnen grüner Wasserstoff produziert werden. Über die Lieferung des Elektrolyseurs hinaus gehen HGHH und Siemens Energy mit einem zehnjährigen Wartungsvertrag eine langfristige Partnerschaft
H₂Giga: Ein Elektrolyseur betrieben mit Erneuerbarem Strom offenbart sein Innerstes Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Wasserstofftechnik Windenergie 29. August 202429. August 2024 Das Projekt DERIEL im Wasserstoff-Leitprojekt H₂Giga des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat einen Teststand für ein PEM-Elektrolyseurmodul im Industriemaßstab in Betrieb genommen. Modernste Sensorik an einem Elektrolyseur im Industriemaßstab 10 Gigawatt Elektrolyse-Kapazität will Deutschland bis 2030 installieren (WK-intern) - Das Besondere: Es handelt sich um einen echten Industriestack, der mit etlichen Analyse-Methoden fortlaufend beobachtet wird. Dadurch wollen Wissenschaft und Wirtschaft die Elektrolyseure im Hinblick auf Kosten und Lebensdauer im Betrieb besser verstehen. T. Mansmann, das Innovationsbeauftragte Wasserstoff im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), hat im Forschungszentrum Jülich einen neu entwickelten PEM-Elektrolyse-Teststand in Betrieb genommen – für einen Elektrolyseurstack realer Größe im Megawattbereich, ausgestattet
Neue Förderrichtlinie für die Dekarbonisierung des Mittelstands veröffentlicht Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 23. August 2024 Das Bundministerium für Wirtschaft und Klimarettung (BMWK) hat heute die neue Förderrichtlinie „Bundförderung Industrie und Klimaschutz (BIK)“ veröffentlicht. (WK-intern) - Mit der neuen Förderung wird zukünftig vor allem der industrielle Mittelstand bei der Dekarbonisierung unterstützt. Das Modul zur Förderung von Dekarbonisierungsvorhaben wird vom Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) betreut. Insgesamt stehen nach derzeitiger Planung für die gesamte Programmlaufzeit rund 3,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Der erste Förderaufruf soll voraussichtlich im September 2024 starten. Unternehmen haben dann drei Monate Zeit, ihre Vorhaben einzureichen. Bundwirtschafts- und Klimarettungsminister*in Habeck: „Heute ist ein guter Tag für den Mittelstand, für den Klimaschutz und für Arbeitsplätze in unserem Land.
BDEW-Hauptgeschäftsführung nimmt Stellung zum Ampelhaushaltsentwurf Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Wasserstofftechnik 21. August 2024 Kerstin Andreae zum Bundeshaushalt 2025 und zum KTF Globale Minderausgabe ist deutlich zu groß bemessen und schürt Unsicherheit Wärmenetze brauchen starke Förderung Umschichtung des EEG-Kontos in den Bundeshaushalt ist eine gute Entscheidung Die Einschnitte für den Wasserstoff-Hochlauf sind jetzt schon signifikant Globale Minderausgabe überraschen vor dem Hintergrund der Globale Mehreinnahme (WK-intern) - Die Ampel-Koalition hat einen vollständigen Entwurf zum Bundeshaushalt inklusive zur Ausgestaltung des Klima- und Transformationsfonds (KTF) vorgelegt. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Der Entwurf für den Wirtschaftsplan des Klima- und Transformationsfonds bringt einige Kürzungen mit sich, bleibt aber ein wichtiges Instrument zur Unterstützung der Energiewende. Vor diesem Hintergrund überraschen die Globale Minderausgabe in Höhe von
DUH-Verein torpediert Habecks Fracking-LNG-Phantasie-Welt mit Rechtsgutachten bei EU-Kommission Aktuelles Mitteilungen Ökologie Technik 20. August 2024 40 Millionen Euro für fossiles Projekt: Deutsche Umwelthilfe geht gegen Beihilfe für LNG-Terminal in Brunsbüttel vor EU-Kommission hatte staatliche Beihilfe in Höhe von 40 Millionen Euro für das LNG-Terminal Brunsbüttel genehmigt DUH-Verein reicht Beschwerde ein und fordert eine Rücknahme der finanziellen Unterstützung Finanzierung unvereinbar mit EU-Recht und Klimazielen: Keine konkreten Pläne zur Umstellung auf erneuerbare Energien, langfristiger fossiler Betrieb droht Zusätzliche staatliche Unterstützung von mindestens 500 Millionen Euro durch die KfW-Bankengruppe sowie steigende Baukosten könnten Steuerzahlerinnen und Steuerzahler noch stärker belasten (WK-intern) - DUH-Verein hat eine Beschwerde bei der EU-Kommission gegen die Bewilligung einer staatlichen Beihilfe in Höhe von 40 Millionen Euro für das LNG-Terminal
Die Förderung von Projekten in den Kohleregionen wurde novelliert und erweitert Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 15. August 202415. August 2024 Die Förderung von Projekten zur Stärkung der Transformation in den Kohleregionen („STARK“) wurde novelliert und erweitert, finanziert aus dem Budget des Mitteldeutschen Reviers (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat zum 13. August 2024 die Richtlinie für das Förderprogramm „STARK“ novelliert. Das Programm hat die Stärkung der Transformationsdynamik und den Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerksstandorten zum Ziel. Mit der novellierten Richtlinie sollen zusätzlich Unternehmensinvestitionen in den Kohleregionen zum Auf- und Ausbau von Produktionskapazitäten in Transformationstechnologien angereizt werden. Dafür wurde eine eigene neue Förderkategorie 12 – Transformationstechnologien eingeführt. PM: BAFA Die Pressemitteilung des BMWK: Novelle des Förderprogramms „STARK“ startet „Glück Auf!“ für
Neue Forschungsansätze für autarke Energiesysteme: DC-Kopplung und grüner Wasserstoff Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 24. Juli 202424. Juli 2024 Im Projekt „Modulare, regenerative und autarke Energieversorgung mit H2-Technik" (MarrakEsH), das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert wird, arbeiten sechs Partner aus Forschung und Industrie an der Entwicklung und praktischen Erprobung neuer Technologien für die autarke Energieerzeugung und -speicherung mittels grünem Wasserstoff. (WK-intern) - Die Laufzeit des Projekts erstreckt sich von Oktober 2023 bis September 2026. Wasserstoff soll zur langfristigen Speicherung erneuerbarer Energien eine entscheidende Rolle in der erfolgreichen Umsetzung der Energiewende spielen. Zudem wächst weltweit der Bedarf nach Konzepten für die regenerative, effiziente und autarkiefähige Energieversorgung von Privathaushalten, kleineren Unternehmen und kritischen Infrastrukturen, wie beispielsweise Kommunikationsanlagen. Auch für mobile Netzersatzanlagen
Fördermittel für „Elektrolysekorridor Ostdeutschland“ im ehemaligen Mitteldeutschland Mitteilungen Wasserstofftechnik 16. Juli 2024 Übergabe des Fördermittelbescheids für das ENERTRAG-Projekt „Elektrolysekorridor Ostdeutschland“ (WK-intern) - Dauerthal/Berlin - ENERTRAG erhielt am 15.Juli den Fördermittelbescheid für das IPCEI-Vorhaben „Elektrolysekorridor Ostdeutschland“. IPCEI steht für „Important Projects of Common European Interest“ (Wichtige Projekte von gemeinsamem europäischen Interesse) und beinhaltet strategische Förderprojekte der EU-Kommission zur Innovation in ressourcenintensiven Kernmarktsegmenten. Das Projekt ist Teil des IPCEI Hy2Infra, welches großskalige Elektrolyseur- und Infrastrukturkapazitäten in Europa fördert. Die Überreichung erfolgte im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) durch Vizekanzler*in Robert Habeck, der die Fördermittelbescheide an die Repräsentanten der deutschen Projekte der Hy2Infra-Förderung im Beisein der Vertreter der Bundesländer, in welchen die Projekte umgesetzt werden, übergab. Das Projekt
Förderung unlauterer Energieberatungsprojekte umgehend beenden Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 13. Juli 2024 Mit massiver Unterstützung der dortigen Landesregierung hat Haus & Grund Schleswig-Holstein ein Förderprojekt gestartet, das Energieberatungen zum Dumping-Preis anbietet. (WK-intern) - Neben wettbewerbsrechtlichen Bedenken stößt dem Energieberatendenverband GIH sauer auf, dass die zugehörige Kampagne suggeriert, die ab 49 Euro erhältlichen Beratungen seien dem von der Bundesregierung propagierten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) sogar überlegen. „Hausbesitzende sollten gewarnt sein: Diese Mogelpackung ist von einem qualitätsgesicherten individuellen Sanierungsfahrplan weit entfernt und wird von den Fördermittelgebern des Bundes auch nicht anerkannt. Wer also glaubt, darüber die Förderung seiner Sanierung mittels iSFP-Bonus kostengünstig erhöhen zu können, ist auf dem Holzweg“, erläutert der GIH-Bundesvorsitzende Stefan Bolln. So getäuschten Verbrauchenden können
NRL-Studie: Grüner Wasserstoff kann trotz Förderung noch immer nicht wirtschaftlich erzeugt werden Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 19. Juni 2024 Grüner Wasserstoff: Erzeugungstechnologien im Vergleich (WK-intern) - Fortsetzung der NRL-Studienreihe gibt Überblick über Technologiepotentiale und Marktgrenzen Hamburg - Mit welchen Technologien kann grüner Wasserstoff zu wettbewerbsfähigen Preisen produziert werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine aktuelle Studie des Norddeutschen Reallabors. Sie bildet den jetzt schon den fünften Teil einer mehrteiligen Reihe, die sich mit Potentialen und Grenzen relevanter Wasserstoff-Technologien beschäftigt und daraus Prioritäten für den zukünftigen Einsatz von grünem Wasserstoff für die Energiewende ableiten will. Grüner Wasserstoff, der per Elektrolyse mit Strom aus erneuerbaren Energien produziert wird, gilt als wichtiger Baustein auf dem Pfad zur Klimaneutralität – insbesondere, wenn er für solche Mobilitätsanwendungen oder