Max-Planck-Institut für Kohlenforschung: Wie wollen wir in Zukunft heizen? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 20. März 2023 Werbung Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr und von der OWI Science for Fuels gGmbH in Herzogenrath arbeiten an nachhaltigem Heizöl. (WK-intern) - Die Frage des richtigen Heizens wird in Zeiten knapper Ressourcen und vor allem vor dem Hintergrund der Erderwärmung immer wichtiger und wird momentan hefig in den Medien diskutiert. Hat die alte Ölheizung noch eine Zukunft und wenn ja, kann man sie mit effizienten, nachhaltigen Brennstoffe betreiben? Angesichts solcher Fragestellungen sind Forscherinnen und Forscher darum bemüht, auch das Heizen mit Öl nachhaltiger zu gestalten. Gibt es stabile und nachhaltige Alternativen zum klassischen mineralischen Heizöl? Und was passiert chemisch,
Bäume auf den Acker: 1,8 Millionen Euro für mehr Biodiversität Behörden-Mitteilungen Bioenergie Ökologie 19. März 2023 Werbung Agroforstsysteme sind wichtige Bestandteile einer klimaresilienten Landbewirtschaftung. (WK-intern) - Sie kombinieren den Anbau von Ackerfrüchten oder Grünland mit Bäumen und Sträuchern auf einer Bewirtschaftungsfläche. Überdies wirken sie sich positiv auf die biologische Vielfalt, den Erosionsschutz, die Kohlenstoffbindung im Boden und die Reduzierung von Stoffausträgen in Grund- und Oberflächenwasser aus. Das Bundesumweltministerium fördert daher gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz zwei Agroforstprojekte im Bundesprogramm Biologische Vielfalt: Das Projekt „SEBAS“ setzt mit rund 1,4 Millionen Euro Bundesfördermitteln in Brandenburg verschiedene Maßnahmen um. Außerdem startet das „Netzwerk Demonstrationsbetriebe Agroforstwirtschaft“ mit einer zweijährigen Planungsphase für eine mögliche bundesweite Umsetzung und erhält dafür 430.000 Euro. Seit dem 1.
Habeck legt Entwurf einer Photovoltaik-Strategie vor Behörden-Mitteilungen Solarenergie 10. März 2023 Werbung Erster PV-Gipfel: Heute fand auf Einladung der Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister*in Robert Habeck der erste PV-Gipfel statt. (WK-intern) - Minister*in Habeck hatte Vertretern der Verbände und Bundesländer im hybriden Format eingeladen, um mit Ihnen über eine Beschleunigung des Ausbaus von Photovoltaik (PV)-Anlagen in Deutschland zu beraten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat hierzu den Entwurf einer PV-Strategie vorgelegt. Diese Strategie wird nun öffentlich konsultiert. Der erste PV-Gipfel findet einen Tag nach der Vorstellung des BMWK-Werkstattberichts „Wohlstand klimaneutral erneuern“ statt. Mit dem Werkstattbericht wurde der Rahmen vorgestellt für die Erneuerung der Energieversorgung und der Erneuerung der industriellen Wertschöpfung. Mit dem heutigen PV-Gipfel folgt jetzt
Photovoltaik-Ausbau ist kein Selbstläufer – ohne Förderung macht es keiner Solarenergie Technik 10. März 202310. März 2023 Werbung Heute lädt Bundeswirtschaftsminister*in Habeck zum Photovoltaik-Gipfel. (WK-intern) - Bei dem Treffen, zu dem auch der BDEW eingeladen ist, soll über die notwendigen Weichenstellungen für das Erreichen der Ausbauziele für Photovoltaik (PV) von 215 GW im Jahr 2030 diskutiert werden. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Die Photovoltaik-Strategie der Bundesregierung muss einen gangbaren Weg aufzeigen, wie die enorme Steigerung des PV-Zubaus in den kommenden Jahren erreicht werden soll. Die aktuellen Zubau-Zahlen sind erfreulicherweise im Plan. Für die kommenden Jahre ist jedoch eine Verdreifachung des Ausbaus vorgesehen, um die im Erneuerbare-Energien-Gesetz vorgesehenen Ziele zu erreichen. Diese Beschleunigung ist kein Selbstläufer. Angesichts der Vielzahl an Vorgaben
Den eigenen Hof zur verstärkten Energieproduktion nutzen Bioenergie Mitteilungen Solarenergie 8. März 2023 Werbung Zusätzliche Förderungsmöglichkeit zur Steigerung der Energieeffizienz am Bauernhof (WK-intern) - Wien - Mit 100 Millionen Euro aus der ökologischen Steuerreform stehen den Bäuerinnen und Bauern ab sofort zusätzliche Mittel zu Verfügung, um sie bei Investitionen am Weg zur Energieautarkie des landwirtschaftlichen Betriebes zu unterstützen. „Ein höherer Eigenversorgungsgrad mit Strom und Wärme am bäuerlichen Hof macht uns alle unabhängiger von fossilen und teuren Energiequellen und sichert zudem die stabile Lebensmittelversorgung in der Region“, appelliert Abgeordneter Manfred Hofinger an die Bauernschaft, dieses Förderprogramm der Regierung zu nutzen. Land- und forstwirtschaftliche Betriebe können ab sofort bis 28. November 2025 online (auf www.umweltfoerderung.at) einen Antrag für vier
Forschungsprojekt Wickelzellen: Leistungsstarke LFP-Lithiumionenzellen durch Laserstrukturierung von Elektroden E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 23. Februar 202323. Februar 2023 Werbung Das Karlsruher Institut für Technologie, EdgeWave und EAS Batteries haben sich zusammengeschlossen, um die Leistungsfähigkeit von zylindrischen Lithiumionenzellen signifikant zu verbessern. (WK-intern) - Die drei Forschungspartner übertragen Konzepte der Laserstrukturierung von Elektroden erstmals auf großformatigen Wickelzellen und wenden sie auf dem nachhaltigen und sicheren Aktivmaterial Lithiumeisenphosphat (LFP) an. Laserstrukturierte LFP-Kathoden versprechen eine höhere Energiedichte, kürzere Ladezeiten und längere Lebensdauer der Rundzellen. Das Forschungsprojekt „High-E-Life“ hat ein Gesamtvolumen von 2,1 Millionen Euro und wird im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit 1,3 Millionen Euro aus den Mitteln des Sondervermögens „Klima- und Transformationsfonds“ gefördert. Zellen der Zukunft: Schnellladefähig und hochkapazitiv Perforationen im Aktivmaterial der
Windenergie an Land: Minister*in Habeck verkündet Maßnahmen zur Investitionsförderung Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 22. Februar 2023 Werbung Ergebnisse des Roundtables: Zentrale Schritte für den Hochlauf der Windenergie (WK-intern) - Nach dem dritten Roundtable zu industriellen Produktionskapazitäten im BMWK wurden zentrale Weichenstellungen für die Pläne der Bundesregierung zum Ausbau der Windenergie an Land verkündet. Einzelne Länder haben bereits angekündigt, die Ausweisung der Flächen für die Windenergie in einem Schritt und schon deutlich früher zu vollziehen. Ursprünglich war eine zweistufige Ausweisung der Flächen vorgesehen, mit einem Zwischenziel von 1,4 Prozent bis 2027 und dem Ziel von 2 Prozent bis 2032. Der Bundesverband WindEnergie BWE hatte dies mehrfach kritisiert und eine deutliche Beschleunigung des Prozesses gefordert. Aus Sicht des BWE ist als Zieljahr
GP JOULE-Projekt eFarm als eines von weltweit fünf Projekten in neuem IRENA-Report Solarenergie Technik Veranstaltungen Wasserstofftechnik Windenergie 18. Januar 2023 Werbung Die Internationale Organisation für Erneuerbare Energien stellt das Wasserstoff-Mobilitätsprojekt als herausgehobenes Beispiel für Sektorkopplung vor (WK-intern) - Als sich am vergangenen Wochenende Vertreterinnen und Vertreter von 168 Regierungen zur 13. Vollversammlung der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) in Abu Dhabi trafen, war auch ein Projekt aus Nordfriesland prominent dabei: das von GP JOULE initiierte nachhaltige Wasserstoffmobilitätsprojekt eFarm. Denn eFarm ist Teil des gerade erschienen IRENA-Reports „Sector coupling: A key concept for accelerating the energy transformation“ – und das als eines von weltweit nur fünf herausgehobenen Beispielen für Sektorkopplung in der Praxis. Bei eFarm wird Überschussstrom aus Windkraftanlagen in Elektrolyseuren vor Ort in
Braucht Deutschland eine bundesweite Photovoltaik-Pflicht? E-Mobilität Mitteilungen Technik 7. Dezember 2022 Werbung In Frankreich müssen ab dem 01. Juli 2023 alle großen Parkflächen mit Stellplätzen für mindestens 80 Fahrzeuge mit Solarpanelen ausgestattet werden. (WK-intern) - Der Beschluss betrifft landesweit sowohl bestehende, als auch neue Parkplätze. Mit dem neuen Gesetz möchte die französische Regierung den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen und so zusätzlich eine Strommenge von bis zu 11 Gigawatt erzeugen. Ist ein solches Gesetz auch in Deutschland sinnvoll? Lage in Deutschland In Deutschland gibt es bislang noch kein Gesetz, das eine bundesweite Solarpflicht vorschreibt. Ein entsprechender Gesetzesentwurf zum Ausbau von Solaranlagen auf Gebäuden wurde letztes Jahr von den Grünen im Bundestag vorgelegt. Allerdings sind 2022 bereits einzelne
Fraunhofer IEG und weitere Partner treiben den Transfer von Wasserstoffinnovationen voran Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 15. November 2022 Werbung Rückenwind für Transfer in Sachen Wasserstoff (WK-intern) - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert diese Umsetzung unter dem Namen »H2!Raum Mittelstand Ruhr 2030« von Transferaufgaben im Bereich Wasserstoff in den nächsten neun Jahre mit rund 16 Millionen Euro. Von den 12 bundesweit geförderten Projekten des Förderprogramms »T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen« ist der Zusammenschluss von Westfälischer Hochschule und der Fraunhofer IEG das einzige in NRW. »Wasserstoff wird im zukünftigen Energiemix eine wichtige Rolle spielen, denn er kann der Industrie hohe Prozesstemperaturen liefern und als netzdienlicher Speicher erneuerbaren Strom puffern«, unterstreicht Professor Rolf Bracke, Leiter des Fraunhofer IEG. »Wir
Aus Sonneneinstrahlung und Windaufkommen reinen Wasserstoff herstellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Wasserstofftechnik Windenergie 10. Oktober 2022 Werbung Nachhaltig und klimaneutral: Aus Abfall wird Wasserstoff BMBF-gefördertes Projekt zur Gewinnung von reinem Wasserstoff gestartet (WK-intern) - Wie lässt sich klimaneutral, unabhängig von Sonneneinstrahlung bzw. Windaufkommen reiner Wasserstoff herstellen, der dann zum Betrieb von Brennstoffzellen oder für den Einsatz in der Halbleiterindustrie verwendet werden kann? Dieser Frage widmet sich ein aktuelles Forschungsprojekt, an dem neben dem Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST auch das Fraunhofer-Institut für Umwelt- Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT sowie die Veolia Umweltservice Süd GmbH & Co. KG beteiligt sind. Geplant ist, organische Abfälle als Ausgangsstoff für die alternative Wasserstofferzeugung zu verwenden. Konkret soll innerhalb des Projekts ein zweiteiliger Prozess entwickelt werden, um
Exzellenzuniversität macht aus alten Batterien neue Speicher E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 2. September 2022 Werbung Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist maßgeblich an einem neuen Projekt zum Batterierecycling beteiligt: (WK-intern) - In „LiBinfinity“ erarbeiten Partner aus Forschung und Industrie ein ganzheitliches Konzept zur Wiederverwertung der Materialien von Lithium-Ionen-Batterien. Dazu wird ein mechanisch-hydrometallurgisches Verfahren ohne energieintensive Prozessschritte vom Labor in einen für die Industrie relevanten Maßstab überführt. Das KIT prüft die Rezyklate auf ihre Eignung zum Herstellen neuer Batterien. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert LiBinfinity mit knapp 17 Millionen Euro, davon erhält das KIT rund 1,2 Millionen Euro. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist maßgeblich an einem neuen Projekt zum Batterierecycling beteiligt: In „LiBinfinity“ erarbeiten