Empa-Forscher: Gas geben bei der Energiewende senkt Klimarisiken Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 18. November 2021 Was ist der beste Weg zur Energiewende? Die Weltklimakonferenz in Glasgow ist gerade zu Ende, und es stellt sich die Frage, ob das Ziel einer maximalen Erderwärmung von 1,5°C noch erreicht werden kann. In einer Modellrechnung zeigen Empa-Forscher auf, wie die Energiewende mit den geringstmöglichen kumulierten Emissionen gelingen könnte: Statt die Emissionen langsam zurückzufahren, sollten wir den Umbau auf Solarenergie rasch vorantreiben und dafür die fossilen Kraftwerke ein letztes Mal voll auslasten. «Wer würde in ein Flugzeug steigen, das nur mit 50-prozentiger Sicherheit am Ziel ankommt?», fragen Harald Desing und Rolf Widmer gleich eingangs ihrer Veröffentlichung. Auf unserer Reise in die Zukunft mit
Bundesverband WindEnergie sieht die Weltklimakonferenz COP 26 in Glasgow als verpasste Chance Finanzierungen Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 14. November 2021 COP 26 verpasst den großen Wurf (WK-intern) - Am gestrigen Tag ging die Klimakonferenz COP 26 in Glasgow zu Ende. Die Abschlusserklärung enthält zwar viele Absichtsbekundungen, aber nicht genug konkrete Maßnahmen, um das 1,5 Grad-Ziel im zeitlichen Rahmen von Paris noch zu erreichen. Der erhoffte große Wurf bleibt damit aus. „In Glasgow hat leider, wie auch schon beim Treffen der G20 in Rom, der letzte, entscheidende Impuls gefehlt. Die Welt befindet sich noch immer auf einem 2,7 Grad-Kurs – mit potenziell katastrophalen Folgen für das Klima. Glasgow wäre die Chance gewesen, den großen klimapolitischen Rahmen global neu zu definieren. Mit einem Fokus auf die
Erderwärmung: 100 Milliarden Hilfe für klimageschundene Länder im Süden reichen nicht Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 14. November 2021 Pressestatement zum Abschluss der Klimakonferenz der Kinderhilfsorganisation World Vision Deutschland e.V. (WK-intern) - Den Abschluss der Weltklimakonferenz kommentiert Ekkehard Forberg, Klimaexperte bei World Vision: „Bei den schottischen Highland-Games COP26 gab es nicht den ersehnten großen Wurf.“ „Nach zähem Ringen ging es mit Trippelschritten bei einigen Themen voran, immerhin gibt es ein klares 1,5 Grad Ziel. Aber die Emissionsminderungen müssen nun auch umgesetzt werden und – damit es ausreicht – im kommenden Jahr nachgebessert werden. Wenn wir weiter machen wie bisher, werden wir die Erderwärmung nicht stoppen. Gleiches gilt auch für die am Rande der Konferenz gemachten Zusatzvereinbarungen. wie z.B. bei der Vereinbarung zum Schutz
Luftverschmutzung und extreme globale Klimaerwärmung hat der Gesundheit der Gehirne geschadet Ökologie Technik Veranstaltungen Verbraucherberatung 10. November 202110. November 2021 Mit "Healthy Climate, Healthy Lives" leistet Biogen einen Beitrag im Kampf gegen eine der größten Herausforderungen unserer Zeit (WK-intern) - Gehirnschäden: Derzeit findet im schottischen Glasgow so eine UN-Klimakonferenz statt. Noch bis zum 12. November steht die Frage im Zentrum der Konferenz, wie man die globale Klimaerwärmung auf 1,5 Grad begrenzen kann. Gemeinsam mit dem Klimawandel ist Luftverschmutzung eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit: Jedes Jahr sterben weltweit fast neun Millionen Menschen vorzeitig an Erkrankungen, die in Verbindung mit Luftverschmutzung stehen [1]. Den meisten Menschen ist bewusst, dass uns Luftverschmutzung krank machen kann. Sie sehen beispielsweise einen Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und schwerwiegenden chronischen
Konzernüberschuss verdoppelt sich auf rund 2,2 Milliarden Euro, E.ON weiterhin voll auf Kurs Aktuelles Mitteilungen Technik 10. November 2021 E.ON gibt Zahlen fürs dritte Quartal bekannt und bleibt Gewinner in der Corona-Krise Bereinigtes EBIT steigt um 46 Prozent auf rund 3,9 Milliarden Euro, bereinigter Konzernüberschuss verdoppelt sich auf rund 2,2 Milliarden Euro 2,9 Milliarden Euro Investitionen für die Energiewende Im August erhöhte Prognose für das Geschäftsjahr 2021 bestätigt (WK-intern) - Das operative Geschäft des Essener Energieunternehmens E.ON entwickelte sich auch nach neun Monaten weiterhin sehr gut. Gegenüber dem Berichtszeitraum 2020 erhöhte sich der Umsatz um 4,8 Milliarden Euro auf 48,1 Milliarden Euro. Der Anstieg resultierte unter anderem aus der kühleren Witterung währen der akuten Erderwärmung im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr und der ganzjährig
Ein neues Kultbild von Social Kinetic Artist Robert Kessler präsentiert »Erderwärmungs-Waage« Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 8. November 2021 Riesige kinetische Skulptur macht den Klimawandel sichtbar (WK-intern) - Zur UN-Klimakonferenz in Glasgow präsentiert der renommierte deutsche Künstler Robert Kessler sein Projekt »ClimateMeter«. Dabei handelt es sich um eine riesige kinetische Skulptur mit 70 Metern Höhe, die den Klimawandel anhand einer Waage visualisiert. Aktuelle Daten internationaler Forschungsinstitute steuern deren Position und zeigen verblüffend einfach, die zunehmende Geschwindigkeit der aktuellen Erderwärmung. Kessler stellt mit dem »ClimateMeter« ein länder- und kulturübergreifendes Kommunikationsinstrument zur Bewusstseinsbildung über den Stand des Klimas bereit. Es zeigt die Schieflage zwischen Ausbeutung und Vernichtung von Naturressourcen und den fatalen Konsequenzen auf die Erderwärmung. Eine 3D-Animation zeigt diese Entwicklung als Bewegung und
Weltverband für Windenergie sieht Millionen neue Arbeitsplätze im Bereich erneuerbare Energien Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 2. November 2021 Führende Akteure auf der COP26 fordern sofortige Maßnahmen zur Beschleunigung der Arbeitsplätze im Bereich erneuerbare Energien (WK-intern) - Mehr als 130 führende Vertreter im Bereich erneuerbare Energien unter der Schirmherrschaft der Aktionskoalition der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) haben heute einen Aufruf zum Handeln gestartet und alle Regierungen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene ermutigt, den Zugang zu gewährleisten zu qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Arbeitsplätzen während der Energiewende. Um den Temperaturanstieg der Erde bis 2050 auf 1,5 °C zu begrenzen, ist eine vollständige Dekarbonisierung des Energiesektors erforderlich. Daher muss die Energiewende schnell voranschreiten. Aber um eine klimaresiliente Zukunft aufzubauen, muss die Energiewende
Dramatisches PIK-Direktor*innen und Klimaökonom*innen Edenhofer steuert auf 4 Grad mehr Erderwärmung zu Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. Oktober 2021 PIK-Klimaökonom*innen vor Glasgow-Gipfel: Wir steuern auf vier Grad zu (WK-intern) - PIK-Direktor*innen fordert EU-US-China-Initiative für globalen Kohleausstieg - "Sonst wird sich die 1,5-Grad-Tür für immer schließen" Osnabrück. Vor dem Start des Weltklimagipfels in Glasgow hat das PIK-Klimaforscher*innen vor einer weit drastischeren Erderwärmung als bislang befürchtet gewarnt: "Die Emissionen steigen weiter jedes Jahr, und zwar dramatisch. Die aktuelle Gaspreis-Krise beschert der Kohle ein unheilvolles Comeback. Das heißt: Wir steuern nicht auf 2,7 Grad zu, sondern auf vier Grad, und damit auf eine nicht mehr zu beherrschende Erderwärmung, die übrigens auch rein wirtschaftlich wirklich verheerend wäre", sagte das Direktor*innen des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)
bne fordert für Windenergieparks und Solarparks ausreichend Flächen Ökologie Solarenergie Windenergie 29. Oktober 2021 Im Schnitt ist nur 1 Prozent der Landesfläche für Biodiversitäts-PV nötig und für Windenergie nur 2 Prozent (WK-intern) - Angesichts der Koalitionsverhandlungen und der sich abzeichnenden Verbesserungen für die Windenergie an Land betont der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne), dass auch für die Photovoltaik wichtige Fortschritte erlangt werden müssen. „Es ist ein gutes Signal, dass die künftige Ampel-Koalition den Ausbau erneuerbarer Energien deutlich beschleunigen und Hemmnisse abbauen will. Die im Sondierungsergebnis festgehaltene Ausweisung von zwei Prozent der Landesfläche für Windenergie an Land ist überfällig. Auch Solarparks brauchen ausreichend Flächen und schnellere Genehmigungen, um ihr Potenzial für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und Biodiversität zu entfalten. Im Schnitt
BEE fordert wegen der massiven Erderwärmung einen konsequenten Plan zur Beschleunigung der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie 29. Oktober 2021 Weltklimakonferenz 2021: Effektiven Klimaschutz als Konjunkturmotor nutzen (WK-intern) - Die 26. UN-Klimakonferenz (COP26) findet in diesem Jahr ab dem 31. Oktober in Glasgow statt. Vor dem Start der Konferenz fordert der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) einen konsequenten Plan zur Beschleunigung der Energiewende, um einerseits die Zielvorgabe der Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad zu ermöglichen und andererseits die "pandemiebedingten" Einbrüche in der globalen Wirtschaft durch saubere Technologien wiederzubeleben. „Jetzt ist der Zeitpunkt, um Maßnahmen zu ergreifen, die die globalen Emissionen bis 2030 halbieren. Nur so können wir überhaupt noch auf den Pfad des Pariser Klimaabkommens einschwenken. Dafür müssen neben internationalen Abkommen und
Erderwärmung und ein Forschungsprogramme zu Wasserstoff und zur zukünftigen Wasserversorgung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. Oktober 2021 DVGW will im Vorfeld der Weltklimakonferenz COP 26: Den Folgen des Klimawandels entschieden entgegentreten (WK-intern) - Die Begrenzung der Folgen des Klimawandels ist gegenwärtig eine zentrale Herausforderung für die weltweite Staatengemeinschaft. Seine bereits heute spürbaren Auswirkungen werden weiter zunehmen, wenn die Erderwärmung nicht auf 1,5 Grad Celsius begrenzt wird. Die Energieversorgung muss daher rasch CO2-neutral werden. Gleichzeitig muss die Resilienz kritischer Infrastrukturen, wie die der Wasserversorgung, gegen die bereits heute bestehenden Klimawandelfolgen erhöht werden. Welche weiteren konkreten Maßnahmen erforderlich sind, um die Ziele des Pariser Klima-Abkommens zu erreichen, sind wesentliche Themen bei der 26. UN-Klimakonferenz “Glasgow Climate Change Conference”, die am kommenden Sonntag
FDP*innen haben offensichtlich mehr Angst vor Erderwärmung als Koalitionspartner Grün*innen und SPD*innen Mitteilungen Ökologie 23. Oktober 202123. Oktober 2021 Wissing (FDP*innen) formuliert diese Beschwörung zu Ampel-Verhandlungen: "Keine Alternative zu diesem Regierungsbündnis" (WK-intern) - FDP-Generalsekretär*innen will "echten Klimaschutz erreichen", und Investitionen müssten "solide finanziert sein" Osnabrück. FDP-Generalsekretär*innen Wissing hat ein Scheitern der Koalitionsverhandlungen für ein Ampel-Bündnis ausgeschlossen. "Scheitern ist keine Option. Es gibt keine tragbaren Alternativen zu diesem Regierungsbündnis", sagte Wissing der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Entsprechend "verantwortungsvoll und konstruktiv" werde man die Gespräche führen. Das FDP-Politiker*innen betonte, man wolle eine "Koalition des Fortschritts und der Modernisierung bilden". Wissing bekräftigte, dass der Klimaschutz auch für die FDP ein wichtiges Anliegen sei. "Alle drei Parteien wissen, dass es einer enormen Kraftanstrengung bedarf, um die Erderwärmung