Staatssekretärin Nestle begrüßt Dialogangebot der Bundesnetzagentur Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windparks 9. Oktober 2013 (WK-intern) - Infotag Bundesnetzagentur Lübeck „Staatssekretärin Nestle begrüßt Dialogangebot der Bundesnetzagentur zum Netzausbaubedarf im Norden“ Der Netzausbau gehört zu den Kernelementen der Energiewende und sorgt gleichzeitig immer wieder für öffentliche Diskussionen vor Ort. „Natürlich freut sich niemand über neue Höchstspannungsleitungen in der Landschaft. Schon deshalb ist es ganz entscheidend, dass die Ermittlung des Netzausbaubedarfs solide und öffentlich nachvollziehbar abläuft“, so Staatssekretärin Nestle. Allzu oft seien Bürgerinnen und Bürger in der Vergangenheit erst in einer späteren Verfahrensphase mit den Planungen konfrontiert worden. Dann sei es für Diskussionen über den grundsätzlichen Bedarf einer neuen Leitung aber in der Regel schon zu spät. „Ich halte es
Fachtag zur Übernahme von Strom- und Gasnetzen durch Bürger Erneuerbare & Ökologie 8. Oktober 2013 (WK-intern) - Stromnetze in Bürgerhand Einen Fachtag zur Übernahme von Strom- und Gasnetzen durch Bürger veranstalten das Landesnetzwerk BürgerEnergieGenossenschaften Rheinland-Pfalz, die Energieagentur Rheinland-Pfalz und das Netzwerk Energiewende jetzt. „Ein Ziel unserer Energiewende ist die Dezentralisierung der Energieerzeugung, verbunden mit dem Ausbau Erneuerbarer Energien“, sagt Wirtschafts- und Energieministerin Eveline Lemke. Mainz. Wie Energiegenossenschaften und Kommunen Netze zurückkaufen und selbst betreiben ist Thema des Fachtags „Stromnetze in Bürgerhand“ am 13. November 2013 in Mainz. „Wir wollen Entscheidern aus Kommunen, Stadtwerken und Energiegenossenschaften einen Überblick über Chancen und Risiken des Netzkaufes geben“, sagt Dr. Verena Ruppert, Geschäftsführerin des Landesnetzwerkes BürgerEnergieGenossenschaften Rheinland-Pfalz (LaNEG e.V.) LaNEG
Eckpunktepapier zur Zukunft der erneuerbaren Energie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 8. Oktober 2013 (WK-news) - Stabiles Wachstum, mehr Effizienz, mehr Markt Empfehlungen zur Zukunft der erneuerbaren Energie Im Hinblick auf die aktuelle Debatte hat der SRU ein Eckpunktepapier zur Weiterentwicklung des Strommarktes veröffentlicht. Dieses stellt die zehn zentralen Empfehlungen aus einem Sondergutachten vor, das Ende November 2013 veröffentlicht wird.Mehr Markt ist wünschenswert bei der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Der Übergang sollte aber schrittweise erfolgen und den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien sicherstellen. Zunächst ist es daher nötig, die verzerrte Kostendebatte auf eine sachliche Grundlage zu stellen. Die aktuell stark diskutierte EEG-Umlage ist ein ungeeigneter Indikator für die angeblich zu hohen Ausgaben, weil sie die
Bei der Energiewende bleibt der Gedanke einer Solidargemeinschaft auf der Strecke Mitteilungen Verbraucherberatung 8. Oktober 2013 (WK-intern) - Energiewende: Staatlich geförderte Verbraucher-Entsolidarisierung Unternehmen und Haushalte erzeugen ihren Strom zunehmend selbst Volkswirtschaftlicher Schaden durch Photovoltaik beträgt 2013 schon über 350 Millionen Euro Immer mehr private und gewerbliche Photovoltaik- und Blockheizkraftwerksbetreiber optimieren ihre Stromkosten, indem sie Strom selbst erzeugen und verbrauchen. „Somit entgehen sie den stetig wachsenden staatlich organisierten Abgaben und Umlagen, die zur Finanzierung der Energiewende benötigt werden, die aber nur für Stromlieferungen aus dem öffentlichen Netz anfallen,“ sagte Wolfgang Brandl, Vorsitzender des VBEW. Die Folge ist ein schnelles Auseinanderbrechen der seit mehr als 100 Jahren bestehenden Solidargemeinschaft in der Stromversorgung. „Landes- und Bundespolitik schauen derzeit ratlos zu, wie immer
Vortragsveranstaltung: Energiewende konkret im Saarland Erneuerbare & Ökologie Saarland Technik 5. Oktober 20134. Oktober 2013 (WK-intern) - Umwelt Forum Saar am 10. Oktober "Energiewende konkret" Vortragsveranstaltung mit Firmenpräsentationen und Begleitausstellung Die Energiewende steht in der Kritik: Einerseits führt der unkoordinierte Ausbau erneuerbarer Energien zu Netzproblemen und gefährdet unsere Versorgungssicherheit, anderseits bedrohen immer weiter steigende Energiekosten die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Eine bessere Koordination und eine grundlegende Überarbeitung zentraler Elemente wie dem EEG sind daher dringend geboten. Prof. Dr. Andreas Löschel, Vorsitzender der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess "Energie der Zukunft" der Bundesregierung, wird in seinem Vortrag den aktuellen Stand der Energiewende kritisch beleuchten und Hinweise für ein besseres Management in der Umsetzung geben. Unternehmen können aber schon heute auf die
Emnid-Umfrage vor Koalitionsgesprächen Windenergie Windparks 4. Oktober 2013 (WK-intern) - Über vier Fünftel der Deutschen wollen möglichst schnell 100 % erneuerbare Energien und eine gerechte Kostenverteilung bei der Energiewende. Neue Regierung soll Interessen von Bürger-Energiegenossenschaften und Bürger-Windparks stärker berücksichtigen. Berlin - Nach einer von der Kampagne „Die Wende – Energie in Bürgerhand“ in Auftrag gegebenen repräsentativen Meinungsumfrage des Forschungsinstituts TNS Emnid erwarten 84 % der Deutschen von einer neuen Bundesregierung, dass sie sich dafür einsetzt, die Energieversorgung schnellstmöglich zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu gewährleisten. 83 % der Deutschen sind der Meinung, dass Gewinne und Kosten der Energiewende gerecht auf Bürger und Industrie verteilt werden sollten. Außerdem sprechen
Förderung von großflächige Solarthermieanlagen zur Beheizung von Mehrfamilienhäusern Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 2. Oktober 2013 (WK-intern) - Förderung von Solarwärme in Mehrfamilienhäusern - Zuschüsse für über 10.000 Anlagen beantragt Seit 6 Jahren fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Auftrag des Bundesumweltministeriums großflächige Solarthermieanlagen zur Beheizung von Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien. Um die Nachfrage zusätzlich anzukurbeln, sind vor einem Jahr die Förderkonditionen deutlich verbessert worden: Bis zu 100 qm große Solarwärmeanlagen werden nun mit 180 € pro qm Kollektorfläche gefördert. Dadurch ist ein Investitionszuschuss von bis zu 18.000 € möglich. Dies hat schon jetzt zu einer deutlichen Belebung des Marktes geführt. Der Präsident des BAFA, Dr. Arnold Wallraff, zieht deshalb eine positive Zwischenbilanz: „Mit den äußerst attraktiven
Koalition einigt sich auf Mini-Stadtwerk – Volksentscheid notwendiger denn je Berlin Mitteilungen 30. September 2013 (WK-intern) - Der am 26.09.2013 im Koalitionsausschuss gefundene Kompromiss zum Stadtwerk ist blamabel. Weitergehende Vorstellungen des Umweltsenators Müller wurden abgelehnt. Übrig bleibt ein Ministadtwerk, das vor allem aus politischen Gründen kurz vor der Volksabstimmung beschlossen werden soll. Dieses Stadtwerk soll nach dem Willen der Koalition nur selbst produzierte Energie vertreiben dürfen und nicht – außer in ohnehin bundesgesetzlich vorgeschriebenen Notfällen, um die Versorgung sicherzustellen – Strom zukaufen dürfen. Auf diese Art und Weise können zunächst lediglich einige Hundert Haushalte mit Strom versorgt werden. Insbesondere der aus dem Müllheizkraftwerk Ruhleben erzeugte Strom kann nicht genutzt werden. Trotz gegenteiliger Behauptungen sieht der vor 10
Tagung – Energienetze, Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 29. September 2013 (WK-intern) - 50 Jahre Institut für Berg- und Energierecht Clausthal-Zellerfeld. Vor 50 Jahren ist das Institut für deutsches und internationales Berg- und Energierecht (IBER) an der TU Clausthal gegründet worden. Aus diesem Anlass richtet das einzige juristische Institut der Universität am 26. und 27. September eine Tagung aus. Austragungsort des wissenschaftlichen Teils ist das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen in Goslar. „Die Themen der Tagung – Energienetze, Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und Energiewende – spiegeln wesentliche Arbeitsschwerpunkte des Instituts wider”, sagt Professor Hartmut Weyer. Seit 2008 leitet der Jurist die Einrichtung, deren Know-how erst kürzlich am Bundesverfassungsgericht gefragt war. In einem bei den Karlsruher Richtern anhängigen Verfahren
Austausch über politische und technische Aspekte des Netzausbaus Forschungs-Mitteilungen 28. September 2013 (WK-intern) - Großer erster Regensburger Energiekongress an der Hochschule Regensburg Zwei Tage nach der Bundestagswahl, am 24. und 25. September 2013, hatten die Hochschule Regensburg (HS.R) und die IHK für Oberpfalz und Kelheim zu einem Austausch über politische und technische Aspekte des Netzausbaus an die Hochschule eingeladen. Neben Hausherr HS.R-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier begrüßte die Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft der IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes: „Der Zeitpunkt war noch nie so günstig, um zu formulieren, welche Vorgaben die Politik leisten kann und muss“, so Dr. Jürgen Helmes. Insgesamt zählte die zweitägige Veranstaltung 130 Teilnehmer. Die Organisatoren der Veranstaltung, Florian Rieder, Energieexperte
Herausforderungen beim Umbau der Energiewirtschaft sind Wärme und Verkehr Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 28. September 2013 (WK-intern) - Energiewende vergisst Wärme und Verkehr Das deutsche Projekt „Energiewende“ war bereits vor der Bundestagswahl eines der beherrschenden Themen in der letzten Legislaturperiode. Im Wahlkampf wurden bestimmte Einzelthemen zugespitzt, um griffige Wahlkampfaussagen zu generieren. Die Herausforderungen beim Umbau der Energiewirtschaft bleiben jedoch bestehen und müssen nun in der kommenden Legislaturperiode bewältigt werden. In Bild 1 sind die Erfolge der Energiewende hin zu höheren regenerativen Anteilen der letzten drei Jahre dargestellt. Eine Stromwende ist bereits sichtbar – von einer „Wärmewende“ oder auch „Mobilitätswende“ kann jedoch angesichts stagnierender regenerativer Anteile von 10,4 bzw. 5,5 % nicht gesprochen werden. Insbesondere im Wärmesektor mit einem Anteil
Aushöhlung der Energiewende durch die Hintertür Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 27. September 2013 (WK-intern) - Erneuerbare-Energien-Gesetz hat sich bewährt Neues Marktdesign muss die Erneuerbaren Energie ins Zentrum rücken Die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie, Sylvia Pilarsky-Grosch, setzt angesichts der heutigen Vorschläge des BDEW zur Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) auf ein neues Marktdesign, welches die fluktuierenden Erneuerbaren Energien in den Mittelpunkt rückt und flexible Ausgleichsmaßnahmen um diese herum organisiert. "In den letzten Wochen haben Verbände und Industrie immer neue Positionspapiere vorgelegt, die eine Reform des EEG verlangen. Allen gemein ist, dass diese im Grunde eine Aushöhlung der Energiewende und vor allem eine Änderung der Akteursstruktur durch die Hintertür wollen. Wer die Energiewende will, muss sich den neuen