Politikänderung: Europa tritt bei Energiewende und Klimaschutz auf die Bremse Erneuerbare & Ökologie 23. Januar 201422. Januar 2014 Barroso gibt Europas Schrittmacher-Rolle bei Energiewende und Klimaschutz auf Unter Kommissionspräsident José Manuel Barroso gibt die Europäische Union ihre bisherige Schrittmacher-Rolle in der globalen Klimaschutzpolitik auf. (WK-intern) - „Ein verbindliches Ziel von lediglich 27 Prozent für den Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch im Jahr 2030 ist praktisch wirkungslos“, kritisiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Schon ohne jede Politikänderung würde ein Anteil von 24,4 Prozent erreicht. Zudem werde das Ziel nicht auf einzelne Staaten herunter gebrochen. „Offensichtlich ist der EU-Kommission der Ehrgeiz für eine entschlossene Bekämpfung des Klimawandels verloren gegangen.“ „Brüssel versagt aber nicht nur beim Klimaschutz, sondern verschenkt
Wirtschaftsminister plant Zeitlupen-Energiewende ohne Bürger Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Windenergie 23. Januar 201422. Januar 2014 Das Bundeskabinett hat auf der heutigen Klausur in Meseberg die Eckpunkte von Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gebilligt. Die Reformideen des Ministers bringen jedoch weder den Ausbau der Erneuerbaren voran, noch machen sie die Stromversorgung billiger. (WK-intern) - Stattdessen bremst Gabriel die Bürgerenergiewende aus und bereinigt den Markt zu Gunsten der großen Konzerne. Die Probleme des Eckpunktepapiers zeigen sich beispielhaft an folgenden Punkten: Begrenzter Ausbau und eingeschränkte Akteursvielfalt Der Vorschlag setzt auf eine Begrenzung des Ausbaus der Erneuerbaren durch Ausbaukorridore. Obwohl Strom aus Wind und Sonne immer günstiger wird, werden zukünftig enge Grenzen von jeweils 2,5 GW im
Gabriels Pläne sind Unterwerfungsgeste an die Energiekonzerne Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 22. Januar 2014 Besser: Ausnahmen für Großkonzerne von der EEG-Umlage streichen Zu den Plänen Sigmar Gabriels, die Energiewende auszubremsen, erklärt Jens Schulz, Landessprecher der Partei DIE LINKE. Schleswig-Holstein: „Bereits die erste energiepolitische Amtshandlung der sogenannten Großen Koalition ist eine Unterwerfungsgeste in Richtung der Energiekonzerne. Dass einzig der Ausbau von Windkraft auf See – die sogenannten Offshore-Anlagen – noch eine nennenswerte Förderung erhalten soll, lässt aufhorchen: Nur Großkonzerne können den Ausbau von Offshore-Windparks leisten. Sinnvolle Projekte wie Bürgerwindparks oder regionale Energiegenossenschaften hingegen würden durch Gabriels Pläne kaltgestellt. Das notwendige Ziel einer dezentralen und somit auch demokratischeren Energieversorgung soll offensichtlich aufgegeben werden. Dass jetzt auch Ministerpräsident Albig
Kampfansage gegen die Energiewende – EU-Kommission ebnet Weg für neue Atomkraftwerke Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 22. Januar 2014 IG Windkraft kritisiert 2030 Zielsetzungsideen der EU Kommission scharf (WK-intern) - St. Pölten - „Der heute veröffentlichte Entwurf der EU Kommission für die Zielsetzungen für 2030 in Europa ist eine klare Kampfansage gegen die Energiewende“, stellt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft fest und ergänzt: „Mit der Festlegung auf ein wirklich bindendes Treibhausgasziel ist die Kommission endgültig zur Außenstelle der Atomindustrie mutiert.“ Trotz mehrmaliger Beschlüsse im EU Parlament und entgegen einer Vielzahl von Stimmen aus den Mitgliedsstaaten verlässt die Kommission mit dem heutigen Papier den Weg drei Ziele (Treibhausgas, Energieeffizienz und erneuerbare Energien) bis 2030 zu verordnen. Der heute veröffentlichte Entwurf für die
Fraunhofer IWES legt Finanzierungsstrategie für die Energiewende vor Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 22. Januar 201421. Januar 2014 Lohnendes Geschäftsmodell: Fraunhofer IWES legt Finanzierungsstrategie für die Energiewende vor Derzeit dominiert in der Diskussion um die Energiewende die Kostenfrage. Diese Sichtweise greift nach Überzeugung der Experten vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) jedoch zu kurz. In ihrer heute veröffentlichten Studie „Geschäftsmodell Energiewende“ zeigen die Wissenschaftler, dass Investitionen in die Energiewende durchaus rentabel sind und wie sie bis 2050 finanziert werden könnten. „Unsere umfangreichen Berechnungen belegen, dass die Energiewende auch unter sehr konservativen Annahmen, insbesondere für institutionelle Anleger ein hochattraktives Geschäft ist“, erklärt IWES-Institutsleiter Prof. Clemens Hoffmann. Selbst ehrgeizige Ziele wie die Vollversorgung mit erneuerbaren Energien sind nach seiner Überzeugung wirtschaftlich
Gründung Bündnis Bürgerenergie – Fast jede zweite Kilowattstunde Ökostrom kommt aus Anlagen, die Bürgern gehören Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 21. Januar 2014 Die Energiewende muss bürgernah gestaltet werden! Berlin - Das neue Bündnis Bürgerenergie stellt seine politischen Forderungen am 29.01.2014 in Berlin vor. Es wird in Zukunft die gemeinsamen Interessen der an der Energiewende beteiligten Bürgerinnen und Bürger konzentrieren. (WK-intern) - Ziel der neuen Plattform ist es, Privatpersonen und Bürgerenergiegesellschaften bei ihrem Engagement für den Ausbau der Erneuerbaren Energien gegenüber der Politik zu vertreten. Das Bündnis Bürgerenergie bietet zudem ein Angebot zur Vernetzung der deutschlandweit aktiven Akteure. Als Sprachrohr der Bürgerinnen und Bürger will es der Bürgerenergie zu einem stärkeren Gewicht als gesellschaftliche Kraft verhelfen. Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland sind Bürgerinnen
Handbremse für die Energiewende aus Berlin – Demonstration am 22.03. in Hannover Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 21. Januar 2014 BWE Niedersachsen unterstützt Demonstration am 22.03. in Hannover Hannover - Aus Sicht des Landesvorstands des Bundesverbands Windenergie (BWE) stellen die bekannt gewordenen Pläne von Bundeswirtschaftsminister Gabriel den weiteren Ausbau der Windenergie in Niedersachsen in Frage. (WK-intern) - Auffällig ist in dem Papier des Bundeswirtschaftsministeriums neben der Ausrichtung auf die Vermarktungskapazitäten der großen Energiekonzerne vor allem der massiv eingeschränkte Vertrauensschutz für die bereits in der Planung befindlichen Projekte. Nur bis zum kommenden Mittwoch den 22. Januar genehmigte Anträge sollen noch eine Förderung nach der derzeitigen Fassung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) erhalten. Das überarbeitete Gesetz soll sogar schon ab 1. August 2014 in Kraft
BWE: Eckpunkte von Gabriel kontraproduktiv für eine erfolgreiche Fortführung der Energiewende Erneuerbare & Ökologie 20. Januar 201412. August 2014 Vorschläge des Energieministers gehen in die falsche Richtung (WK-intern) - Die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie, Sylvia Pilarsky-Grosch, hat die bekannt gewordenen Eckpunkte von Energieminister Sigmar Gabriel zur Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) als kontraproduktiv für eine erfolgreiche Fortführung der Energiewende in Deutschland bezeichnet. „Deutschland ist mit der Energiewende auf einem sehr guten Weg. 25 Prozent des Stromes stellen heute die Erneuerbaren Energien bereit. Die Akzeptanz bei den Menschen ist enorm, die Nachfrage nach Stromprodukten die 100%-Erneuerbar sind wächst. Um den eingeschlagenen Weg bei allen Herausforderungen erfolgreich fortzusetzen brauchen wir eine mutig handelnde Politik. Die jetzt bekannt geworden Vorschläge des Energieministers gehen in die
Energiewende-Agenda 2020 in Berlin vorgestellt – Gesprächsbereitschaft an Bundesregierung Behörden-Mitteilungen 17. Januar 201417. Januar 2014 Fachministerinnen und -minister aus sieben Bundesländern fordern Gemeinschaftswerk in der Energie- und Klimapolitik „Energiewende-Agenda 2020“ in Berlin vorgestellt – Gesprächsbereitschaft an Bundesregierung (WK-intern) - Die sieben amtierenden und designierten Ministerinnen und Minister für Umwelt und Energie der Länder Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen fordern die Bundesregierung dazu auf, die Energiewende mit den Ländern in einem Gemeinschaftswerk erfolgreich umzusetzen und bieten dazu eine Kooperation in der Energie- und Klimapolitik im Bundesrat an. „Die abgewählte schwarz-gelbe Bundesregierung hat es jahrelang verschlafen, verlässliche Rahmenbedingungen für die Energiewende zu schaffen. In der Energiepolitik gilt bislang das Prinzip der Flickschusterei. Mit kurzfristigen Gesetzesänderungen, geplanten
Buch: Herausforderung Energiewende – Ein Querschnitt über Meinungen, Fakten und Hintergründe Erneuerbare & Ökologie 17. Januar 2014 «Die Energiewende ist die dritte große Aufgabe für Deutschland - nach Wiederaufbau und Wiedervereinigung» erklärte Karl-Heinz Remmers Proteus Solutions GbR veröffentlicht erstes Buch zum Thema Energiewende 228 Seiten, 152 Abbildungen, Illustrationen und Diagramme Veröffentlichung am 27.1.2014 - Ab sofort bestellbar (WK-news) - Spaichingen - «Die Energiewende ist die dritte große Aufgabe für Deutschland - nach Wiederaufbau und Wiedervereinigung» erklärte Karl-Heinz Remmers, Vorstand der Solarpraxis AG im November 2013 auf einer Branchenveranstaltung - und damit hat er zweifelsohne Recht. Kaum ein Thema wird in den Medien so ausdauernd und konträr diskutiert wie eben diese Energiewende. Strompreis, Netzausbau, EEG-Umlage und Kapazitätsmärkte - sind nur Beispiele für
Europäische Strombörse EPEX SPOT stellt Weichen für den Energie-Binnenmarkt Mitteilungen 16. Januar 2014 Beständiges Wachstum der Handelsvolumina – Ausweitung des Intraday auf die Schweiz – Price Coupling of Regions unterstützt die Umsetzung des Day-Ahead-Zielmodells (WK-intern) - Paris / Leipzig / Wien - Im fünften Jahr nach ihrer Gründung wachsen die Handelsvolumina auf den Märkten der Europäischen Strombörse EPEX SPOT weiter. 346 TWh wurden im Jahr 2013 auf ihren Day-Ahead- und Intraday-Märkten in Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz gehandelt. Das ist das beste Ergebnis seit Bestehen der EPEX SPOT und entspricht einem Wachstum von 2 % gegenüber 2012 (339 TWh), nach 314 TWh im Jahr 2011 und 279 TWh im Jahr davor. „Die Schaffung der
VDI zeichnet TV-Produktion und Buchpublikation über Energiethemen aus Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 14. Januar 2014 Drei junge Autoren werden am 18. März in Heilbronn mit dem Robert-Mayer-Preis 2014 ausgezeichnet. Grit Hofmann und Carmen Meyer aus Berlin werden geehrt für ihre TV-Produktion „Offshore – Hart am Wind“, die die Deutsche Welle 2012 ausstrahlte. (WK-intern) - Diese von den Preisträgerinnen selbst gedrehte Filmreihe informiert mit eindrucksvollen Bildern und Originalton über die Herausforderungen und das Engagement der Menschen bei der Errichtung eines Windparks in der Nordsee. Sie erhalten ein Preisgeld von je 2.500 Euro für ihre gemeinsame Arbeit. Der Journalist Johannes Winterhagen aus Frankfurt erhält den Robert-Mayer-Preis für seine Buchpublikation „Abgeschaltet – Was mit der Energiewende auf uns zukommt“, die 2012