Klimaschutzambition des internationalen Flugverkehrs nicht auf der Höhe der Zeit Ökologie 7. Oktober 2016 Germanwatch fordert von EU-Kommission und Bundesregierung Einsatz für zügige Nachbesserungen (WK-intern) - Die von der Internationalen Luftfahrtorganisation ICAO gestern Abend als "historisch" gefeierte Einigung zum Klimaschutz im Flugverkehr wird von der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch überwiegend kritisch gesehen. Fast 20 Jahre nachdem die ICAO erstmals den Auftrag erhalten hatte, legt sie ein schwaches Klimaschutzinstrument für den internationalen Flugverkehr vor. "Es ist zwar erfreulich, dass endlich auch der internationale Flugverkehr ansatzweise Verantwortung für den Klimaschutz übernimmt und die Temperaturziele des Paris-Abkommens akzeptiert. Aber die konkreten Regelungen sind nicht mit dem Ziel vereinbar, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich weniger als 2 Grad zu begrenzen. Mit
Ressourceneffizienzprogramm der Bundesregierung auf der Jahreskonferenz der Stiftung 2° vorgestellt Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. September 2016 Schwarzelühr-Sutter: „Ressourceneffizienz ist der Schlüssel für nachhaltigen Klimaschutz. (WK-intern) - Nur mit einer globalen Ressourcenwende werden wir das 2-Grad-Ziel im Klimaschutz erreichen können. Unser Ziel muss es sein, die Anstrengungen zur Energie- und Materialeinsparung besser zu verzahnen.“ Gemeinsame Betrachtung von Material- und Energieeffizienz im Fokus Anlässlich der stellt Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, das Ressourceneffizienzprogramm der Bundesregierung (ProgRess) vor und erläuterte die gemeinsamen Chancen für die Wirtschaft, den Klimaschutz und den Ressourcenschutz: Nach Berechnungen der OECD und des Weltressourcenrats könnte sich bis 2050 der globale Rohstoffverbrauch mindestens verdoppeln. Die Folgen für die Umwelt durch CO2-Emissionen und Biodiversitätsverlust wären gravierend. Daher hat die Bundesregierung 2012
Innovative Dichtungslösungen für Motor, Getriebe und alternative Antriebe E-Mobilität 6. September 2016 Freudenberg Sealing Technologies präsentiert neue Produkte zur umwelt- und ressourcenschonenden Mobilität (WK-intern) - In der 2009 gestarteten Nachhaltigkeitsinitiative „LESS“ (Low Emission Sealing Solutions) bündelt Freudenberg Sealing Technologies (FST) innovative Dichtungslösungen für eine umweltverträgliche Mobilität der Zukunft. Damit hat das Unternehmen Maßstäbe in der Industrie gesetzt und viele Preise für sein Nachhaltigkeitsengagement erhalten. Jetzt wird die Initiative mit neuen reibungsarmen, platz- und gewichtssparenden Produkten sowie innovativen Lösungen zur Elektromobilität ausgeweitet. Klimawandel und die Endlichkeit natürlicher Ressourcen stellen die Automobilindustrie vor neue und immer größere Herausforderungen: Antrieben und Motoren wird mehr abverlangt denn je, insbesondere im Hinblick auf Energieeffizienz, Lebensdauer und Emissionen von Schadstoffen. Dabei bietet
Akustische und seismische Schwingungen, Windanlagen sollen leiser werden Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 24. Mai 2016 Verbundvorhaben TremAc gestartet (WK-intern) - Wieviel Lärm machen Windkraftanlagen? Windkraftanlagen verursachen Schall und Erschütterungen. Wie beides zusammenhängt und besser prognostiziert und gesenkt werden kann, erforscht das Verbundvorhaben TremAc Windenergie soll einen entscheidenden Anteil am erneuerbaren Energiemix der Zukunft haben. Innerhalb des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsvorhabens TremAc soll deswegen die Planung, Entwicklung und Akzeptanz von Windkraftanlagen verbessert und objektive Kriterien für deren Emissionen entwickelt werden. Hierfür erforschen die Experten eines bundesweiten Verbunds im Zuge von TremAc das Zusammenwirken akustischer und seismischer Schwingungen von Windkraftanlagen und planen, ein Rechenmodell zu erstellen, das beide Emissionen abbildet. „Wir wollen die gesamte Wirkungskette von
Umweltprämie trifft auf Widerstand E-Mobilität Mitteilungen 19. Mai 2016 Subvention der Autoindustrie wird von Unternehmensverband kritisiert (WK-intern) - „Kleinunternehmen werden besteuert, während die Großindustrie Subventionen erhält. Diese Logik hat mit vernünftiger Wirtschaftspolitik nichts zu tun", sagt Marco Altinger, der als Präsident des BDS Bayern rund 16.000 kleine und mittelständische Unternehmen vereinigt. Zur Förderung der E-Mobilität hat die Bundesregierung beschlossen, dass Elektroautos mit 2.000 € Steuergeld pro Stück gefördert werden. Insgesamt will der Staat 600 Millionen Euro an Steuergeld an die Käufer von Elektroautos verschenken. Zwar produzieren Elektroautos keine Abgase auf der Straße, allerdings entstehen Kohlenstoffemissionen bereits bei der Stromproduktion. „Da 58 % des deutschen Stroms immer noch aus Kohle, Gas und Öl
Experten/innen von Germanwatch beobachten neue Ära der Klimaverhandlungen Ökologie Verbraucherberatung 15. Mai 201616. Mai 2016 In Bonn beginnt neue Ära der Klimaverhandlunge (WK-intern) - Erstes offizielles Treffen nach Pariser Klimagipfel / Deutschlands Klimaschutzplan 2050 wird Lackmustest für die Umsetzung des Abkommens Bonn Die Klimaverhandlungen starten am Pfingstmontag in eine neue Ära. In Bonn kommen Verhandler aus aller Welt zum ersten offiziellen Treffen nach dem Pariser Klimagipfel zusammen. Bis zum 26. Mai werden hier die Umsetzung und Details des Pariser Abkommens im Mittelpunkt stehen. "Wir sehen international viel Rückenwind für die Umsetzung der Beschlüsse von Paris", sagt Sönke Kreft, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. "Die Welt nimmt das Pariser Abkommen ernst. Viele Regierungen setzen
Umweltministerkonferenz fordert Mobilitätswende Behörden-Mitteilungen E-Mobilität 8. April 20167. April 2016 Umweltminister Habeck: „Der Bund muss Anreize für E-Autos schaffen.“ (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Umwelt- und Energiewendeminister Robert Habeck hat die Forderung der Umweltministerkonferenz nach einem schnelleren Ausbau der Elektromobilität begrüßt. „Von ihrem Ziel, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straßen zu bringen, ist die Bundesregierung leider weit entfernt. Dabei machen Klimaschutz und Luftreinhaltung eine Verkehrswende erforderlich. Der Bund muss hier Anreize schaffen, Elektroautos zu kaufen und er muss den Aufbau einer Ladeinfrastruktur beschleunigen. Darin sind sich alle Länder einig“, sagte Habeck heute (7. April 2016) im Anschluss an die UMK in Berlin. Habeck zeigte sich dagegen enttäuscht, dass die Umweltminister sich nicht auf die
Studie über den von Menschen ausgelösten Klimawandel ist wie ein Tanz auf dem Vulkan Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. Januar 201625. Januar 2016 Jährliche Wärme-Rekorde werden höchstwahrscheinlich vom Menschen verursacht (WK-intern) - Mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit sind die jährlichen Wärmerekorde der letzten Zeit Ergebnis des vom Menschen ausgelösten Klimawandels. Ohne die Treibhausgase aus dem Verfeuern von Kohle und Öl wäre die Chance verschwindend klein, dass 13 der 15 wärmsten Jahre, die je gemessen wurden, alle in unserem noch jungen Jahrhundert verzeichnet wurden. Diese Wahrscheinlichkeit beträgt zwischen 1 zu 5000 und 1 zu 170.000, wie ein Team internationaler Wissenschaftler in einer jetzt veröffentlichten Studie zeigen konnte. Die Daten für 2015, die erst nach Abschluss der Studie eintrafen, machen diese Wahrscheinlichkeit sogar noch geringer. „2015 ist
Upgrade von ABB-Turboladern erreicht Investitionsrendite von 64% Mitteilungen Technik 19. Januar 2016 ABB hat Studienergebnisse bekannt gegeben, wonach Turbolader-Upgrades eine Investitionsrendite von 64% erreichen. (WK-intern) - Die verbesserte Leistung von drei Motoren in einem Kraftwerk führte zu einem Umsatzplus von jährlich insgesamt 537'000 US-Dollar. Zürich - Zusätzlich wurden Kraftstoffeinsparungen von 470'000 US-Dollar im Jahr erzielt. Forrester Consulting untersuchte in seiner Studie* die Investitionsrendite des Upgrades von ABB-Turboladern für einen grossen Kraftwerksbetreiber in der Karibik. Die von drei Motoren vor und nach der Aufrüstung erhobenen und analysierten Daten ergaben über einen Zeitraum von drei Jahren einen Kapitalwert von 1,4 Millionen US-Dollar1, bei einem Jahreswert von 824'000 US-Dollar und einer Amortisationsdauer von 11 Monaten.Ein Industrie-Turbolader nutzt die
Bosch macht Baumaschinen effizienter und sauberer E-Mobilität 19. Januar 2016 Diesel, Brennstoffzelle, Hybrid und präventive Diagnose - so macht Bosch Baumaschinen effizienter und sauberer (WK-intern) - Common-Rail-Systeme: Für jede Anwendung die passende ideale Lösung Elektrifizierter Gepäckschlepper mit Brennstoffzellen-Steuerung von Bosch Hybridantrieb für Bagger: Kann 40 Prozent Kosten sparen Vernetzung: Präventive Diagnose kann Ausfallzeiten deutlich verringern Bagger, Kipplaster oder Traktor - Bau- und Landmaschinen müssen zur Erfüllung von Normen wie Tier 4 Final (USA) oder Stage V (Europa) in den nächsten Jahren nochmals sauberer werden. Bosch bietet vielfältige Lösungen, um sowohl die Betriebskosten als auch die Emissionen von Off-Highway-Anwendungen deutlich zu senken. Dafür entwickelt das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen einerseits etablierte Dieselsysteme weiter und arbeitet gleichzeitig an wegweisender
Umweltbundesamt Österreich veröffentlicht Vorläufige Feinstaubbilanz 2015 Behörden-Mitteilungen Ökologie 4. Januar 2016 Die Feinstaub-Belastung des Jahres 2015 lag aufgrund des sehr warmen Wetters in den Wintermonaten deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. (WK-intern) - In Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg war 2015 das bisher am niedrigsten belastete Jahr seit 2002, dem Beginn der flächendeckenden Messungen in Österreich. Im Burgenland, in Kärnten, der Steiermark und Tirol war 2015 das Jahr mit der zweitniedrigsten Belastung (nach 2014). Das zeigen die vorläufigen Daten der Bundesländer und des Umweltbundesamtes. Der wesentlichste Faktor für die niedrige Belastung war (wie schon 2014) das – im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt – sehr warme Wetter in allen Wintermonaten (Jänner bis März
IRENA begrüßt Paris Klima-Abkommen für die globale Energiewende Ökologie 13. Dezember 2015 IRENA Welcomes Paris Climate Agreement as 'watershed for the global energy transition’ (WK-intern) - Looks ahead to 6th Assembly to set global renewable energy agenda Abu Dhabi, U.A.E. – International Renewable Energy Agency (IRENA) Director-General Adnan Z. Amin issued the following statement after the adoption of the Paris Agreement at the COP 21 Climate Conference: “Yesterday the global community was united in voicing commitment for decisive, inclusive and coordinated action on climate change. The Paris Agreement provides a framework for international cooperation and sends a clear signal to all stakeholders to raise their ambition. “The innovative approach of the Conference incorporated all of the