VDMA: Energiegipfel gescheitert – Verunsicherung für den Investitionsstandort Deutschland bleibt Erneuerbare & Ökologie 21. März 2013 Werbung (WK-intern) - Der heutige Kanzleramtsgipfel mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer zu den Themen Netzausbau, Erneuerbare Energien und die Rahmenbedingungen für Kraftwerke ist nach Ansicht von Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems und energiepolitischer Sprecher des VDMA, gescheitert. „Das Ergebnis des Energiegipfels, die Entscheidung über Kurzfristaktionen im EEG zu vertagen und gleichzeitig offen zu lassen, ob noch vor der Sommerpause eine EEG Änderung gesetzlich umgesetzt wird, ist verheerend. Bund und Länder sind sich also einig, weiterhin an der Verständigung über Kurzfristaktionen zu arbeiten, die das Grundproblem bei der Umsetzung der Energiewende nicht adressieren. Damit bleibt die Verunsicherung über Investitionen
Treffen der Ministerpräsidenten im Kanzleramt: Energiewirtschaft enttäuscht von Ergebnissen Erneuerbare & Ökologie 21. März 2013 Werbung (WK-intern) - "Bund und Länder sind ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden, die weiter steigenden Gesamtkosten aus dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz zu dämpfen. Dies wäre aus Gründen der Akzeptanz für die Energiewende bedeutsam gewesen. Die Vertagung der weiteren Diskussionen in die nächsten Monate - statt konkrete Entscheidungen zu treffen - ist für die Energiewirtschaft nicht akzeptabel. Die Phase der Unsicherheit für Investoren, Verbraucher und Energiebranche wird damit weiter in die Länge gezogen anstatt zu einer verlässlichen Energiepolitik zurückzukehren." Das erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), in einer ersten Reaktion nach dem heutigen Treffen der Ministerpräsidenten
windcomm schleswig-holstein e. V. fordert Versachlichung der Strompreisdebatte Windenergie Wirtschaft 21. März 201321. März 2013 Werbung (WK-intern) - Das Windenergiecluster windcomm schleswig-holstein e. V. fordert, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Wahlkampf herauszuhalten. 100.000 Arbeitsplätze allein in Deutschlands Windindustrie stehen auf dem Spiel. "Es gibt effizientere Methoden, um den Strompreis kurzfristig zu senken", erklärt die windcomm-Vorstandsvorsitzende Renate Duggen. Die Strompreiserhöhung allein im Zeitraum zwischen 2007 bis 2012 wurde zu 60 % durch steigendende Steuer- und Abgabenlasten verursacht. "Zur Senkung des Strompreises sollte daher einer Steuerreduzierung oder Befreiung erneuerbaren Stroms von der Bundesregierung geprüft werden", fordert Duggen anlässlich des Energiegipfels, der heute in Berlin stattfindet. Hier kommen die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder zusammen, um über die Entwicklung
Bayerischer Landtag stellt sich gegen EEG-Kürzungspläne bei der Windenergie Bayern Windenergie 21. März 201321. März 2013 Werbung (WK-intern) - Der Bayerische Landtag hat in seiner Plenarsitzung am 20. März einstimmig einem SPD-Dringlichkeitsantrag zugestimmt, in dem die Staatsregierung aufgefordert wird, sich für ausreichend hohe EEG-Vergütungssätze für Windkraftanlagen im Binnenland einzusetzen. Für Ludwig Wörner, den energiepolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, ist das ein klares Signal für den heutigen Energiegipfel mit Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder: „Ministerpräsident Seehofer kann sich über das einstimmige Votum des Bayerischen Landtags nicht einfach hinwegsetzen. Der von der Bundesregierung vorgeschlagenen pauschalen Absenkung der Anfangsvergütung für Windenergie auf acht Cent darf Seehofer nicht zustimmen.“ Logo: Copyright Bayerischer Landtag Die SPD-Landtagsfraktion hatte in ihrem Antrag ausgeführt, dass die
Die Bundesregierung verspielt das Vertrauen von Bürgern und Investoren Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 20. März 2013 Werbung (WK-intern) - Zu den laufenden Bund-Länder-Verhandlungen über Änderungen beim Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) erklärt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE): „Unter der Bezeichnung ‚Strompreisbremse‘ plant die Bundesregierung Eingriffe in den Bestand von Erneuerbare-Energien-Anlagen. So etwas war in Deutschland bislang unvorstellbar. Das Vertrauen von deutschen und ausländischen Investoren in unsere Rechtssicherheit hierzulande ist stark angegriffen.“ Bund und Länder verhandeln derzeit über rückwirkende Kürzungen von gesetzlich zugesagten Vergütungen für den Strom aus Biogas-Anlagen (Gülle- und Nawaro-Bonus). Diskutiert wird auch ein weitgehender Verzicht auf Anlagenvergütungen während der ersten fünf Monate nach Inbetriebnahme eines regenerativen Kraftwerks. „Die Bundesregierung ignoriert bei diesem Vorschlag, dass die Anlagenbetreiber während
Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. fordert: Keine Schnellschüsse gegen das EEG Finanzierungen Offshore Windparks Wirtschaft 19. März 201319. März 2013 Werbung (WK-intern) - Die neueste Ausarbeitung der Bundesminister für Wirtschaft und Umwelt, Dr. Rösler und Altmaier, über „Maßnahmen zur Strompreissicherung“ vom 14.03.2013 zeigt erneut, dass sich beide ohne Rücksicht auf die Planungs– und Investitionsmöglichkeiten der Erneuerbaren Energien ausschließlich auf die sogenannte „Strompreisbremse“ konzentrieren, obwohl der größte Teil der Strompreise gar nicht von den Erneuerbaren Energien, sondern von Steuern, Abgaben, maßlosen Gewinnen der Stromkonzerne und einem falschen Wälzungssystem über die Strombörse beeinflusst wird. Der Ansatz der beiden Bundesminister ist nicht zielführend, um nachhaltig maßvolle Strompreise zu sichern. Zugleich bedroht er aber die gesamte Branche der Erneuerbaren Energien und bringt die Energiewende zum Stillstand. Das bedeutet den Verlust
Studienvorhaben: Perspektiven und Entwicklungen der Offshore-Windenergie in Deutschland Finanzierungen Offshore Wirtschaft 19. März 2013 Werbung (WK-intern) - Mehr Sachlichkeit in der EEG-Debatte gefordert Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE beauftragt gemeinsam mit Verbänden und Unternehmen aus der Offshore-Windindustrie zwei Studienvorhaben zu Perspektiven und Entwicklungen der Offshore-Windenergie in Deutschland. Varel/ Berlin - Die aktuelle Strompreisdiskussion hat schon jetzt verheerende Konsequenzen für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende – insbesondere für die Offshore-Windindustrie und die angrenzenden Branchen der maritimen Wirtschaft. Das Vertrauen der Investoren ist durch die von der Bundesregierung angedachten und in den letzten Wochen öffentlich diskutierten kurzfristigen Änderungen bei den Einspeisevergütungsregelungen stark geschädigt. „Bei einer jungen Technologie wie der Offshore-Windenergie mit langen Planungs- und Vorlaufzeiten kann eine solche Debatte das Aus bedeuten.
ENERCON bezieht gegen Reformpapier der Minister Altmaier und Rösler Stellung Finanzierungen Mitteilungen Offshore Wirtschaft 18. März 2013 Werbung (WK-intern) - Die Vorschläge sind nicht praktikabel und schaden der Energiewende» ENERCON kann den von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und Bundesumweltminister Peter Altmaier kürzlich präsentierten Vorschlägen zur Anpassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nicht viel Positives abgewinnen. Im Gegenteil: Diese Vorschläge sind zu diskutieren und auf Sinnhaftigkeit zu überprüfen. «Würden die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Dämpfung der Kosten des Erneuerbaren-Ausbaus eins zu eins umgesetzt, führte das zu einem nicht zu unterschätzenden Rückgang von Investitionen in Erneuerbare Energien» , warnt ENERCON Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig. «Letztlich könnte die Energiewende daran scheitern.» Es ist nicht nachvollziehbar, warum dieser Aktionismus entstanden ist und gut gemeinte Vorschläge der Branche und Diskussionen der
Stellenabbau: Nachfrage nach neuen Biogasanlagen ist in Deutschland deutlicher zurückgegangen Bioenergie 18. März 2013 Werbung (WK-intern) - Nachfragerückgang auf dem deutschen Markt erfordert Personalabbau bei MT-Energie Zeven - Das zu Beginn des Jahres 2012 in Kraft getretene novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die stark gestiegenen Agrarpreise haben dazu geführt, dass die Nachfrage nach neuen Biogasanlagen in Deutschland deutlicher zurückgegangen ist als der Zevener Biogasspezialist MT-Energie GmbH erwartet hatte. Die geänderten Marktgegebenheiten erfordern daher aus Sicht des Unternehmens nachhaltige strukturelle Anpassungen. Mit dem Abbau von Überkapazitäten, die durch das starke und profitable Unternehmenswachstum der Vorjahre entstanden waren, wurde bereits im Jahresverlauf 2012 begonnen. Nun wird sich das Unternehmen in einem weiteren Schritt am Hauptstandort Zeven kurzfristig von etwa 70 Mitarbeitern
Initiative: Die Wende – Energie in Bürgerhand, kritisiert Energiepolitik der Bundesregierung Ökologie Verbraucherberatung 7. März 2013 Werbung (WK-intern) - Initiative stellt Kampagne "Die Wende - Energie in Bürgerhand" vor und kritisiert Energiepolitik der Bundesregierung BERLIN - "Energie in Bürgerhand" - dies ist die zentrale Forderung, die eine breite gesellschaftliche Initiative in den Mittelpunkt einer Kommunikationskampagne zur Bundestagswahl stellt. Die Kampagne wird vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der GLS Bank Stiftung, dem Netzwerk "Energiewende Jetzt", der BürgerEnergie Berlin, der 100 Prozent Erneuerbar Stiftung und der Haleakala Stiftung getragen und wurde heute in Berlin vorgestellt. Ziel ist es herauszustellen, dass der Erfolg der Energiewende auf bürgerschaftlichem Engagement, oft unterstützt von kommunalen Akteuren und dem regionalen Mittelstand, beruht. "Die vom Bürgerengagement
Positionspapier zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Weiterentwicklung des EEG Behörden-Mitteilungen Offshore 5. März 20134. März 2013 Werbung (WK-intern) - Böhrnsen begrüßt Bekenntnis zu Offshore Die fünf norddeutschen Regierungschefs haben sich in einer gemeinsamen Erklärung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Weiterentwicklung des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) geäußert. Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen begrüßt dabei das Bekenntnis zum weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie. Ausbau der erneuerbaren Energien und Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes: Positionspapier der fünf norddeutschen Länder "Durch ein Kakophonie-Großkonzert in den schwarz-gelben Regierungen sind die Ziele der Energiewende in größter Gefahr. Die norddeutschen Länder setzen dem eine klare Haltung entgegen, in der es um eine ruhige und rationale Diskussion der Novellierung des EEG geht, die gleichzeitig dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien
Livestream: 13 Jahre EEG – Dialog am 05. März 2013 in Berlin Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 4. März 20134. März 2013 Werbung (WK-intern) - EEG im Dialog - BMU-Veranstaltung im Livestream Ausbaupfade, Szenarien und Kosten des Erneuerbare-Energien Gesetzes (EEG) stehen in der BMU-Veranstaltung EEG im Dialog am 05. März 2013 im Fokus. Die Referate und Podiumsdiskussionen werden im Livestream des BMU übertragen. Seit seiner Verabschiedung im Jahre 2000 hat das EEG wesentlich zum Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland auf mittlerweile rund 25 % der Stromversorgung beigetragen. Insoweit ist das EEG eine Erfolgsgeschichte. Nach Meinung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) wird allerdings auch deutlich, dass das geltende EEG nicht mehr imstande ist, den weiteren Ausbau der Energiewende angemessen zu begleiten. Als Problemfelder nennt