Das Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2010 ist erschienen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 26. Juli 2011 Die vierte Ausgabe des Forschungsjahrbuchs Erneuerbare Energien stellt die aktuellen Projekte des Bundesumweltministeriums (BMU) im Bereich „Erneuerbare Energien“ vor. Sie umfasst ein Booklet für den schnellen Überblick sowie eine CD-ROM, die datenbankbasiert eine schnelle und komfortable Suche nach Themen, Förderkennzeichen, Personen und Institutionen sowie weiterführenden Links ermöglicht. Im Jahr 2010 hat das BMU 184 Projekte aus den Bereichen Photovoltaik, Windenergie, Optimierung der Energieversorgungssysteme, Geothermie und Solarthermie neu bewilligt. Insgesamt wurden 580 laufende Vorhaben gefördert. Die vom Projektträger Jülich (PtJ) herausgegebene Publikation stellt die Projekte kurz vor, ergänzt werden diese durch thematische Einführungen
Zentrale Herausforderungen der regenerativen Energiewirtschaft bei Netzausbau und Speichertechnologien Forschungs-Mitteilungen 22. Juli 2011 Der Stromnetzausbau ist in Deutschland eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Umbau der Energieversorgung hin zu einer weitgehend regenerativen und dezentralen Erzeugung. Als Grundlage für den „Netzentwicklungsplan 2012“ hat die Bundesnetzagentur kürzlich einen Szenariorahmen [1] veröffentlicht, der unter anderem die zukünftig zu erwartende installierte Leistung auf Basis regenerativer Energien ausweist. Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) hat diese Zahlen mit ihren eigenen Szenarien zum Ausbau der Photovoltaik (PV) verglichen. Auf Basis des FfE-Regionen- und Gebäudemodells, welches Daten über den gesamten Gebäudebestand Deutschlands enthält, ermittelte die FfE das mögliche PV-Ausbaupotenzial in
Für Windparks sind Vertikalturbinen bis zu 10 mal effektiver Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Windparks 17. Juli 2011 Energieausbeute pro Flächeneinheit kann um Faktor zehn steigen Pasadena, USA/Oldenburg - Windparks können bei gleicher Standfläche zehnmal mehr Energie liefern, wenn sie kompakte Vertikalturbinen anstelle der derzeit gängigen, großen Horizontal-Windräder nutzen. Diesen Schluss haben Forscher des California Institute of Technology (Caltech) http://www.caltech.edu aus einem Feldtest gezogen. „Was bislang übersehen wird ist, dass Windparks in ihrer Gesamtheit noch recht inefffizient sind“, betont John Dabiri, Professor für Maschinenbau und angewandte Naturwissenschaft. Er geht davon aus, dass Parks mit Vertikalturbinen mehr vom einfallenden Wind wirklich ausnutzen können. „Es ist eine bislang offene Frage, wie man einzelne Anlagen komplett als Park betreiben muss, um die Effizienz
ORT DES FORTSCHRITTS: DLR-Institut für Solarforschung ausgezeichnet Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 14. Juli 2011 NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat am 13. Juli 2011 in Jülich das Institut für Solarforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) als "Ort des Fortschritts" ausgezeichnet. Wissenschaftler des Instituts arbeiten an einer effizienten und kostengünstigen Stromerzeugung in Solarkraftwerken. Ausgezeichnet wurde auch das in Kooperation mit dem DLR-Institut arbeitende Solar-Institut Jülich der Fachhochschule Aachen. "Orte des Fortschritts sind Punkte, an denen sich qualitativer Fortschritt 'made in NRW' ablesen lässt", sagte Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. "Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts sind angetreten, um international zu Schrittmachern für alternative Energiekonzepte auf
Windenergieanlagen – Besserer Schutz für Fledermäuse Forschungs-Mitteilungen Windenergie 9. Juli 2011 Windenergieanlagen gelten als ökologisch besonders verträglicher Weg, Energie zu gewinnen. Doch gerade im Binnenland können die Anlagen zur tödlichen Gefahr für Fledermäuse werden, wenn die kleinen Säuger mit den Flügeln der Windräder kollidieren. Ökologen, Statistiker und Ingenieure aus Deutschland und der Schweiz haben jetzt in einem Verbundprojekt der Universitäten Erlangen-Nürnberg und Hannover erforscht, wie sich das Risiko für Fledermäuse – die bundesweit zu den gefährdeten Tierarten gehören – reduzieren lässt. Das Projekt wurde vom Bundesumweltministerium gefördert. „Zahlreiche Studien in Nordamerika und Europa zeigen, dass viele Anlagen eine Gefahr für Fledermäuse darstellen können“, erklärt Biologe Dr. Oliver Behr von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Baden-Württemberg Stiftung startet Forschungsprogramm „Organische Photovoltaik“ Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 8. Juli 2011 Die Erneuerbaren Energien haben sich in den vergangenen Jahren zu einem stark wachsenden Industriezweig entwickelt. Der Nutzung von Solarenergie kommt eine zunehmende Bedeutung zu. Um Herstellungskosten, Leistungsfähigkeit und Energieausbeute der Photovoltaiksysteme zu verbessern, müssen verstärkte Anstrengungen in Forschung und Entwicklung unternommen werden. Neben kristallinen Solarzellen rücken organische Solarzellen und Farbstoffsolarzellen zunehmend in den Fokus, da sie einen deutlichen Kostenvorteil aufweisen: Durch den Verzicht auf Hochtemperaturprozesse und den Einsatz preiswerterer Grundmaterialien können sie vergleichsweise günstig hergestellt werden. Weitere Vorteile sind ihre Flexibilität und einfache Handhabung. Die Baden-Württemberg Stiftung unterstützt in ihrem
Russisch-deutscher Workshop für Automobil- und Straßenwesen in Moskau und Sankt-Petersburg E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 2. Juli 20112. Juli 2011 An einem einwöchigen binationalen Workshop des Moskauer Instituts für Automobil- und Straßenwesen (MADI) nahmen jetzt 13 Studierende vom Standort Senftenberg der Hochschule Lausitz (FH) teil. Unter Leitung von Prof. Dr. Peter Biegel und der Mitarbeiterin des Akademischen Auslandsamtes Marina Lewandrowski reisten die Studierenden aus dem Fachbereich Informatik/ Elektrotechnik/ Maschinenbau an die Partneruniversität in der russischen Hauptstadt. Diese wirkt mit der Hochschule Lausitz im Rahmen des Programms Ostpartnerschaften des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zusammen. Der Workshop stand unter dem Thema „Energiespezifische Aspekte des Verkehrswesens und Förderung der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz von Transportmitteln“. An der wissenschaftlichen Tagung vom 5. bis 12. Juni
Entwicklung von miniaturisierter Leistungselektronik für Flug- und Kraftfahrzeuge E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 2. Juli 20112. Juli 2011 Die Industriegiganten Daimler, EADS, Infineon, Siemens und ZF Electronics haben sich mit der Erlanger Forschungseinrichtung Fraunhofer IISB im Projekt „PELiKAn – Power Electronics in Kraftfahrzeugen und Aeronautik“ zusammengeschlossen. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung von kompakten, zuverlässigen und hoch effizienten Spannungswandlern für den Einsatz in der Luftfahrt und im Kraftverkehr. Bei der unaufhaltsam voranschreitenden Elektrifizierung von Flug- und Nutz- bzw. Kraftfahrzeugen spielen leistungselektronische Wandler eine zentrale Rolle. Die Anbieter derartiger elektronischer Schlüsselkomponenten positionieren sich mittlerweile als Innovationstreiber für ganze Branchen. PELiKAn wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung mit 2,4 Millionen Euro gefördert. Grundlage dafür ist
Bilanz der VolkswagenStiftung für das Jahr 2010: über 111 Millionen Euro für die Wissenschaft Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 2. Juli 2011 Deutschlands größte private Förderstiftung legt Jahresbericht 2010 vor –Fördersumme steigt gegenüber 2009 um zehn Millionen Euro Exakt 111,5 Millionen Euro hat die in Hannover ansässige VolkswagenStiftung im Jahr 2010 bewilligt, um herausragende Wissenschaftler und Vorhaben in Forschung und Lehre zu fördern. Aufgeteilt ist die Summe in „Allgemeine Fördermittel“ (53,6 Millionen Euro), stiftungseigene Projekte und Veranstaltungen (eine Million Euro) sowie das „Niedersächsische Vorab“ (56,9 Millionen Euro), also die Erträge aus Finanzanlagen des Landes, die von der VolkswagenStiftung als Fördermittel an wissenschaftliche Einrichtungen ausschließlich in Niedersachsen vergeben werden. Im Bereich „Allgemeine Fördermittel“ wurden 293 Anträge positiv beschieden, etwa 42 Prozent aller Einreichungen. Dabei entfielen
Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB: Bioenergie aus Abfallstoffen der Olivenölproduktion Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 2. Juli 20112. Juli 2011 Bei der Produktion von Olivenöl bleiben umweltbelastende flüssige und feste Reststoffe zurück. Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart haben in ersten Untersuchungen gezeigt, dass sich diese Reststoffe zur Gewinnung von Bioenergie nutzen lassen. Mehr als zwei Drittel der organischen Trockensubstanz können zu Biogas vergoren werden. Mehr als 2 Millionen Tonnen Olivenöl werden jährlich in Europa hergestellt. Nach der Ernte werden die Oliven von Blättern befreit, gewaschen, gemahlen und die flüssige Phase von der festen in einem Dekanter getrennt. Aus dem Wasser-Öl-Gemisch wird das wertvolle Speiseöl gewonnen, indem es durch Zentrifugieren von der wässrigen Phase getrennt wird. Übrig
Sechs Hochschulen und Forschungseinrichtungen gründen Windenergie Forschungsnetzwerk Süd (WindForS) Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Windenergie 24. Juni 201124. Juni 2011 Netzwerk WindForS stärkt Windenergieforschung in Süddeutschland Sechs Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben das Windenergie Forschungsnetzwerk Süd (WindForS) gegründet. Die Hochschule Aalen, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Stuttgart, die Universität Tübingen, die Technische Universität München (TUM) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) bündeln ihre Kompetenzen auf dem Gebiet der Windenergie in der Forschung wie auch in der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Ein Schwerpunkt ihrer Kooperation werden Entwicklungen für die Windkraftnutzung an topologisch anspruchsvollen Standorten wie etwa den bergigen Regionen in Süddeutschland sein. Initiiert wurde das Netzwerk vom Stiftungslehrstuhl Windenergie der Universität Stuttgart. Windreiche Bergregionen gibt es in Süddeutschland