Werbung E-Autos legen weiter zu – bezahlbare Angebote bleiben entscheidend E-Mobilität 5. November 20265. November 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Die Nachfrage nach Elektroautos gewinnt weiter an Dynamik: (WK-intern) – Auch im Oktober sind die Neuzulassungen rein batterieelektrischer Pkw deutlich gestiegen. Der ZDK begrüßt diesen positiven Trend. Damit der Hochlauf anhält und Elektromobilität weitere Käufergruppen erreicht, müssen die Fahrzeuge allerdings erschwinglicher werden und im Alltag überzeugen. „Die neuen Zahlen zeigen, dass die Nachfrage nach Elektroautos weiter wächst und die staatliche Förderung zusätzliche Impulse setzt. Zugleich machen die trotz des Tankrabatts weiterhin hohen Kraftstoffpreise den Umstieg auf ein Elektroauto für viele Menschen attraktiver. Auch das wachsende Fahrzeugangebot trägt zur positiven Entwicklung bei“, erklärt ZDK-Präsident Thomas Peckruhn. „Entscheidend ist jetzt, dass sich immer mehr Menschen ein Elektroauto leisten können und ein Modell finden, das zu ihren Bedürfnissen passt.“ Im Oktober wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 94.086 rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) neu zugelassen – ein Anstieg von 80 Prozent gegenüber Vorjahr. Der BEV-Anteil am Pkw-Gesamtmarkt stieg damit auf 37 Prozent. In den ersten zehn Monaten dieses Jahrs wurden fast 700.000 BEV (698.230) neu zugelassen – 61 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum bei einem Marktanteil von 28 Prozent. Elektromobilität muss für breite Käuferschichten erreichbar sein Trotz der positiven Entwicklung bleibt der Preis für viele Kaufinteressenten eine Hürde. Die staatliche Förderung kann die Anschaffung erleichtern. Sie allein wird aber nicht dafür sorgen, dass Elektroautos dauerhaft stärker nachgefragt werden. Dafür braucht es ein Angebot, das auch ohne Zuschüsse für viele Haushalte finanzierbar ist. „Wir dürfen nicht nur auf die Zulassungszahlen schauen. Wichtig ist, dass die Elektromobilität auch außerhalb der Förderung ihren Platz im Markt findet“, betont Peckruhn. „Dafür müssen die Fahrzeuge noch bezahlbarer werden. Und die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass sie ihr Auto auch im Alltag problemlos laden können.“ Gebrauchtwagen und Ladeinfrastruktur mitdenken Damit Elektromobilität dauerhaft in der Breite des Marktes ankommt, muss auch der Gebrauchtwagenmarkt stärker in den Blick rücken. Bezahlbare junge Gebrauchte können Menschen den Zugang zur Elektromobilität erleichtern, die sich keinen elektrischen Neuwagen leisten können. Hinzu kommen längere Lieferzeiten bei preisgünstigen Einstiegsmodellen, die angesichts hoher Auftragseingänge zunehmen. Der ZDK spricht sich deshalb dafür aus, auch junge gebrauchte Elektroautos in die staatliche Förderung einzubeziehen. Das würde den Zugang zur Elektromobilität erleichtern und zugleich den Handel mit gebrauchten Stromern stärken. Ebenso wichtig ist eine Ladeinfrastruktur, auf die sich Verbraucher im Alltag verlassen können. Neben einem bedarfsgerechten Ausbau öffentlicher Lademöglichkeiten müssen auch die Voraussetzungen für das Laden zu Hause und am Arbeitsplatz stimmen. „Elektromobilität muss bezahlbar und praktisch funktionieren. Nur wenn Preis, Fahrzeugangebot und Ladeinfrastruktur zusammenpassen, wird sie für immer mehr Menschen zu einer echten Alternative“, so Peckruhn. PM: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe PB: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe Weitere Beiträge:Berliner BEHALA bestellt 3 x 100-kW-Brennstoffzellenmodule für weltweit erstes emissionsfreies Schub...Gefälschte CO2-Zertifikate bringen deutsche Biomethan-Branche in SchieflageCovestro-Produkte beflügeln Solar-Impulse-Mission