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In Deutschland setzen Gründerinnen und Gründer auf ökologische Nachhaltigkeit

PB: In Deutschland setzen Gründerinnen und Gründer auf ökologische Nachhaltigkeit
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Global Entrepreneurship Monitor (GEM) Länderbericht Deutschland 2025/26: Sonderauswertung zum Thema Gründung und ökologische Nachhaltigkeit

(WK-intern) – Umweltaspekte spielen im wirtschaftlichen Handeln für Gründerinnen und Gründer in Deutschland eine wichtigere Rolle als in den meisten Nachbarländern.

Das belegt die heute veröffentlichte Sonderauswertung zum Thema Gründung und ökologische Nachhaltigkeit auf Grundlage des Global Entrepreneurship Monitor (GEM) 2025/26 Länderberichts Deutschland.

Insbesondere junge Gründerinnen und Gründer berücksichtigen ökologische Aspekte. Das RKW Kompetenzzentrum vertieft gemeinsam mit dem Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit das Thema Gründung und ökologische Nachhaltigkeit in einer Onlineveranstaltung am 9. September 2026. Der GEM wird jährlich vom RKW Kompetenzzentrum und dem Thünen-Institut für Innovation und Wertschöpfung in ländlichen Räumen erstellt.

Eschborn, 18. August 2026. Nachhaltigkeit prägt das Gründungsgeschehen in Deutschland: Die Sonderauswertung der Daten des GEM Länderberichts Deutschland 2025/26 zeigt, dass hierzulande rund 55 Prozent der Gründerinnen und Gründer im Jahr vor der Befragung Schritte unternommen haben, um negative Umweltauswirkungen ihres Unternehmens zu minimieren. Damit liegt Deutschland vor den meisten im GEM betrachteten Nachbarländern. So beträgt dieser Anteil beispielsweise in Frankreich nur 31 Prozent und in den Niederlanden 38 Prozent. Nur in Polen ist der Wert mit 60 Prozent etwas höher als in Deutschland, wenn auch hier der Unterschied mit rund fünf Prozentpunkten vergleichsweise gering ausfällt. Gründerinnen und Gründer sind im GEM Personen zwischen 18 und 64 Jahren, die in den letzten dreieinhalb Jahren vor der Befragung ein Unternehmen gegründet haben oder in den vergangenen zwölf Monaten dabei waren, eine Unternehmensgründung vorzubereiten.

Junge Gründerinnen und Gründer priorisieren ökologische Nachhaltigkeit
Insbesondere junge Gründerinnen und Gründer in Deutschland berücksichtigen ökologische Aspekte in ihrem unternehmerischen Handeln. In der Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren trifft dies auf fast 70 Prozent der Befragten zu. In den anderen Altersgruppen ist es dagegen jeweils nur knapp die Hälfte der befragten Gründerinnen und Gründer, die angibt, ökologische Aspekte zu berücksichtigen. Dieses Ergebnis zeigt, dass ökologische Nachhaltigkeit für Gründungsunterstützungsorganisationen auch kommunikativ ein geeigneter Anknüpfungspunkt ist, um junge Menschen über die Chancen einer unternehmerischen Selbstständigkeit zu informieren.

Ökologische Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensstrategie
Für die Mehrheit der Gründerinnen und Gründer in Deutschland ist ökologische Nachhaltigkeit ein wichtiges Unternehmensziel und ein zentraler Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie. So berücksichtigen 65 Prozent von ihnen bei allen Zukunftsentscheidungen die Auswirkungen auf die Umwelt als Entscheidungskriterium. Die GEM Sonderauswertung zeigt, dass ökologische Nachhaltigkeit für Gründerinnen und Gründer in Deutschland ein relevantes Thema ist. Sie handeln entsprechend und setzen damit wichtige Impulse für eine nachhaltigere Wirtschaft.

Onlineveranstaltung „45 Minuten Global Entrepreneurship Monitor“ vertieft das Thema Gründung und ökologische Nachhaltigkeit
Am 9. September 2026 vertieft das GEM-Team des RKW Kompetenzzentrums gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Fichter, Gründer und Leiter des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit sowie Mitautor des Green Startup Report (GSR), das Thema Gründung und ökologische Nachhaltigkeit. In der Onlineveranstaltung, die Teil der Veranstaltungsreihe „45 Minuten Global Entrepreneurship Monitor“ ist, werden die Ergebnisse des Global Entrepreneurship Monitors und des Green Startup Reports vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert. Die Veranstaltung findet von 11:00 bis 11:45 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldung unter: http://rkw.link/gemnachhaltig

GEM-Länderbericht Deutschland 2025/26: www.gem-deutschland.de

Green Startup Report 2026 des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit: https://www.borderstep.de/publikation/green-startup-report-2026/

Der GEM-Länderbericht Deutschland wird in Kooperation zwischen dem RKW Kompetenzzentrum und dem Johann Heinrich von Thünen-Institut für Innovation und Wertschöpfung in ländlichen Räumen für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erstellt. Die Ergebnisse des Länderberichts 2025/26 basieren auf Befragungen von weltweit 150.722 Bürgerinnen und Bürgern (davon 2.870 in Deutschland) in 48 Ländern sowie von 2.266 Gründungsexpertinnen und Gründungsexperten in 53 Ländern (davon 87 in Deutschland).

Über das RKW Kompetenzzentrum
Das RKW Kompetenzzentrum ist ein neutraler Impuls- und Ratgeber für den deutschen Mittelstand. Es sensibilisiert angehende wie etablierte kleine und mittlere Unternehmen für Zukunftsthemen und unterstützt sie dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft auszubauen. Das RKW Kompetenzzentrum leistet damit einen Beitrag zur Stärkung des Gründungsgeschehens und zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland. Zu den aktuellen Schwerpunktthemen „Gründung“, „Fachkräftesicherung“, „Digitalisierung“ und „Innovation“ bietet das RKW Kompetenzzentrum daher praxisnahe und branchenübergreifende Informationen sowie Handlungshilfen an. Bei der Verbreitung der Ergebnisse vor Ort arbeitet das RKW Kompetenzzentrum mit Sitz in Eschborn eng mit den RKW Landesorganisationen in den Bundesländern zusammen.

Das RKW Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Weitere Informationen: www.rkw-kompetenzzentrum.de

Über das Johann Heinrich von Thünen-Institut für Innovation und Wertschöpfung in ländlichen Räumen
Das Thünen-Institut für Innovation und Wertschöpfung in ländlichen Räumen (WI) befasst sich gezielt mit Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung in ländlichen Räumen und leitet auf Basis der dabei erarbeiteten wissenschaftlichen Grundlagen Entscheidungshilfen für die Politik ab.Das WI forscht zu Themen rund um die Wirtschafts- und Arbeitsbedingungen in ländlichen Räumen und untersucht flächendeckend für Deutschland, wie sich diese Bedingungen im Zeitverlauf entwickeln, auch im Vergleich zu nicht ländlichen Räumen. Ein Hauptaugenmerk gilt den raumwirtschaftlichen Folgen des demografischen Wandels, der Dekarbonisierung und der Digitalisierung, unter anderem verbunden mit der Frage, warum manche ländlichen Räume prosperieren, während andere Gefahr laufen, weiter zurückzufallen. In den Analysen wird berücksichtigt, dass sich ländliche Räume in ihrer Ausstattung mit harten und weichen Standortfaktoren sowie hinsichtlich ihrer Wachstumspfade und Entwicklungsmöglichkeiten nicht nur von nicht ländlichen Räumen unterscheiden, sondern auch untereinander. Ausgehend von den gewonnenen Erkenntnissen analysiert und bewertet das WI Maßnahmen und Handlungsoptionen für politische Entscheidungsträger, insbesondere für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
Weitere Informationen: www.thuenen.de/de/fachinstitute/laendliche-raeume/innovation-und-wertschoepfung-in-laendlichen-raeumen

PM: RKW Kompetenzzentrum

PB: In Deutschland setzen Gründerinnen und Gründer auf ökologische Nachhaltigkeit / ©: RKW Kompetenzzentrum








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