Werbung Strompreise minus 13 % – Diese Bundesländer profitieren am stärksten Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 12. Juli 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Der durchschnittliche Strompreis für Neukundentarife ist innerhalb der letzten drei Monate spürbar gesunken. (WK-intern) – Laut unserer Auswertung bei Strom-Report fielen die Strompreise für Neukunden zwischen April und Juli von 27,49 auf 24,03 Cent pro Kilowattstunde – ein Rückgang um 3,46 Cent oder rund 13 Prozent. Damit nähern sich die Tarife wieder dem Vorkriegsniveau von Februar (23,15 Ct/kWh) an, liegen aber noch rund 0,88 Cent bzw. 3,8 Prozent darüber. Besonders deutlich fiel die Entspannung in einzelnen Bundesländern aus: In Hamburg sanken die Strompreise seit April um mehr als 15 Prozent. Auch Bremen, Hessen und Niedersachsen verzeichneten mit Rückgängen zwischen 13 und 14 Prozent eine überdurchschnittlich starke Erholung. Am geringsten fiel der Rückgang dagegen in Rheinland-Pfalz (−10,9 Prozent) sowie in Schleswig-Holstein und Thüringen (−11,5 bis −11,9 Prozent) aus, wo die Tarife im Vergleich etwas zögerlicher nachgaben. Börsenpreise: Vorsichtige Entspannung, aber keine Entwarnung Ein Blick auf die Terminmärkte zeigt: Die Preise für Strom und Erdgas sind Mitte Juni spürbar gesunken. Grund dafür war vorsichtige Erleichterung über ein Zwischenabkommen zwischen den USA und dem Iran. Ganz entspannen können sich die Märkte aber nicht: Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Schiffe im Golf, und die Verhandlungen kommen nur schleppend voran. Auch der Angriff auf einen beladenen katarischen LNG-Tanker am frühen Morgen des 7. Juli zeigt, wie schnell sich die Lage wieder zuspitzen kann. Gleichzeitig drücken hohe Einspeisungen aus Erneuerbaren Energien die kurzfristigen Strompreise am Spotmarkt spürbar nach unten. → Strompreise 2026- Alle Informationen im Detai PM: Strom Report PB: Strompreise minus 13 % – Diese Bundesländer profitieren am stärksten / ©: Strom Report Weitere Beiträge:Sinkende Strompreise treiben EEG-Umlage für die Verbraucher in die HöheDie estnische EU-Ratspräsidentschaft überrascht mit Vorschlag für Kohle-SubventionenOrientierungshilfe: Bundesnetzagentur veröffentlicht Leitfaden zur Eigenversorgung