Werbung Energy Sharing startet – doch Kommunen und Unternehmen fehlt die Infrastruktur Mitteilungen Solarenergie 1. Juli 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Mit der Reform des Energiewirtschaftsgesetzes rückt gemeinschaftliche lokale Energienutzung ab Juni stärker in den Fokus. (WK-intern) – Doch vielen Kommunen und Unternehmen fehlen bislang geeignete Erzeugungsflächen, um solche Konzepte umzusetzen. Genau deshalb gewinnen Solarcarports an Bedeutung. Sie erschließen bereits versiegelte Flächen für Photovoltaik – unmittelbar dort, wo Strom benötigt wird. Gleichzeitig suchen Investoren und Projektentwickler verstärkt nach geeigneten Standorten für solche Anlagen. Vasyl Betsa, Gründer und Geschäftsführer von PILLAR, erläutert, warum Solarcarports zunehmend zu einem Baustein lokaler Energieinfrastruktur werden. München – Ab dem 1. Juni 2026 treten Änderungen des Energiewirtschaftsgesetzes in Kraft, die sogenannte Energy-Sharing-Modelle stärker in die praktische Anwendung bringen sollen. Damit eröffnen sich insbesondere für Kommunen sowie kleine und mittelständische Unternehmen neue Möglichkeiten, lokal erzeugten Strom gemeinschaftlich zu nutzen. Parallel dazu wächst das Interesse von Investoren und Projektentwicklern an geeigneten Standorten für dezentrale Energieprojekte. Dabei kommen häufig Contracting- oder PPA-Modelle (Power Purchase Agreement) zum Einsatz, bei denen externe Partner Finanzierung und Betrieb der Anlagen übernehmen. Doch bleiben Messkonzepte, Netzbetreiberprozesse, vertragliche Anforderungen und technische Voraussetzungen anspruchsvoll. Für viele Unternehmen und Kommunen rückt dadurch eine andere Frage in den Mittelpunkt: Wo kann dezentrale Energieerzeugung überhaupt sinnvoll entstehen? Eine mögliche Antwort darauf geben Parkflächen. Sie sind bereits erschlossen, befinden sich häufig in unmittelbarer Nähe zum Stromverbrauch und werden energetisch bislang kaum genutzt. „Die Debatte rund um Energy Sharing zeigt vor allem eines: Stromerzeugung rückt näher an den Verbraucher“, erklärt Vasyl Betsa, Gründer und Geschäftsführer von PILLAR. Das Unternehmen realisiert Solarcarport-Systeme, die versiegelte Flächen für die dezentrale Erzeugung von Solarstrom erschließen. Betsa erläutert: „Damit steigt auch die Bedeutung von Flächen, die bislang keine Rolle in der Energieplanung gespielt haben. Parkplätze gehören dazu.“ Versiegelte Flächen werden Teil lokaler Energieplanung Insbesondere Kommunen und mittelständische Unternehmen prüfen derzeit verstärkt, wie sich bestehende Flächen mehrfach nutzen lassen. Solarcarports verbinden dabei mehrere Funktionen: Sie schaffen PV-Erzeugungsflächen, überdachen Stellplätze und ermöglichen perspektivisch die Integration von Ladeinfrastruktur oder lokalen Verbrauchskonzepten. Dabei geht es zunächst um die bauliche Grundlage. „Viele Diskussionen rund um Energy Sharing konzentrieren sich stark auf energiewirtschaftliche Modelle“, beobachtet Betsa und ergänzt: „Doch in der Praxis fehlt häufig zunächst die physische Infrastruktur, um lokal überhaupt relevante Strommengen erzeugen zu können.“ Dass sich der Markt derzeit sichtbar verändert, beobachtet PILLAR seit mehreren Jahren auf Fachmessen, in Ausschreibungen und in konkreten Projektanfragen. „Während Solarcarports vor wenigen Jahren vielerorts noch erklärungsbedürftig waren, hat sich die Diskussion inzwischen deutlich verschoben“, berichtet Betsa. Heute steht zunehmend die Frage im Mittelpunkt, wie bestehende Flächen strategisch für lokale Energieerzeugung nutzbar gemacht werden können. Wachsende Aufmerksamkeit trifft auf komplexe Umsetzung Bei PILLAR hat die Zahl der Anfragen im Jahr 2026 spürbar zugenommen. „Besonders auffällig ist derzeit das Interesse aus dem Einzelhandel sowie aus kommunalen Ausschreibungen“, so Betsa. Gleichzeitig bleiben viele Projekte langwierig. Gerade bei Kommunen und größeren Unternehmensstrukturen treffen neue Energiekonzepte häufig auf komplexe Abstimmungsprozesse, Genehmigungsverfahren und infrastrukturelle Anforderungen. Branchenbeobachter rechnen zudem damit, dass die praktische Umsetzung vieler Energy-Sharing-Modelle deutlich langsamer verlaufen wird als die gesetzliche Einführung. In der Praxis fehlen vor allem noch standardisierte Prozesse, technische Voraussetzungen und abgestimmte Marktkommunikation. „Viele Akteure beschäftigen sich erstmals konkret mit lokaler Stromerzeugung direkt am eigenen Standort“, erklärt Betsa. Dabei zeige sich schnell, dass dafür nicht nur regulatorische Umsetzungen notwendig seien, sondern auch geeignete Erzeugungsflächen. Gerade bei Kommunen oder Gewerbestandorten sind große Parkplatzflächen häufig vorhanden und bieten Potenzial. „Solarcarports können bestehende Parkflächen dafür nutzbar machen, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln“, erläutert der Experte. Marktmodelle und steigende Nachfrage nach Solarcarport-Flächen Nicht jede Kommune und nicht jedes Unternehmen verfügt über die finanziellen oder personellen Ressourcen, um selbst in Solarcarport-Anlagen zu investieren. Gleichzeitig beobachtet PILLAR, dass zunehmend Investoren und Projektentwickler nach Flächen suchen, auf denen sich solche Projekte realisieren lassen. Oft werden Solarcarports über Contracting- oder PPA-Modelle umgesetzt, bei denen externe Partner die Investition, Planung und den Betrieb der Anlagen übernehmen. „Dadurch entstehen für viele Branchenbeteiligte neue Möglichkeiten, vorhandene Flächen für die lokale Stromerzeugung zu nutzen, ohne die Projekte selbst finanzieren oder betreiben zu müssen“, erläutert Betsa. Parallel dazu wird die Verfügbarkeit geeigneter Standorte zum entscheidenden Aspekt. „Wir beobachten, dass nicht nur Stromverbraucher nach Lösungen suchen, sondern auch Marktakteure“, so der Experte weiter. PILLAR setzt bei Solarcarports auf Stahlkonstruktionen mit Schraubfundamenten, die ohne Beton eingebracht werden können. Dadurch lassen sich Solarüberdachungen häufig mit geringerem Eingriff in bestehende Parkflächen und laufende Betriebsabläufe realisieren. Über PILLAR PILLAR ist ein ingenieurgetriebener Anbieter von Solarcarport-Systemen und Schraubfundamenten. Das Unternehmen entwickelt und produziert Stahlkonstruktionen für Parkplatzüberdachungen mit Photovoltaik und setzt dabei auf betonfreie Gründungen mit Schraubfundamenten aus eigener Produktion. PILLAR plant Projekte standortbezogen nach Schnee- und Windlastzonen sowie Bodeneigenschaften und liefert damit statisch ausgelegte Lösungen für anspruchsvolle Rahmenbedingungen. Neben der Hardware entwickelt PILLAR eine digitale Planungs- und Kalkulationsplattform, mit der Solarcarport-Projekte schneller parametrisiert, vorgeplant und wirtschaftlich bewertet werden können. Gründer und Geschäftsführer ist Vasyl Betsa. Weitere Informationen unter: https://pillar-de.com/ PM: PILLAR PB: PILLAR Solarcarports Flughafen Muenchen von oben / ©: PILLAR GmbH Weitere Beiträge:Vorstand der SMA Solar Technology AG hebt Prognose für das laufende Geschäftsjahr anRechtswissenschaftlerin Helle Sehested zur zweiten Geschäftsführerin bei Ørsted Deutschland bestelltKünstliche Intelligenz kommt besonders in der Energiewendebranche immer häufiger zum Einsatz