Werbung EWI-Gutachten zeigt Milliarden Entlastung durch schnelleren Ausbau von Großbatteriespeichern Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 25. Juni 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels GROSSBATTERIESPEICHER STEIGERN EFFIZIENZ UND STABILITÄT DES STROMSYSTEMS – MILLIARDENPOTENZIALE BEI SCHNELLEREM AUSBAU (WK-intern) – Die aktuelle energiepolitische Debatte übersieht einen der wirkungsvollsten Hebel für ein kosteneffizientes Stromsystem: Großbatteriespeicher. Ein aktuelles Gutachten des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI) zeigt, dass ein schnellerer Ausbau erhebliche Kostensenkungen, stabilere Strompreise und mehr Versorgungssicherheit ermöglichen kann. Unsichere regulatorische Rahmenbedingungen gefährden derzeit den notwendigen Ausbau von Großbatteriespeichern – und könnten angesichts wachsender Stromnachfrage, zunehmender erneuerbarer Erzeugung und gleichzeitig sinkender konventioneller Kapazitäten zu spürbaren Effizienzverlusten im deutschen Stromsystem führen. Das Gutachten des EWI untersucht die Auswirkungen eines verlangsamten Hochlaufs von Großbatteriespeichern auf das deutsche Stromsystem. „Nicht der Ausbau von Speichern ist das Risiko, sondern dessen Verzögerung,“ fasst Christoph Ostermann, CEO und Mitgründer von green flexibility, die Ergebnisse zusammen. Das Vorgehen basiert auf einem modellgestützten Vergleich zweier Ausbaupfade für Großbatteriespeicher (schnell vs. langsam), bei dem ausschließlich die Speicherleistung variiert, um die Auswirkungen auf Systemkosten und Strompreise isoliert zu analysieren. Vier zentrale Ergebnisse: Bis zu 2,8 Mrd. € Entlastung für Industrie und Privathaushalte im Jahr 2035: Niedrigere Strompreise und Netzkosten, geringere Preisschwankungen (bis -25 %) für bessere Planungssicherheit. Bis zu 1,8 Mrd. € jährliche Systemkosteneinsparungen in 2035: Ein beschleunigter Ausbau von Batteriespeichern senkt die variablen Stromsystemkosten (Stromerzeugungskosten & Stromimportkosten) im Jahr 2035 um bis zu 7 % mit steigender Wirkung über die Zeit. 11 TWh weniger marktbedingte Stromabregelung im Jahr 2035: Das entspricht dem Stromverbrauch von rund 3 Mio. Haushalten und einer Reduktion der Stromabregelung im Jahr 2035 um bis zu 48 %. Mehr Resilienz: Batteriespeicher reduzieren Importabhängigkeiten von Erdgas & Steinkohle und wirken als Puffer gegen internationale Energiepreisschocks. Je schneller zudem Großbatteriespeicher zugebaut werden, desto weniger zusätzliche Reservekraftwerke (z.B. neue Gaskraftwerke) werden benötigt. „Speicher sind keine Kostentreiber, sondern ein zentrales Element für ein effizientes, resilientes und bezahlbares Stromsystem,“ ergänzt Christina Hepp, Director Strategy bei green flexibility. Das Gutachten Das Gutachten des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI) wurde im Auftrag von green flexibility erstellt und kann hier gedownloadet werden: Gutachten zu Stromsystemkosten | green flexibility PM: green flexibility development gmbh PB: EWI-Gutachten zeigt Milliarden Entlastung durch schnelleren Ausbau von Großbatteriespeichern / ©: green flexibility Weitere Beiträge:Powerbox stellt Netzteillösung für Hochgeschwindigkeitsförderbänder im Paketzentren vorWindenergie: Robotersystem und KI sollen Schäden in Rotorblättern früher erkennenStrompreise sinken wegen dramatisch steigendem Windstromanteil