Werbung Danfoss unterstützt Frankreichs Ambitionen beim Ausbau der Wärmepumpenproduktion Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 2. Juni 20262. Juni 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Danfoss unterstützt Frankreichs Ambitionen beim Ausbau der Wärmepumpenproduktion mit 10 Millionen Euro (WK-intern) – Der Standort in Reyrieux bei Lyon produziert zentrale Komponenten für Wärmepumpen für Mehrfamilienhäuser sowie für gewerbliche und industrielle Anwendungen Choose France Summit, Versailles, Frankreich – Danfoss hat heute ein zusätzliches Kapitalengagement angekündigt: Weitere 10 Millionen Euro sollen in das Werk in Reyrieux, Frankreich, fließen. Dort fertigt das Unternehmen zentrale Komponenten für Wärmepumpen. Zwischen 2015 und 2025 flossen bereits rund 61 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Frankreich treibt derzeit seine nationale Strategie zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung entschlossen voran. Als Reaktion auf die jüngsten globalen Energieschocks hat die französische Regierung ihr Ziel bekräftigt, bis 2030 jährlich mehr als eine Million Wärmepumpen zu installieren, die heimische Wärmepumpenproduktion bis 2027 zu verdreifachen und 30.000 Installateurinnen und Installateure auszubilden. Mit dieser Strategie positioniert sich Frankreich als potenzieller europäischer Vorreiter bei der Produktion und Installation von Wärmepumpen. Danfoss hat das Vorhaben auf dem von Präsident Macron ausgerichteten Choose France Summit bekanntgegeben.Die Mittel fließen in erneuerbare Energieerzeugung vor Ort, verbesserte Energieeffizienz und neu gestaltete Arbeitsbereiche. Davon profitieren sowohl die Nachhaltigkeitsbilanz des Werks als auch die Attraktivität der Arbeitsplätze. Kim Fausing, Präsident und CEO von Danfoss, sagte auf dem Choose France Summit: „Als weltweit führendes Technologieunternehmen stärken wir unsere Produktionskapazitäten sowie unsere Prüf- und Entwicklungszentren, um unsere Kunden weltweit noch besser bedienen zu können. Das ist ein zentraler Bestandteil unserer LEAP-2030-Strategie. Das Engagement in Reyrieux unterstützt die wachsende Nachfrage nach Lösungen für die Elektrifizierung und für Wärmepumpen. Gleichzeitig stärken Werke wie Reyrieux nicht nur unsere globale Präsenz – sie bringen uns näher an unsere Kunden und erhöhen unsere Servicequalität, Wettbewerbsfähigkeit und Belastbarkeit.“ Der Danfoss-Standort in Reyrieux umfasst zwei Anlagen mit 12.000 m² und 4.500 m². Dort arbeiten rund 410 Beschäftigte. Mit seinen weltweit verfügbaren Produkten stärkt er die führende Position von Danfoss bei Kompressoren für Wärmepumpen. Die bevorstehende Modernisierung umfasst etwa 4.000 m² Büro- und 600 m² Produktionsfläche. Von den 10 Millionen Euro fließt eine Million in Solardächer, die 4.000 m² Parkfläche überdachen und voraussichtlich rund 7 Prozent des gesamten Strombedarfs des Werks decken werden. Die vollständige Erneuerung der Fassade wird die Dämmung deutlich verbessern und den Energieverbrauch senken. Die verbleibenden Mittel kommen der umfassenden Neugestaltung der Arbeitsbereiche zugute. Diese Maßnahmen tragen zur Erreichung des Unternehmensziels bei, die eigenen Betriebsabläufe bis 2030 zu dekarbonisieren. Sie ergänzen ein bereits für 2026 geplantes Paket von 6 Millionen Euro, das laufende Fördermaßnahmen für Forschung und Entwicklung umfasst, darunter neue Labor- und Prototypenausrüstung, Produktionsmaschinen, sowie eine verbesserte Beschaffung und den Umbau der Gebäude. Das aktuelle Vorhaben baut auf einer langen Geschichte strategischer Investitionen in den Standort Reyrieux auf. Zwischen 2015 und 2025 baute Danfoss dort eines der größten ATEX-zertifizierten Labore Europas auf und erweiterte damit die Kapazitäten zur Entwicklung und Prüfung neuer Produkte, die strenge europäische Sicherheitsstandards erfüllen und den Kältemittelwechsel beschleunigen. Diese Kompetenzen waren für den wachsenden europäischen Wärmepumpenmarkt entscheidend. „Präsident Macrons Plan, die heimische Wärmepumpenproduktion zu verdreifachen, ist eine strategische Weichenstellung für europäische Technologien. Ich bin hier, um diese Ambition zu unterstützen, und ich fordere andere Führungskräfte in ganz Europa auf, es ihm gleichzutun und alle Schlüsseltechnologien zu stärken, in denen Europa bereits heute führend ist. Das ist der schnellste Weg zu Energiesouveränität und industrieller Wettbewerbsfähigkeit. Letztlich wird das auch dazu beitragen, unsere gemeinsamen Klimaziele zu erreichen“, ergänzte Kim Fausing. Über Danfoss A/S: Danfoss entwickelt Energie- und Klimatechnik sowie Lösungen für eine effiziente Energienutzung und zur Reduzierung von Emissionen. Zu den wichtigsten Einsatzbereichen zählen Industrie, Verkehrssektor, Gebäudetechnik mit Fokus auf Kälte-, Klima- und Heizungstechnik. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Lösungen für Leistungselektronik und Antriebstechnik sowie Anwendungen für die Automobil-, Schifffahrts- und Maschinenbauindustrie an. Im Bereich nachhaltiger Energiesysteme unterstützt Danfoss unter anderem Solar- und Windkraftprojekte. Das Unternehmen engagiert sich außerdem in Power-to-X-Technologien, in der Nutzung von Abwärme sowie in Nah- und Fernwärme sowie Kühlung, mit denen Städte und Quartiere langfristig energieeffizient versorgt werden. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Nordborg/Dänemark, wurde 1933 gegründet und ist nach wie vor im Privatbesitz der Gründerfamilie. Danfoss beschäftigt weltweit mehr als 39.000 Mitarbeiter, bedient Kunden in über 100 Ländern und ist global mit 100 Produktionsstätten präsent. PM: Danfoss PB: Kim Fausing in Versailles / ©: Danfoss Weitere Beiträge:Erfolgreich geprüfte Lösung für die Hochspannungs-Gleichstrom-ÜbertragungKWO, führendes Wasserkraftunternehmen der Schweiz, ernennt neue VerwaltungsratspräsidentinErfolgreicher Auftakt: TenneT Netz-Gipfel 2023 setzt Impulse für die Energiewende