Werbung Ausschreibungsrunde wieder deutlich überzeichnet Behörden-Mitteilungen Solarenergie Technik 12. Mai 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Deutliche Überzeichnung der Ausschreibung für PV-Freiflächenanlagen zum Gebotstermin 1. März 2026 (WK-intern) – Die Bundesnetzagentur hat heute die erfolgreichen Gebote der Ausschreibung des Gebotstermins zum 1. März 2026 bekanntgegeben. Diese betreffen PV-Freiflächenanlagen und Solaranlagen, die auf baulichen Anlagen errichtet werden, die weder Gebäude noch Lärmschutzwände sind. „Die Gebotsrunde war, ebenso wie die Vorrunde, deutlich überzeichnet. Es wurden Gebote für gut das Doppelte des Ausschreibungsvolumens eingereicht. Die Zuschlagswerte sanken gegenüber der Vorrunde wieder“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Ausschreibungsrunde erneut deutlich überzeichnet Die Ausschreibungsrunde zum Gebotstermin 1. März 2026 ist deutlich überzeichnet. Die ausgeschriebene Menge betrug in dieser Runde 2.295 Megawatt (MW). Von den 532 eingereichten Geboten mit einem Volumen von 4.622 MW konnten 268 Gebote mit einem Umfang von 2.299 MW bezuschlagt werden. Es wurden 39 Gebote vom Verfahren ausgeschlossen. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte schwanken zwischen 3,99 ct/kWh und 5,10 ct/kWh. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert liegt in dieser Runde bei 4,94 ct/kWh und damit leicht unterhalb des Niveaus der Vorrunde (5,00 ct/kWh). Das mit weitem Abstand größte Zuschlagsvolumen entfiel wie in den vorherigen Gebotsrunden auf Gebote für Standorte in Bayern (693 MW, 106 Zuschläge), gefolgt von Standorten in Niedersachsen (340 MW, 33 Zuschläge) und Baden-Württemberg (333 MW, 45 Zuschläge). Die meisten Zuschläge gingen an Projekte, die auf Randstreifen an Autobahnen oder Schienenwegen geplant sind (123 Zuschläge mit insgesamt 1.026 MW). Das zweithöchste Zuschlagsvolumen entfällt auf Projekte auf Acker- oder Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten (73 Zuschläge mit 760 MW). Darauf folgen Zuschläge für sogenannte besondere Solaranlagen, die fast 15 Prozent des eingereichten Gebotsvolumens und fast ein Fünftel des Zuschlagsvolumens ausmachen (59 Zuschläge mit 439 MW). Dies markierte den jeweiligen Höchststand und bedeutete eine signifikante Steigerung im Vergleich zu den vorangegangenen Runden. Bei Projekten für besondere Solaranlagen wird dieselbe Fläche neben der Stromerzeugung für einen weiteren Zweck, wie etwa zur Landwirtschaft, genutzt. Weitere Informationen Informationen zu dem Gebotstermin sind auf der Internetseite der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/1091186 veröffentlicht. Die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen des ersten Segments findet am 1. Juli 2026 statt. PM: Bundesnetzagentur PB: Präsident Müller erfolgreiches Lobbyist*in und Politiker*in von Bündnis 90/Die Grünen und Präsident*in der Bundesnetzagentur Weitere Beiträge:Fraunhofer veröffentlicht Barometer der Energiewende 2019Elektrische Spannung aus Elektronenspin - Batterie der Zukunft?Erdgas-Pkw mit bester Treibhausgas-Bilanz