Werbung W.E.B Geschäftsjahr 2025: Wachstumskurs bestätigt trotz herausfordernder Windbedingungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 28. April 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Solide Erträge in volatilem Marktumfeld (WK-intern) – Die W.E.B-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2025 Umsatzerlöse in Höhe von 168,0 Mio. EUR und blieb damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres von 170,4 Mio. EUR – und das trotz außergewöhnlich schwacher Windbedingungen in den europäischen Kernmärkten. Umsatzerlöse stabil bei 168,0 Mio. EUR Geringeres Windaufkommen führt zu einem Ergebnis von 14,7 Mio. EUR Investitionen von 180,0 Mio. EUR stärken künftige Ertragsbasis Bilanzsumme erstmals über 1 Mrd. EUR Wesentliche Beiträge zur Stromproduktion kamen aus den 2024 neu in Betrieb genommenen Anlagen sowie den nordamerikanischen Standorten. Ergebnisseitig wirkte sich der fortgesetzte Ausbau erwartungsgemäß aus: Sowohl Abschreibungen infolge der Inbetriebnahmen (53,6 Mio. EUR gegenüber 47,7 Mio. EUR im Vorjahr) als auch Zinsaufwendungen (22,7 Mio. EUR gegenüber 18,4 Mio. EUR) sind gestiegen. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 14,7 Mio. EUR nach 20,3 Mio. EUR im Jahr 2024. „Dass wir trotz der mehr als herausfordernden Windbedingungen solide Ergebnisse erzielen, zeigt einmal mehr unser stabiles Geschäftsmodell“, erklärt Finanzvorstand Michael Trcka. „Vor allem unsere kanadischen Kraftwerke zeigten deutlich, dass sich geografische Diversifizierung bezahlt macht.“ Skalierung des Portfolios als zentraler Werttreiber Im Berichtsjahr setzte die W.E.B ihren nationalen und internationalen Wachstumskurs konsequent fort und leitete die nächste Ausbaustufe ihres Kraftwerksportfolios ein. Insgesamt wurden drei Windparks sowie sieben Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 40 MW in Betrieb genommen. In Österreich wurde der Windpark Spannberg IV realisiert, während in Deutschland die Projekte Grube und Glaubitz RII zur Erweiterung der Kapazität beitrugen. Im Photovoltaikbereich wurde neben sechs Anlagen in Österreich erstmals auch ein Projekt in der Slowakei umgesetzt. Parallel dazu startete der Bau weiterer Kraftwerke, deren Fertigstellung überwiegend für das Jahr 2026 vorgesehen ist. Dazu zählen unter anderem das Projekt Weavers Mountain in Kanada, mit 94,4 MW das bislang größtes Einzelprojekt in der Unternehmensgeschichte in Kanada, der Windpark Poilly in Frankreich sowie der Windpark Wörbzig II in Deutschland, bei dem erstmals Anlagen der 7-MW-Klasse eingesetzt werden. Investitionsdynamik stärkt zukünftige Erträge Die Investitionen, die vor allem neue und in Bau befindliche Kraftwerke betreffen, beliefen sich im Jahr 2025 auf 180 Mio. EUR. Sie unterstreichen die dynamische Expansion des Unternehmens. Die Bilanzsumme überschritt im Berichtsjahr erstmals die Marke von 1 Mrd. EUR. „Unsere Investitionen folgen klaren Leitlinien: aktives Portfoliomanagement, disziplinierter Kapitaleinsatz für profitables Wachstum und nachhaltige Wertsteigerung. Dazu zählt auch der Einsatz großskaliger Anlagen, wie in Wörbzig, die eine noch kosteneffizientere Stromproduktion ermöglichen“, betont Florian Müller, Vorstand für Projektentwicklung. Operative Schwankungen durch Diversifikation abgefedert Das Geschäftsjahr 2025 verdeutlicht zugleich den Einfluss meteorologischer Rahmenbedingungen auf das operative Geschäft. Auch das ungewöhnlich niedrige Windaufkommen in Europa bewegte sich innerhalb der statistisch erwartbaren Bandbreiten. „Wetterbedingte Schwankungen gehören zu unserem Geschäftsmodell. Entscheidend ist, dass wir durch geografische Diversifikation, technologische Optimierung und datenbasierte Planung die Auswirkungen weitgehend ausgleichen können“, erläutert Roman Prager, Vorstand Operations. Stabile Struktur und klare Erfolgsanreize Auch strukturell ist die W.E.B stabil aufgestellt. Nach den Steigerungen der vergangenen Jahre blieb die Anzahl der Mitarbeiter:innen 2025 konstant, während der Personalaufwand um 6 Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Dies ist unter anderem auf das erfolgsabhängige Vergütungssystem zurückzuführen. Variable Gehaltsbestandteile sind an Wachstums- und Rentabilitätskennzahlen gekoppelt, wodurch sich die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens direkt auch in der Vergütung widerspiegelt. „Wir sind gut aufgestellt, um unser Kraftwerksportfolio weiter auszubauen, und treiben gleichzeitig organisatorische Verbesserungen konsequent voran. Die Beteiligung unserer Mitarbeiter:innen am Erfolg ist uns wichtig – aktuell dargestellt über unser Prämiensystem. Wir haben auch vor, ein Programm zur Mitarbeiter:innenbeteiligung umzusetzen. Ein entsprechender Beschluss zum Aktienrückkauf wird in der kommenden Hauptversammlung vorgelegt“, sagt Stefanie Markut, Vorstand für Corporate Development. Robuste Finanzierungsstruktur und wachsende Investor:innenbasis Im Finanzierungsbereich setzte die W.E.B ihre bewährte Strategie fort und platzierte erfolgreich die 20. Unternehmensanleihe, deren Volumen mit rund 32,8 Mio. EUR vollständig ausgeschöpft wurde. Die Mittel fließen in die Projektentwicklung und in den Ausbau des Kraftwerksportfolios. Die breite Beteiligungsbasis der W.E.B zeigt sich in der steigenden Zahl der Aktionär:innen, die im Februar 2026 die Marke von 7.000 überschritt. Neue Dialogformate wie regelmäßige Investoren:innencalls, die 2025 eingeführt wurden, unterstreichen den Anspruch an transparente Kommunikation. Fokussierung auf Kernkompetenzen und Integration neuer Technologien Ein besonderer Meilenstein im Berichtsjahr war das 25-jährige Jubiläum der W.E.B-Tochter in Deutschland, einem der wettbewerbsintensivsten Windenergiemärkte Europas, in dem seit dem Markteintritt 14 Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 124 MW realisiert wurden. Gleichzeitig feierte das erste Windrad der Unternehmensgeschichte im niederösterreichischen Michelbach sein 30-jähriges Bestehen und steht sinnbildlich für die langfristige Ausrichtung des Geschäftsmodells. Nach dem Bilanzstichtag setzte die W.E.B einen weiteren strategischen Schritt und veräußerte ihre E-Mobilitätstochter ELLA. Damit konzentriert sich das Unternehmen künftig noch stärker auf sein Kerngeschäft, nämlich die Entwicklung und den Betrieb von Wind- und Photovoltaikkraftwerken. Ein zukünftiger Schwerpunkt liegt auf der Integration von Batteriespeichern, um die erzeugte Energie effizienter nutzen zu können. Erste konkrete Projekte, wie ein Batteriespeicher am Standort Grafenschlag, befinden sich bereits in Planung, unterstützt durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen in Österreich. Insgesamt zeigt sich: Die W.E.B setzt ihren Wachstumskurs trotz volatiler Rahmenbedingungen konsequent fort. Der Ausbau des Portfolios, die internationale Diversifikation und die breite Beteiligung von Investor:innen sichern langfristig stabile Erträge und nachhaltiges Wachstum. Erneuerung im Aufsichtsrat bei der kommenden Hauptversammlung am 29. Mai 2026 Drei langjährige Mitglieder des Aufsichtsrats – Vorsitzender Josef Schweighofer, Stefan Bauer und Martin Zimmermann – werden bei der kommenden Hauptversammlung nicht mehr zur Wiederwahl antreten. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund ihrer langjährigen Zugehörigkeit und steht im Zeichen einer ausgewogenen Weiterentwicklung des Gremiums, die Erfahrung mit neuen Impulsen verbindet. Auf Vorschlag des Aufsichtsrats sollen mit Birgit Brinda-Schumann und Gabriele Lehner zwei ausgewiesene Finanzexpertinnen neu ins Gremium gewählt werden. Die erforderliche Zustimmung vorausgesetzt, werden sie mit ihrer fachlichen Expertise und internationalen Erfahrung die W.E.B beim weiteren Wachstum gezielt unterstützen. PM: W.E.B PB: WEB Windenergie AG, Integrierter Nachhaltigkeits- und Geschäftsbericht 2025 Weitere Beiträge:Projektspezialist Rhenus realisiert Transport von 45 Rotorblättern von China nach EuropaFeldversuch: Innovative Schutzsysteme sollen das Stromnetz der Zukunft überwachenVerbände der erneuerbaren Energien fordern noch mehr politische Energiewend