Werbung Schleswig-Holsterin feiert: Von der Altlastenfläche zum Bürgerpark Geothermie Ökologie Technik 1. April 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Von der Altlastenfläche zum Bürgerpark dank frühzeitiger Wärmeplanung (WK-intern) – Energiewendeminister Tobias Goldschmidt: „Es ist beeindruckend, wie die Gemeinde Kronshagen, Altlastensanierung, Klimaschutz und Naherholung miteinander verbindet. Aus Altlastenfläche wird hier klimaschonendes Heizen und ein Erholungsort für Jung und Alt.“ KIEL/KRONSHAGEN. Gestern hat Energiewendeminister Tobias Goldschmidt die Gemeinde Kronshagen besucht und Erdwärme-Bohrungen besichtigt. Anwohner und Gemeinde profitieren hier von der frühzeitigen Planung. Der seit Jahren brachliegende Grandplatz kann für die Erzeugung regenerativer Wärme genutzt und zu einem Bürgerpark umgestaltet werden. Energiewendeminister Tobias Goldschmidt: „Kommunale Wärmeplanung heißt auch: Diejenigen, die den Ort am besten kennen können aktiv mitgestalten. Dadurch können Win-Win-Lösungen entstehen, wie hier. Es ist beeindruckend, wie die Gemeinde Kronshagen, Altlastensanierung, Klimaschutz und Naherholung miteinander verbindet. Aus Altlastenfläche wird hier klimaschonendes Heizen und ein Erholungsort für Jung und Alt. Hier haben Gemeinde und Versorgungsbetriebe vorausschauend gehandelt, vernetzt gedacht und Hand in Hand geplant. Solche Projekte braucht Schleswig-Holstein in allen Gemeinden, damit die Wärmewende ein Erfolg wird.“ Die Gemeinde Kronshagen hat die Wärmewende frühzeitig in die Hand genommen und schon vor der bundesweiten Verpflichtung für alle Kommunen, freiwillig eine kommunale Wärmeplanung erstellt. Unterstützt wurde sie dabei durch die Förderung der Nationalen Klimaschutzinitiative. Das Ergebnis ist die Umgestaltung und Nutzung des ehemaligen Grandplatzes. Zunächst haben die Versorgungsbetriebe Kronshagen 60 Erdsonden mit jeweils 300m Tiefe bohren lassen. Die so gewonnene Erdwärme soll mittel großer Wärmepumpen auf das für das Wärmenetz benötigte Temperaturniveau gebracht werden. So können zukünftig bis zu 4 GWh treibhausgasneutrale Wärme erzeugt und im vorhandenen Wärmenetz genutzt werden.In einem nächsten Schritt soll in den direkt angrenzenden Wärmenetzprüfgebieten geschaut werden, ob eine Erweiterung des Wärmenetzes wirtschaftlich ist. Wenn die Arbeiten auf dem Grandplatz abgeschlossen sind, soll dieser zu einem Bürgerpark mit attraktiven Grünflächen und Sportmöglichkeiten umgestaltet werden. Und auch finanziell bot das den Menschen vor Ort die Möglichkeit, einzusteigen: Wer wollte, konnte sich mit Genussrechten an dem Wärmeprojekt beteiligen.. PM: Verantwortlich für diesen Pressetext: Clara van Biezen, Carolin Wahnbaeck, Jonas Hippel | Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur PB: von links: Alexander Baumgärtner (VBK), Dr. Nora von Massow (Bürgermeisterin Kronshagen), Energieminister Tobias Goldschmidt / ©: MEKUN Weitere Beiträge:Geplante CO2-Steuer belastet einseitig kleine Leute, den Mittelstand und den ländlichen RaumKerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, sorgt sich um den niedrigen Füllstand d...Unterwasser-Labor »Minilab« für maritime Tests erfolgreich gestartet