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Heute startet die WINDFORCE-Konferenz 2026 in Bremerhaven

PB: Heute startet die WINDFORCE-Konferenz 2026 in Bremerhaven
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WINDFORCE-Konferenz 2026: Klare Forderungen für den beschleunigten Ausbau der Offshore-Windenergie

(WK-intern) – Bremerhaven – Mehr als 260 Expertinnen und Experten der Offshore-Windenergiebranche kommen am 18. und 19. März in Bremerhaven zur WINDFORCE-Konferenz 2026 zusammen.

Unter dem Motto „Morgen ist heute – für saubere Energie und klare Zukunft“ setzt die Konferenz ein deutliches Signal: Der Ausbau der Offshore-Windenergie muss entschlossen vorangetrieben werden – mit verlässlichen politischen Rahmenbedingungen und klaren Investitionsperspektiven.

Die Offshore-Windenergie ist heute eine tragende Säule der Energiewende und leistet mit rund 10 Gigawatt installierter Leistung bereits einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen und unabhängigen Energieversorgung Deutschlands. Mit Blick auf die aktuellen geopolitischen Herausforderungen unterstreicht die Branche die strategische Bedeutung der Offshore-Windenergie für eine resiliente, sichere und unabhängige Energieversorgung in Europa. Gleichzeitig macht die Branche deutlich: Um die Ausbauziele von 30 Gigawatt bis 2030, 40 Gigawatt bis 2035 und 70 Gigawatt bis 2045 zu erreichen, ist eine deutliche Beschleunigung notwendig.

Im Fokus der Konferenz stehen zentrale Herausforderungen wie der Netzausbau, die Weiterentwicklung von Ausschreibungs- und Regulierungsmodellen, stabile Lieferketten sowie der Ausbau der Hafeninfrastruktur. Auch Themen wie Cybersicherheit, Schutz kritischer Infrastrukturen und Rettungskonzepte für zunehmend weiter entfernte Offshore-Anlagen gewinnen an Bedeutung.

Ein klares Signal kommt aus der Branche in Richtung Politik: Noch im Jahr 2026 wird eine weitere Offshore-Ausschreibung benötigt, um Planungssicherheit für Unternehmen zu gewährleisten,
Investitionen abzusichern und die industrielle Wertschöpfung entlang der gesamten Lieferkette zu
stabilisieren.

Zudem fordern Branchenvertreter, die Flächenplanung stärker am tatsächlichen Energieertrag auszurichten. Ziel müsse es sein, Offshore-Windparks mit hohen Volllaststunden zu realisieren, um Effizienz zu steigern und langfristig die Stromkosten zu senken.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sicherung industrieller Wertschöpfung in Deutschland und Europa. Insbesondere beim Bau von Offshore-Netzinfrastruktur sehen Branchenvertreter Handlungsbedarf, um mehr Fertigungskapazitäten in Europa zu halten und den Wettbewerb zu stärken.

Die Konferenz beleuchtet außerdem die wachsende Bedeutung der Offshore-Windenergie für die Produktion von grünem Wasserstoff, der als Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung der Industrie gilt.
Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Branche werden auf dem Podium vertreten sein, darunter Bremens Bürgermeister und amtierender Bundesratspräsident Dr. Andreas Bovenschulte, der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies, der Präsident der Bundesnetzagentur Klaus Müller, der Präsident des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) Prof. Helge Heegewaldt und die CEO´s der Netzbetreiber Tennet, 50Hertz und Amprion sowie der Betreiber RWE, Total Energies, Luxcara und Iberdrola.

Veranstaltet wird die WINDFORCE-Konferenz vom Windindustrie- und Wasserstoffverband WAB e.V., der die Interessen der gesamten Wertschöpfungskette vertritt.

PM: WAB e.V.

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