Werbung Schweizer Windparkprojekte, zu wenig Wind am Flumserberg: Axpo fokussiert auf andere Standorte Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 20. Februar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Die geplante Windparkentwicklung am Flumserberg wird nicht weiterverfolgt. Daten aus einer über einjährigen Windmessung haben gezeigt, dass das Windpotenzial am vorgesehenen Standort unter den Anforderungen für einen wirtschaftlich tragbaren Betrieb liegt. Auf Basis dieser Ergebnisse sieht sich Axpo leider gezwungen, das Projekt zu beenden. Axpo wird sich auf diverse andere Standorte konzentrieren. So zum Beispiel Wil SG (Boxloo), wo in den kommenden Wochen ein Windmessmast errichtet wird. Darum geht’s: Daten aus einer über einjährigen Messung am Flumserberg zeigen: Das Windpotenzial liegt unter den Anforderungen für den wirtschaftlichen Betrieb eines Windparks. Axpo beendet das Projekt und konzentriert sich auf alternative Standorte wie Wil SG (Boxloo), Waldkirch/Andwil SG (Tannenberg) und Dreibündenstein GR. Trotz des Abbruchs am Flumserberg bleibt Windenergie zentral für die Schweizer Winterstromversorgung; bestehende Anlagen wie Lutersarni belegen das langfristige Erfolgspotenzial. Wie es bei Windkraftprojekten üblich ist, wurden am Flumserberg über ein Jahr hinweg umfangreiche Windmessungen durchgeführt und mit langjährigen Referenzdaten abgeglichen. Bedauerlicherweise zeigen die Resultate: Das Windpotenzial liegt unter der Schwelle, die für eine wirtschaftliche Stromproduktion erforderlich wäre. Auch unter optimistischen Annahmen lässt sich am Standort kein ausreichender Energieertrag erzielen. Auf Basis dieser Ergebnisse sieht sich Axpo leider gezwungen, das Projekt zu beenden. Systematisch prüfen, ehrlich bewerten Axpo realisiert Windenergieprojekte nur dort, wo zentrale Voraussetzungen erfüllt sind: wirtschaftliche Tragfähigkeit, Umweltverträglichkeit und eine sinnvolle Einbettung in die Region. Cédric Aubert, Leiter Windportfolio Schweiz bei Axpo: «Am Flumserberg ist leider eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt – und deshalb stoppen wir. Das ist der Anspruch von Axpo: systematisch prüfen, ehrlich bewerten, Verantwortung übernehmen. Dieser Entscheid ist unbequem, aber er zeigt, dass wir zu unseren Prinzipien stehen», so Aubert. «Es ist schade für die vielen Menschen vor Ort, die das Projekt mit grossen Erwartungen begleitet und sich auf den Windpark gefreut hatten. Wir möchten all diesen Menschen für ihre Unterstützung danken.» Windenergie bleibt strategisch wichtig Trotz des Projektabbruchs am Flumserberg bleibt Windenergie ein zentraler Pfeiler der Schweizer Energiezukunft – insbesondere für die Winterstromversorgung. In der Schweiz gibt es zahlreiche Standorte mit hohem Potenzial. Bestehende Anlagen wie Lutersarni (LU) zeigen, dass Windenergie bei geeigneten Voraussetzungen langfristig erfolgreich genutzt werden kann und teils seit Jahren die Erwartungen übertrifft. Axpo prüft zurzeit mehrere Standorte parallel. Dazu gehören unter anderem Projekte am Dreibündenstein GR sowie in Waldkirch/Andwil SG (Tannenberg) und Wil SG (Boxloo). In Wil wird in den kommenden Wochen ein Windmessmast errichtet. Axpo wird diese Projekte mit derselben Sorgfalt weiterentwickeln, die auch den Entscheid am Flumserberg geprägt hat: faktenbasiert, transparent und verantwortungsvoll. Weitere Informationen zu den Schweizer Windparkprojekten von Axpo finden Sie hier. PM: Axpo PB: Windpark / ©: Axpo Weitere Beiträge:Becker Büttner Held berät die eno energy bei der Veräußerung eines Windparks in Sachsen-AnhaltMHI Vestas hebt die Grenzen des Offshore-Windes wieder und startet die V164-9.5 MW-WindkraftanlageSpezialtransporte: Alle Komponenten und Zusatzgeräte für 59 Vestas V90-Turbinen erreichen Windpark D...