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HPE fordert Kurswechsel in der Holzpolitik

Mehr Geld für Ökoforstwirtschaft! / Foto: HB
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Holz gehört auf die sicherheitspolitische Agenda!

(WK-intern) – Anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz fordert der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE), den Rohstoff Holz als kritischen Rohstoff anzuerkennen und die Sicherung der Holzverfügbarkeit ganz oben auf die politische Prioritätenliste zu setzen.

HPE-Geschäftsführer Marcus Kirschner erklärt:

„Weltweit rückt die Sicherung systemrelevanter Rohstoffe immer stärker in den Fokus. Auch Holz muss unter diesem strategischen Aspekt betrachtet werden: Wir benötigen eine konsequente politische Strategie zur Sicherung der heimischen Holzversorgung. Der Rohstoff Holz besitzt strategische Bedeutung für unsere Volkswirtschaft. Er ist essenziell für den Bau von dringend benötigtem Wohnraum und moderner Infrastruktur. Auch für die Aufrechterhaltung von zivilen und militärischen Logistikketten ist er in Form von Holzpackmitteln unverzichtbar.“

Wald und Holz nutzen – sicherer Leben!

Der HPE spricht sich in einem Forderungspapier dafür aus, die Verfügbarkeit von Holz und Holzwerkstoffen nicht künstlich durch Flächenstilllegungen im Wald zu verknappen. In diesem Zusammenhang spricht sich Kirschner gegen die Förderung der Holzenergie aus, da diese zu Wettbewerbsverzerrungen zulasten der stofflichen Nutzung führt. Stattdessen soll konsequent auf Kreislaufsysteme nach dem Kaskadenprinzip gesetzt werden. Kirschner erklärt: „Es gilt, den Rohstoff möglichst lange und effizient im Kreislauf zu halten und Holzprodukte möglichst oft wiederzuverwenden, bevor sie thermisch verwertet werden“, erklärt Kirschner.

Auch Förderprogramme zur Waldstillegungen „Klimaangepasstes Waldmanagement Plus“ müssen eingestellt werden, da sie die Holzverfügbarkeit weiter einschränken. Stattdessen plädiert der HPE für die Förderung der Kaskadennutzung von Holzerzeugnissen, um Sekundärrohstoffe optimal zu nutzen und die energetische Nutzung nur dann zuzulassen, wenn eine stoffliche Nutzung nicht mehr möglich oder wirtschaftlich sinnvoll ist. Ebenso notwendig ist die Unterstützung des Waldumbaus hin zu klimastabilen Wäldern.

„Es wäre paradox, Deutschlands einzigen nachwachsenden Rohstoff, für den wir uns zudem nicht von externen Kräften abhängig machen müssen, nicht zu nutzen. Es gilt, neue Importabhängigkeiten und künstlich geschaffene Rohstoffzwänge zu vermeiden“, schließt Kirschner.

Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V.

Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. vertritt seit 1869 die Interessen der mehr als 430 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie auf Bundes- und europäischer Ebene. Als Anbieter von Paletten, Kisten, Exportverpackungen, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik fördern die Mitglieder des HPE die Verwendung dieser mobilen Kohlenstoffspeicher in den Lieferketten.

PM: HPE e.V.

Anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz fordert der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE), den Rohstoff Holz als kritischen Rohstoff anzuerkennen und die Sicherung der Holzverfügbarkeit ganz oben auf die politische Prioritätenliste zu setzen. / Foto: HB








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