Werbung TÜV SÜD zertifiziert grünen Wasserstoff und seine Derivate Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen Wasserstofftechnik 22. Januar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Deutschland soll bis 2050 klimaneutral werden. (WK-intern) – Viele Branchen setzen dafür auf grünen Wasserstoff. Entscheidend für die Nachhaltigkeit ist eine lückenlose Nachweisführung. TÜV SÜD zertifiziert Wasserstoff und seine Derivate auf Basis der europäischen Zertifizierungssysteme CertifHy EU, ISCC EU und REDcert EU. Sein Leistungsspektrum in diesem Bereich präsentiert TÜV SÜD auf der E-world, die vom 10. bis 12. Februar 2026 in Essen stattfindet. (Halle 2, Stand 2D103) Mit den Erneuerbare-Energien-Richtlinien RED II und RED III hat die Europäische Union verbindliche Quoten für Erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO) eingeführt. Ein wesentlicher Faktor ist der Nachhaltigkeitsnachweis auf Basis der zugelassenen Zertifizierungssysteme CertifHy EU, ISCC EU oder REDcert EU. An den Nachweis werden einige grundsätzliche Anforderungen gestellt, die alle drei Systeme erfüllen. Das gilt beispielsweise für die Treibhausgasminderung im Vergleich zu konventionellen Treibstoffen oder den Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien zur Herstellung von RFNBO. TÜV SÜD unterstützt Unternehmen bei der Nachweisführung. Im März 2025 wurde die Zertifizierungsstelle der TÜV SÜD Industrie Service GmbH vom deutschen Umweltbundesamt als Zertifizierungsstelle für RFNBO anerkannt und hat inzwischen 21 Erst-Zertifizierungen von Produzenten und Händlern nach CertifHy EU, ISCC EU und REDcert EU in Deutschland, Österreich, Frankreich, Dänemark und Chile erfolgreich abgeschlossen. „Damit sind wir Marktführer bei RFNBO-Zertifizierungen“, sagt Klaus Nürnberger, Leiter Energie-Zertifizierung von TÜV SÜD Industrie Service. Weitere Zertifizierungen zu Projekten in Deutschland, Italien und Schweden seien bereits in Vorbereitung. Zertifizierungen von grünem und blauem Wasserstoff TÜV SÜD hat seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle, wenn es um Nachweise bzw. um die Marktfähigkeit von grünem Wasserstoff und seiner Derivate geht. Die Aktivitäten umfassen die Entwicklung und kontinuierliche Weiterentwicklung des Standards TÜV SÜD CMS 70 GreenHydrogen, diverse Kooperationen mit Entwicklern von Wasserstoff-Zertifizierungssystemen für den europäischen Markt sowie Vor-Zertifizierungen und Pilot-Audits im Rahmen von wegweisenden Projektstudien. Zudem hat das Unternehmen mit TÜV SÜD CMS 77 Blue Hydrogen einen weiteren Standard für die Zertifizierung von kohlenstoffarmem Wasserstoff und Ammoniak entwickelt. Der sogenannte blaue Wasserstoff wird im Übergang zu einer weltweiten Wasserstoffwirtschaft benötigt, um die ambitionierten Klimaziele der Europäischen Union erfüllen zu können. Weitere Informationen zu den Leistungen von TÜV SÜD im Bereich der Energie-Zertifizierung gibt es unter tuvsud.com/is-energiezertifizierung. PM: TÜV SÜD PB: TÜV SÜD als Zertifizierungsstelle für das freiwillige EU-Zertifizierungssystem CertifHy EU RFNBO anerkannt Weitere Beiträge:GE Vernova und Samsung planen Einsatzes des kleinen modularen Reaktors BWRX-300Ökostrom kaum noch teurer als konventioneller StromBEE nimmt Stellung zu den Vorschlägen der EU-Kommission