Werbung Schlüsseljahr der nächsten Energiewende – BEE will Erfolgsgeschichte fortsetzen und Resilienz stärken Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Veranstaltungen Windenergie 21. Januar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels ENERGIEDIALOG 2026 (WK-intern) – Deutschland braucht schon wieder einen Systemwandel bei der Energieversorgung. Für das Klein-Klein der vergangenen Jahre sind die Erneuerbaren längst zu groß geworden. Deshalb erwarten wir für 2026 politische Entscheidungen, die Investitionen ermöglichen, den Ausbau sichern und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit stärken”, so BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser anlässlich des energiepolitischen Jahresauftakts der Erneuerbaren-Branche beim ENERGIEDIALOG in Berlin. Nach mehr als 25 Jahren Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) steht die Energiewende in Deutschland an einem entscheidenden Punkt. Der Anteil der Erneuerbaren am Strommix ist seit der Einführung des EEG im Jahr 2000 von sechs Prozent auf heute rund 60 Prozent gewachsen. Erneuerbare geben inzwischen den Takt im Energiesystem vor, sichern die Versorgung, stabilisieren die Preise und verringern die Abhängigkeit von fossilen Importen. Gerade in Zeiten globaler Krisen zeigen die Erneuerbaren ihre Rolle als Stabilitätsfaktor für Wirtschaft und Gesellschaft. “Die Energiewende ist eine Erfolgsgeschichte. Sie wird als Gemeinschaftsleistung von Bürgerenergie, innovativen Unternehmen und engagierten Kommunen getragen. Beim ENERGIEDIALOG zeigen wir als Branche, dass uns diese Vielfalt leistungsfähig und stark macht”, so Ursula Heinen-Esser weiter. Mit anstehenden Novellen, unter anderem zum EEG und zum Gebäudeenergiegesetz (GEG), sowie mit wichtigen Weichenstellungen beim Netzausbau und der Digitalisierung des Energiesystems, werden 2026 zentrale Rahmenbedingungen für die nächste Phase der Energiewende gesetzt. Für die Branche ist klar: Verlässliche politische Leitplanken, Planungssicherheit und praxistaugliche Regelungen sind entscheidend, um Investitionen zu ermöglichen und den Ausbau weiter voranzubringen. Die Kraftwerksstrategie der Bundesregierung erreicht nach Einschätzung des BEE genau das Gegenteil: Statt technologieoffener Lösungen setzt sie einseitig auf fossiles Gas, das größtenteils importiert werden muss. Von 12 GW Ausschreibungsvolumen sind nur 2 GW wirklich technologieoffen, der Rest ist für fossiles Gas vorgesehen. Das gefährdet Kosteneffizienz, Klimaziele und Planungssicherheit und diskriminiert nachhaltige Lösungen. Zudem besteht die Gefahr, dass dadurch die Strompreise deutlich steigen. „Erneuerbare Energien stärken den Industriestandort, sichern Arbeitsplätze, fördern Innovationen und sorgen für stabile, planbare Energiepreise. Gleichzeitig leisten sie einen zentralen Beitrag zur Resilienz der Energieversorgung – ein Thema, das angesichts geopolitischer Spannungen weiter an Bedeutung gewinnt“, betont Heinen-Esser, die die Teilnehmenden des ENERGIEDIALOGS mit einer Grundsatzrede begrüßen wird. Ein besonderer inhaltlicher Akzent beim ENERGIEDIALOG kommt in diesem Jahr von S.E. Oleksii Makeiev, Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland. In seiner Keynote spricht er über Sicherheit und Resilienz im Energiesektor vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage. Die energiepolitische Perspektive bringt Frank Wetzel, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, mit seiner politischen Rede ein. Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihm ihre Fragen zu stellen. Besonders auch die Online-Teilnehmenden sind eingeladen, sich aktiv einzubringen. In einer anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Branche die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Erneuerbaren und die zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre. PM: Bundesverband Erneuerbare Energie e.Verein PB: Ursula Heinen-Esser, BEE-Präsidentin / ©: BEE e.Verein Weitere Beiträge:Das Geld reicht vorne und hinten nicht für den Netzausbau, jetzt kommt die staatliche Gerechtigkeit ...Galloper Offshore-Windpark erzeugt mit 56 Siemens-Turbinen StromForschung bringt Wärmewende in Schwung