Werbung Ein großer Tag: Batteriespeicher sichert Wiesbaden ab Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Technik 11. September 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels „Heute ist ein guter Tag für Wiesbaden“, sagt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende auf einer Baustelle an der Deponiestraße. (WK-intern) – Da hatte er kurz zuvor am Spatenstich für einen neuen Batteriespeicher teilgenommen „Die Energiewende ist dann erfolgreich, wenn sie nicht nur mehr erneuerbare Energie hervorbringt, sondern zugleich für eine sichere und verlässliche Versorgung sorgt. Genau dazu leistet dieser Batteriespeicher einen wichtigen Beitrag.“ In der hessischen Landeshauptstadt entsteht auf dem Gelände der ESWE BioEnergie GmbH bis Anfang nächsten Jahres in unmittelbarer Nähe zum Biomasseheizkraftwerk ein Großbatteriespeicher, der das Wiesbadener Stromnetz stabilisieren und Spitzenbelastungen abfedern wird. Gebaut wird der Lithium-Ionen-Speicher von der ESWE BioEnergie GmbH, einer 90-prozentigen Tochter der Wiesbadener ESWE Versorgungs AG sowie der MBA Wiesbaden GmbH und der Knettenbrech + Gurdulic Service GmbH & Co. KG als weitere Anteilseigner. Projektpartner sind der Batteriespeicheranbieter Intilion und das Bauunternehmen S&V Bau. „Energiewende bedeutet nicht nur, erneuerbare Energie zu erzeugen, sondern auch, sie flexibel speichern und nutzen zu können“, erklärt Jörg Höhler, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Speicher wie dieser schaffen Flexibilität: Sie nehmen Energie auf, wenn sie verfügbar ist, und geben Energie bereit, wenn sie gebraucht wird. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einem stabilen und zukunftsfähigen Energiesystem.“ Der Batteriespeicher wird über eine nutzbare Leistung von 11 Megawatt und eine nutzbare Kapazität von 30 Megawattstunden verfügen. Der Bauplatz für den Speicher ist gut gewählt: Die Batterie wird an einem bestehenden Energieerzeugungsstandort stehen. Durch die Nähe zum Wiesbadener Biomasseheizkraftwerk und dem Müllheizkraftwerk wird nicht nur die vorhandene Infrastruktur genutzt; die energetische Verwertung von biogenen Brennstoffen, Wärmeerzeugung sowie Stromerzeugung und Stromspeicherung werden auch noch sinnvoll verbunden. „Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie bestehende Anlagen erweitert und für die Energiewende eingesetzt werden können“, sagt Höhler. Tatsache ist: Um die Versorgungssicherheit langfristig weiter zu erhöhen, werden weitere Speicher- und Flexibilitätslösungen notwendig sein. Jörg Höhler: „Der Batteriespeicher kann ein wichtiger Impuls für weitere Projekte sein.“ PM: ESWE PB: Spatenstich für sichere Energieversorgung (v. l.): Markus Lenhart (Geschäftsführer S&V Bau), Jan Schlauer (Geschäftsführer ESWE BioEnergie), Andrej Hert (Sachgebietsleitung ESWE Planung), Jörg Höhler (Vorstandsvorsitzender ESWE Versorgung), OB Gert-Uwe Mende, Rafael Kierek (Geschäftsführer ESWE BioEnergie), Dr. Oliver Malerius (Vorstand ESWE Versorgung), Dennis Schweikert (Betriebsleiter ESWE BioEnergie) und Carl Zöllner (Intilion GmbH). Foto: Paul Müller. Weitere Beiträge:Schub für Energieforschung: TU Darmstadt platziert sich bei drei von vier Kopernikus-ProjektenLEE NDS/HB: Niedersachsen bleibt Biogas-Spitzenreiter10 Monate einer erfolgreichen Entwicklung von QUANTRONs Wasserstoff-Offensive