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Dänemarks Offshore-Windkraft wird zum Vorreiter der Energieinseln

PB: Dänemarks Offshore-Windkraft wird zum Vorreiter der Energieinseln / ©: GlobalData
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Dänemarks Energieinseln werden laut GlobalData zu wegweisenden Faktoren in der Region, während die Offshore-Windkraft stark wächst

(WK-intern) – Die Offshore-Windkraft entwickelt sich zum Rückgrat der dänischen Energiezukunft.

Das Land plant die Errichtung einer künstlichen Insel in der Nordsee mit einer Anfangskapazität von 3 GW sowie eines weiteren, auf einer Insel basierenden Knotens bei Bornholm in der Ostsee.

Diese Knotenpunkte bündeln den Strom aus Offshore-Turbinen, leiten ihn an Land sowie in Nachbarländer weiter und können überschüssige Energie mittels Power-to-X-Technologien in grüne Kraftstoffe umwandeln. Dänemarks Energieinseln sind nicht nur von nationaler Bedeutung; laut GlobalData, einer führenden Plattform für Marktanalysen und Produktivität, werden sie voraussichtlich die gesamte Region maßgeblich verändern.

Der aktuelle Bericht von GlobalData mit dem Titel „Denmark Power Market Trends and Analysis by Capacity, Generation, Transmission, Distribution, Regulations, Key Players and Forecast to 2035“ zeigt, dass die Stromerzeugung des Landes bis 2035 stetig steigen soll – von rund 33,6 TWh im Jahr 2025 auf etwa 43,3 TWh. Dieser Anstieg wird vor allem durch Windkraft, Photovoltaik und Biomasseenergie getrieben. Es wird erwartet, dass erneuerbare Energien bis 2035 fast 98 % der Stromerzeugung ausmachen, während thermische Energiequellen in die Rolle von Reservekapazitäten zurückgedrängt werden.

Attaurrahman Ojindaram Saibasan, Energieanalyst bei GlobalData, kommentiert: „Von einer Gesamtpipeline mit einer Leistung von mehr als 17,6 GW befinden sich derzeit Offshore-Windprojekte mit einer Kapazität von über 8,7 GW in der Genehmigungs- oder Ankündigungsphase. Zu diesen Projekten gehören Großvorhaben, die nicht nur als Windparks, sondern als künstliche Energieinseln konzipiert sind: Plattformen, die den auf See erzeugten Strom sammeln, umwandeln und in die Onshore-Netze einspeisen, während sie gleichzeitig Verbindungen zu Speichern, Elektrolyseuren und sogar anderen Inseln herstellen. Diese Inseln sind als Knotenpunkte geplant, die Dänemark dabei helfen sollen, bis 2030 mehr als 55 % des Bruttoendenergieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen zu decken und kurz darauf eine vollständige Stromversorgung aus erneuerbaren Energien zu erreichen.“

Da erneuerbare Energien im Jahr 2025 bereits über 76 % der installierten Leistung in Dänemark ausmachen und dieser Anteil bis 2035 voraussichtlich auf fast 87 % steigen wird, steht das Land vor einer enormen Herausforderung hinsichtlich der Flexibilität des Energiesystems. Gaskraftwerke, Biomasseanlagen, Batterie- und Wärmespeicher sowie Lastmanagement (Demand Response) werden das System stabilisieren, während die Kohlenutzung bis 2028 vollständig ausläuft.

Saibasan ergänzt: „Die Systemzuverlässigkeit wird zunehmend von Ausgleichsmechanismen abhängen, die mit schwankender Einspeisung umgehen können – insbesondere bei der Offshore-Windkraft, wo Wetterbedingungen und Meeresdynamik für eine besondere Variabilität sorgen. Netzausbauten, sowohl im Übertragungs- als auch im Verteilnetz, sind unerlässlich; dies gilt besonders für Unterwasserverbindungen zwischen Energieinseln und Festland sowie für die Erhöhung der lokalen Netzkapazität zur Integration dezentraler erneuerbarer Energien, Elektrofahrzeuge und Wärmelasten.“

Der Stromhandel mit Norwegen, Schweden und Deutschland dürfte zunehmen, da künstliche Inseln Möglichkeiten schaffen, die Offshore-Stromerzeugung zu bündeln, grünen Wasserstoff zu produzieren und überschüssigen sauberen Strom in Nachbarländer zu exportieren. Da Dänemark bereits stark in die nordischen und EU-weiten Strommärkte integriert ist, könnten Energieinseln die Importabhängigkeit verringern und zugleich Dänemarks Rolle als Nettoexporteur erneuerbarer Energien sowie wasserstoffbasierter Produkte stärken.

Saibasan fasst zusammen: „Die Investitionen in die dänische Offshore-Windkraft nehmen stark zu. Für den Zeitraum von 2026 bis 2030 wird erwartet, dass das Land fast ein Drittel seiner auf 9,7 Milliarden US-Dollar geschätzten Investitionen in diesem Sektor tätigt. Während die Photovoltaik den übrigen Investitionsanteil dominiert, bieten Offshore-Windprojekte ein größeres Volumen und eine stärkere Wirkung.

Allerdings sind mit dem Bau künstlicher Energieinseln höhere Anfangsinvestitionen, lange Vorlaufzeiten sowie komplexe technische, regulatorische und ökologische Abwägungen verbunden. Zu den zentralen Herausforderungen gehören die Sicherung der maritimen Raumplanung, die Gewährleistung von Netzanschlussrechten, die Verlegung von Seekabeln, der Umgang mit lokalen Umweltbedenken sowie die Bewältigung von Engpässen in Lieferketten und beim Arbeitskräfteangebot für diese gewaltige Offshore-Infrastruktur.“


Denmark’s energy islands to become regional game changers as offshore wind surges, says GlobalData

Offshore wind is becoming the backbone of Denmark’s clean energy future. The country plans to establish an artificial island in the North Sea with an initial capacity of 3GW and another island-based hub at Bornholm in the Baltic Sea. These hubs collect electricity from offshore turbines, transmit power onshore and to neighboring countries, and can convert surplus power into green fuels via Power-to-X technologies. Denmark’s energy islands are not just national assets they are expected to be regional game changers, according to GlobalData, a leading intelligence and productivity platform.

GlobalData’s latest report, “Denmark Power Market Trends and Analysis by Capacity, Generation, Transmission, Distribution, Regulations, Key Players and Forecast to 2035” reveals that the country’s electricity generation is projected to increase steadily by 2035, from around 33.6TWh in 2025 to about 43.3TWh, driven predominantly by wind power, solar PV, and biopower. Renewable technologies are expected to contribute nearly 98% of generation by 2035, with thermal sources receding into backup roles.

Attaurrahman Ojindaram Saibasan, Power Analyst at GlobalData, comments: “More than 8.7GW of offshore wind projects are currently in the permitting and announced stages, out of a total pipeline exceeding 17.6GW. These projects include large-scale developments designed to function not just as wind farms but as artificial energy islands: platforms that collect, convert, and redistribute offshore-generated power to onshore grids while linking with storage, electrolyzers, and even other islands. These islands are envisioned as hubs that will help Denmark deliver more than 55% of its gross final energy from renewables by 2030 and achieve full renewable electricity supply shortly thereafter.”

 

With renewables accounting for over 76% of Denmark’s installed capacity in 2025 and projected to climb to nearly 87% by 2035, a massive flexibility challenge looms. Gas-fired plants, biopower, battery storage, and thermal storage, as well as demand response, will firm up the system as coal fades out completely by 2028.

Saibasan adds: “System reliability will increasingly rely on balancing tools that can handle intermittent supply, particularly from offshore wind, where weather and ocean dynamics introduce unique variability. Grid upgrades, both in transmission and distribution, are vital, especially for undersea connectors from energy islands to the mainland and enhanced local grid capacity for distributed renewables, EVs and heating loads.”

Electricity trading with Norway, Sweden, and Germany is expected to intensify as artificial islands create opportunities to consolidate offshore generation, produce green hydrogen, and export surplus clean power to neighboring countries. With Denmark’s deep interconnectivity already part of the Nordic and EU-wide electricity markets, energy islands could reduce import dependence while strengthening Denmark’s role as a net exporter of renewables and hydrogen-derived products.

Saibasan concludes: “Investment in Denmark’s offshore wind is surging. From 2026 to 2030, the country is expected to deploy nearly one-third of its estimated $9.7 billion investment in offshore wind, with solar PV dominating the rest of the investment, but offshore wind projects offering greater scale and impact.

“However, building artificial energy islands comes with higher up-front costs, long lead times, and complex technical, regulatory, and environmental trade-offs. Key challenges include securing marine spatial planning, ensuring grid connection rights, building subsea cables, navigating local environmental concerns, and managing supply chain and labor constraints for massive offshore infrastructure.”

PR: GlobalData

PB: Dänemarks Offshore-Windkraft wird zum Vorreiter der Energieinseln / ©: GlobalData








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