Werbung Extreme Dürre lässt Europas Stromversorgung kippen Erneuerbare & Ökologie 4. August 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels (WK-intern) – Wenn Rumäniens Regierung Autowerke lahmlegt, um das eigene Stromnetz zu retten, wird Energiesicherheit endgültig zur Standortfrage – und Rumänien steht damit nicht allein: In Ungarn musste das Kernkraftwerk Paks wegen historisch niedriger Donaupegel erstmals in seiner Geschichte komplett vom Netz, in Rumänien selbst stand ein Reaktorblock in Cernavodă still, in der Schweiz ging Beznau vom Netz, und in Frankreich mussten Betreiber an mehreren Standorten die Leistung drosseln, weil das zurückgeleitete Kühlwasser die ohnehin überhitzten Flüsse zusätzlich belastet hätte. Der Grund ist dabei in allen Fällen derselbe: Klassische Kernkraftwerke benötigen große Mengen Kühlwasser aus Flüssen. Steigt dessen Temperatur oder sinkt der Pegel, muss die Leistung reduziert werden. Bislang war ein solcher Ausfall vor allem eine Frage der Netzstabilität. Seit dieser Woche ist er in hohem Maße auch eine Frage der Wertschöpfung – wie das Beispiel Rumänien zeigt. Dort hat die Regierung inzwischen die Autoproduktion angehalten. Wie Ministerpräsident Ilie Bolojan am 3. August in Bukarest bekanntgab, haben die Renault-Tochter Dacia und der US-Konzern Ford ihre rumänischen Werke vorerst bis zum 19. August völlig stillgelegt. Die Unternehmen folgten damit einem Regierungsaufruf, den Energieverbrauch freiwillig zu senken. Wenn zwei namhafte Automobilwerke zwei Wochen lang stillstehen, damit ein Stromnetz nicht kippt, dann ist die Versorgungssicherheit endgültig zu einem massiven Standortfaktor geworden. Emerald Horizon CEO Florian Wagner dazu: „Was wir in diesem Sommer erleben, ist ein grundlegendes Konstruktionsmerkmal der alten Energiepolitik und deren Technik. Bei Dürre fällt im Netz nicht eine Säule aus, sondern zwei gleichzeitig: die Wasserkraft und die Kernkraft. Beide hängen an derselben Ressource. Genau dieses Doppelrisiko schließen wir in unserer Technologie von Beginn an aus.“ Das von Emerald Horizon entwickelte System SMRX, bestehend aus ADES (Accelerator Driven Energy Source) und DUALstorePLUS (dem von Emerald Horizon entwickelten Energiespeichersystem, das Strom und Wärme speichern kann), unterscheidet sich an dieser Stelle grundlegend nicht nur von klassischen Kernkraftwerken, sondern auch von den meisten anderen Small-Modular-Reactor-Konzepten. ADES ist ein thoriumbasiertes, beschleunigergetriebenes, dauerhaft unterkritisches Energiesystem mit 25 Megawatt thermischer Leistung. Die Wärme wird in einem geschlossenen Salzschmelze-Kreislauf geführt. Im System wird kein Wasser zur Kühlung eingesetzt. Hitze, Trockenheit und Niedrigwasser haben damit keinen negativen Einfluss. Hinzu kommen die Eigenschaften des unterkritischen Prinzips: Die Kettenreaktion ist nicht selbsterhaltend, sondern von einem extern betriebenen Teilchenbeschleuniger abhängig. Wird der Beschleuniger abgeschaltet, endet der Prozess. Eine Kernschmelze ist physikalisch ausgeschlossen. Als Brennstoff dient Thorium; das Konzept kommt ohne Uran und Plutonium aus und ist auf die Vermeidung transuraner Abfälle ausgelegt. Die Aktie der Emerald Horizon AG (Ticker SMRX, ISIN AT0000A3UZE1) notiert seit 26. Juni 2026 an der Wiener Börse. Bereits im Juli 2025 wurden Zeichnungen im Rahmen einer Kapitalerhöhung zu einem Preis von 760 Euro je Aktie durchgeführt. Emerald Horizon ist beim Listing damit auf einer bereits etablierten Bewertungsbasis gestartet. Mit der Handelsaufnahme wurde die Aktie erstmals frei handelbar. Die damit verbundene Liquiditätsprämie führte zu einer Anpassung in Richtung der Marke von 1.000 Euro. Auf diesem Niveau bewegte sich der Kurs anschließend rund einen Monat lang bei nennenswertem Handelsvolumen. Im zeitlichen Zusammenhang mit dem Newsflow erreichte die Aktie ein Niveau von rund 1.150 Euro. Florian Wagner weist darauf hin, dass die Entwicklung seit der Erstnotiz zwei voneinander zu trennende Effekte umfasst: einerseits die einmalige, mit jeder Handelsaufnahme verbundene Liquiditätsprämie, andererseits die anschließende Kursentwicklung auf Basis des Nachrichtenflusses. Gemessen am Konsolidierungsniveau von rund 1.000 Euro beträgt letztere rund 15 Prozent. Sämtliche zugrunde liegenden Daten sind öffentlich zugänglich, im Wertpapierprospekt, in den Kursdaten der Wiener Börse und in der nachstehend genannten Finanzanalyse. Am 8. Juli 2026 hat das Hamburger Researchhaus NuWays AG die Coverage des Unternehmens aufgenommen. Der Analyst bewertet die Aktie mit „Buy” bei einem Kursziel von 1.300 Euro. Bewertung und Kursziel geben ausschließlich die Einschätzung des Analysten wieder. Sie stellen keine Aussage der Emerald Horizon AG über die künftige Kursentwicklung dar. Florian Wagner: „Ich habe Emerald Horizon schon vor dem Börsengang als wertvolles Unternehmen betrachtet, das die Probleme der Energieversorgung lösen wird. Was sich seit der Erstnotiz geändert hat, ist nicht der Wert, sondern seine Sichtbarkeit. Der Wert dieses Unternehmens entstand und entsteht aus den hervorragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und er entsteht im Labor, in der Entwicklung und, in der Fertigung. Jeder technische Meilenstein auf dem Weg zum Prototyp macht aus einer Erwartung letztendlich eine Tatsache. Darin liegt die Arbeit der kommenden Jahre, und darauf blicke ich mit großer Zuversicht.” Hinweis: „Die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Erwerb oder zur Zeichnung von Wertpapieren dar und sind auch keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der Gesellschaft. Diese Mitteilung und die enthaltenen Informationen sind unter keinen Umständen zur Veröffentlichung, Verbreitung oder Weitergabe, direkt oder indirekt, ganz oder teilweise, in den bzw. die Vereinigten Staaten von Amerika (USA), Australien, Kanada, Japan oder Südafrika oder in eine andere Rechtsordnung, in der eine solche Veröffentlichung oder Weitergabe rechtswidrig wäre, bestimmt. Dementsprechend richten sich die Informationen insbesondere nicht an „U.S. Persons“ (im Sinne der Regulation S des U.S. Securities Act von 1933) oder an Personen, die in den vorgenannten Rechtsordnungen ansässig sind oder sich dort befinden.“ Weitere Beiträge:Siemens Energy gründet die Initiative "Future of Storage"Bayern will bis 2040 mehr als verdoppelt so viel Spitzenlast im Stromnetz realisieren als 2020Schwerpunkt Erneuerbare Energien: V. Internationale Sommer-Universität beginnt am Montag in Halle