Werbung Siemens Energy baut erstmals gemeinsam mit einer deutschen Werft eine 2-GW-Konverterplattform Finanzierungen Offshore Produkte Windenergie Windparks Wirtschaft 27. Juli 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Siemens Energy erhält mit Neptun Smulders den Zuschlag für eine 2-Gigawatt-Konverterplattform in der Nordsee. (WK-intern) – Der Auftrag stärkt die deutsche Industrie und unterstreicht die führende Rolle des Konzerns bei der Energiewende. Siemens Energy sichert sich gemeinsam mit dem Partner Neptun Smulders einen Großauftrag für die deutsche Energiewende. Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz hat das Konsortium mit dem Bau der Konverterplattform für den Offshore-Windanschluss North Sea Connector 2 beauftragt. Das Projekt mit einer Kapazität von 2 Gigawatt soll bis Ende 2034 in Betrieb gehen. Offshore-Plattform vor Sylt, Fertigung überwiegend aus Deutschland Die geplante Plattform entsteht rund 200 Kilometer westlich von Sylt in der Nordsee. Ergänzend baut das Konsortium eine Onshore-Konverterstation im Raum Schwerin beziehungsweise Mühlenbeck. Nach Angaben zum Auftrag stammen 95 Prozent der Siemens-Komponenten aus deutschen Werken. Das Projekt soll mehr als 500 langfristige Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern schaffen – ein Aspekt, der angesichts der angespannten Lage der deutschen Industrie Gewicht bekommt. Für den heimischen Industriesektor werden derzeit monatlich rund 15.000 Arbeitsplätze abgebaut, bedingt durch hohe Energiekosten und Regulierungsdruck. Vor diesem Hintergrund besuchte Bundesaußenminister Johann Wadephul jüngst eine Siemens-Energy-Niederlassung in Johannesburg, um über industrielle Kooperationen zu sprechen. Der Auftrag reiht sich in eine Serie positiver Nachrichten aus dem Netzgeschäft ein und bestätigt den Kurs des Konzerns, sich als zentraler Ausrüster der Energiewende zu positionieren. Auch außerhalb Europas expandiert das Unternehmen: Die US-Armee hat Siemens Government Technologies mit einem Auftrag über 80 Millionen US-Dollar betraut, um Drohnenmotoren am Anniston Army Depot in Alabama zu fertigen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von chinesischen Seltenen Erden zu verringern – die Fertigstellung ist bis August 2027 vorgesehen. Die operative Dynamik zeigt sich auch in den jüngsten Geschäftszahlen. Der Auftragsbestand summierte sich zuletzt auf 154 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal verbuchte Siemens Energy einen Rekord-Auftragseingang von 17,7 Milliarden Euro bei einem Umsatz von 10,3 Milliarden Euro – ein Book-to-Bill-Verhältnis von 1,72. Damit wächst der Auftragsbestand deutlich schneller als der Umsatz, was auf eine mehrjährig gut gefüllte Pipeline hindeutet. Die nächsten Quartalszahlen stehen für den 5. August auf der Agenda; Anleger dürften dabei besonders auf die Entwicklung des Netzgeschäfts und mögliche Anpassungen der Jahresprognose achten. An der Börse zeigt sich das Papier zuletzt in konsolidierender Verfassung. Am Freitag schloss die Aktie bei 150,70 Euro, ein moderates Plus von 0,32 Prozent. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Kursgewinn von 25,17 Prozent zu Buche – ein Hinweis darauf, dass der jüngste Rücksetzer eher eine Verschnaufpause nach der starken Rally der vergangenen Monate darstellt als eine fundamentale Trendwende. Neben dem operativen Geschäft bleibt auch das politische und regulatorische Umfeld für Siemens Energy relevant. Die Bundesregierung prüft derzeit die geplante Übernahme des Magnetherstellers Vacuumschmelze durch den US-Konzern Energy Fuels – ein Vorgang, der die strategische Bedeutung deutscher Zulieferketten für Energie- und Netztechnik unterstreicht, auch wenn Siemens Energy an diesem Vorgang nicht direkt beteiligt ist. Insgesamt bestätigt die Auftragslage der vergangenen Tage den Eindruck eines Konzerns, der von der globalen Netzausbau-Welle profitiert – die Quartalszahlen am 5. August werden zeigen, ob sich diese Dynamik auch in der Profitabilität niederschlägt. Siemens Energy to build 2 GW converter platform with German shipyard for the first time Siemens Energy and Neptun Smulders Offshore Renewables (NSORe) have been awarded a contract to deliver a new grid connection system for offshore wind farms in the North Sea for German transmission system operator, 50Hertz. The connection, known as North Sea Connector 2, will enable up to 2 gigawatts of wind power to be transmitted from offshore to onshore in the future. The offshore converter platform will be fabricated by NSORe, a joint venture between Neptun Werft – part of the German Meyer Werft Group – and the Belgian construction company Smulders, primarily at the Neptun Werft shipyard in Rostock-Warnemünde. Siemens Energy will equip the platform with electrical transmission technologies, which will largely be manufactured at the company’s German factories. Siemens Energy has also been awarded a long-term service contract to cover maintenance, IT services, and on-call support. The company expects to fully book the order in the next fiscal year starting on October 1, 2026. Tim Holt, Member of the Executive Board of Siemens Energy, said: “Expanding offshore grid connections is currently one of the most demanding tasks of the energy transition, especially at the pace now required. To help this, we have specifically expanded our capacities in Germany. Technology is only one piece of the puzzle, to ensure that our technologies can be deployed, we rely on strong partners in the maritime sector. We welcome the additional, much-needed capacity being created by Neptun Werft.” Stefan Kapferer, CEO of 50Hertz, said: “As the transmission system operator for eastern Germany, Berlin and Hamburg, we are pleased that, in a transparent and open tendering process, a consortium was able to prevail both in terms of price and technology, and will manufacture key components at a shipyard within our grid area. This demonstrates that domestic shipyards are now capable of offering competitive bids for the construction of offshore platforms.” Around 95 percent of Siemens Energy’s project scope for North Sea Connector 2 will be delivered in Germany: Transformers and converters will come from Nuremberg, while SF₆-free gas-insulated switchgear will be supplied from Berlin. Siemens Energy is currently investing several hundred million euros in expanding these sites to meet growing demand for energy transition technologies. More details about the project: To efficiently transmit electricity from offshore wind farms located far from shore, the power is converted from alternating current (AC) to direct current (DC) at sea. This is done on an offshore converter platform, which consists of two main components: A jacket foundation and a topside structure roughly the height of a building. The topside for the North Sea Connector 2 project will be built by Meyer Werft in Rostock-Warnemünde and subsequently equipped with the necessary power transmission technology by Siemens Energy. At the same time, Smulders will manufacture the jacket in the Netherlands, on which the topside will later be installed approximately 200 kilometers west of the island of Sylt in the North Sea. Once commissioned, the platform will convert the alternating current generated by the wind turbines into direct current and transmit it to shore via subsea cables. At an onshore converter station, the electricity will then be converted back into alternating current and fed into the grid. PR: Siemens Energy PB: Symbolbild – Siemens Energy baut erstmals gemeinsam mit einer deutschen Werft eine 2-GW-Konverterplattform (Quelle: Siemens Energy) Weitere Beiträge:Feierliche Einweihung des Windparks Kuhstedt II mit zahlreichen GästenAuszeichnung: Erfolgreiche Durchführung des Windkraftanlagen-Projekts Windpark GerolsbachWindkraftspezialisten erzeugen für Berliner Energieversorger GASAG Ökostrom