Werbung SPIE realisiert Ersatzneubau einer Höchstspannungsfreileitung für Amprion im Rheinland Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Technik 24. Juni 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Die neue Freileitung stärkt das Stromnetz zwischen der Umspannanlage Oberzier und dem Netzknotenpunkt Blatzheim bei Kerpen im Rahmen des Netzentwicklungsplans Strom. (WK-intern) – Durch die neue 380-kV-Höchstspannungsfreileitung erhöht Amprion die Transportkapazität für Strom aus erneuerbaren Energien und trägt zur Versorgungssicherheit im Rheinland bei. SPIE übernimmt die Errichtung der rund 16 Kilometer langen Freileitung inklusive Seilzug und Demontage von Teilen der bestehenden Leitung im laufenden Netzbetrieb. SPIE, der unabhängige europäische Marktführer für multitechnische Dienstleistungen in den Bereichen Energie und Kommunikation, errichtet im Auftrag des Übertragungsnetzbetreibers Amprion eine 380-kV-Höchstspannungsfreileitung zwischen der Umspannanlage Oberzier und dem Netzknotenpunkt Blatzheim bei Kerpen. Die neue Freileitung ersetzt eine bestehende und erhöht die Übertragungskapazität deutlich, insbesondere für Strom aus erneuerbaren Energien. Dies stärkt die Netzstabilität und trägt zur Versorgungssicherheit in einer Region Nordrhein-Westfalens bei, die vom Kohleausstieg und dem damit verbundenen Strukturwandel geprägt ist. Der symbolische Spatenstich erfolgte am 23. Juni 2026, die Inbetriebnahme ist für 2028 vorgesehen. Der Ersatzneubau ist seit 2017 Teil des Netzentwicklungsplans Strom und im Bundesbedarfsplangesetz verankert. Vor dem Hintergrund des Kohleausstiegs stellt die neue Leitung sicher, dass Strom aus erneuerbaren Quellen zuverlässig zu Industriestandorten und Haushalten im Rheinland gelangt. SPIE realisiert als Generalunternehmer die rund 16 Kilometer lange Höchstspannungsfreileitung mit 46 neuen Masten einschließlich Trassierungsleistungen und statischer Planung. Sie verläuft in einem Abstand von rund 50 Metern parallel zur bestehenden Freileitung. Zum Leistungsumfang gehören Gründungsarbeiten sowie umfangreiche Mast- und Seilmontagen, die Errichtung von Provisorien sowie der Rückbau bestehender Infrastruktur. Das Projekt ist technisch anspruchsvoll: Die Umsetzung erfolgt bei laufendem Netzbetrieb in einem sensiblen Umfeld mit hohen Anforderungen an Umwelt-, Natur- und Artenschutz. „Die parallele Neuerrichtung, Umbeseilung und Demontage in einem stark ausgelasteten Netzgebiet erfordern präzise Planung und hohe technische Expertise. So entstehen zusätzliche Kapazitäten für einen zuverlässigen Stromtransport“, sagt Nicole Korycinski, Projektleiterin im Geschäftsbereich High Voltage von SPIE Germany Switzerland Austria. Burkhard Sager, Leiter des Geschäftsbereichs High Voltage bei SPIE Germany Switzerland Austria, ergänzt: „Die Verstärkung der Übertragungsnetze ist eine zentrale Voraussetzung für die Energiewende. Mit diesem Projekt leisten wir einen konkreten Beitrag zur sicheren und nachhaltigen Energieversorgung in Deutschland.“ SPIE Presse Über SPIE Germany Switzerland Austria SPIE Germany Switzerland Austria ist eine Unternehmenseinheit der SPIE Gruppe. Mit über 20.000 technikbegeisterten Mitarbeitenden an 750 Standorten ist das Unternehmen ein führender multitechnischer Dienstleister für Gebäude, Anlagen und Infrastrukturen in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Mit insgesamt 55.000 Mitarbeitenden treibt die SPIE Gruppe gemeinsam mit ihren Kunden die Energie-, Digital- und Industriewende voran. Als wichtiger Akteur der Dekarbonisierung bietet SPIE effiziente und innovative Lösungen für alle Wirtschaftsbereiche. Im Jahr 2025 erzielte die SPIE Gruppe einen konsolidierten Umsatz von 10,4 Milliarden Euro und ein konsolidiertes EBITA von 793 Millionen Euro. PM: SPIE Gruppe PB: SPIE realisiert Ersatzneubau einer Höchstspannungsfreileitung für Amprion im Rheinland / ©: Amprion GmbH / Daniel Schumann Weitere Beiträge:Schuldenabbau statt Schulden-Vergemeinschaftung: Eurozone nach klaren Regeln reformieren!Bundeswirtschaftsministerium plant das Ende der Einspeisevergütung für SolarstromAb 2023 wird Solarpflicht im Südwesten komplett