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Deutliche Bevölkerungsmehrheit spricht sich für Ausbau erneuerbarer Energien aus 

PB: Politische Ausbauziele für erneuerbare Energien / ©: Fachagentur Wind und Solar e.V.
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

Die Fachagentur Wind und Solar veröffentlicht erste Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zur Einstellung der Bevölkerung zu Energiethemen 

(WK-intern) – Rund 76 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, dass Deutschland erneuerbare Energien stärker ausbauen sollte.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstituts forsa im März 2026 im Auftrag der Fachagentur Wind und Solar durchgeführt hat.

Ziel war es unter anderem, die Haltung zur energiepolitischen Zukunft Deutschlands sowie zu PV-Freiflächenanlagen zu erfassen.

Blickt man auf den Teil der Befragten, der demokratischen Parteien nahesteht, zeigt sich: Die Mehrheit ist der Meinung, dass erneuerbare Energien stärker ausgebaut werden sollten. Dies reicht von 86 Prozent der Unterstützenden von CDU/CSU über 92 Prozent bzw. 95 Prozent der Anhängerschaft von Die Linke und SPD bis hin zu 99 Prozent derer, die Bündnis 90/Die Grünen präferieren.

Lediglich 13 Prozent der Anhängerinnen und Anhänger der CDU/CSU und 7 Prozent der Unterstützenden der Partei Die Linke sind nicht der Meinung, dass erneuerbare Energien stärker ausgebaut werden sollten. Mit vier Prozent liegen Anhängerinnen und Anhänger der SPD noch darunter. Gänzlich anders verhalten sich die Befragten, die der AfD ihre Stimme geben würden. Hier halten 63 Prozent einen stärkeren Ausbau erneuerbare Energien für nicht sinnvoll. Etwas über ein Drittel von ihnen befürwortet einen stärkeren Ausbau erneuerbarer Energien.

„Die Ergebnisse zeigen sehr deutlich: Der Ausbau erneuerbarer Energien wird von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung getragen – parteiübergreifend und klar“, sagt Antje Wagenknecht, Geschäftsführerin der Fachagentur Wind und Solar. „Damit liefern die Bürgerinnen und Bürger ein klares Mandat für eine zukunftsorientierte Energiepolitik.“Einstellung zum Engagement der Bundesregierung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen
69 Prozent der Befragten sind der Meinung, die Bundesregierung sollte sich genauso stark wie bisher oder stärker für den Ausbau von Solaranlagen auf Freiflächen einsetzen. 24 Prozent der Befragten wünschen sich ein schwächeres oder deutlich schwächeres politisches Engagement für Freiflächen-Photovoltaik-Freiflächenanlagen.

Die Analyse der Parteienneigung zeigt: 78 Prozent der Befragten, die CDU/CSU nahestehen, sind der Meinung, die Bundesregierung sollte sich genauso oder stärker für den Ausbau von Solaranlagen auf Freiflächen einsetzen. So sehen es auch 90 Prozent der Anhängerinnen und Anhänger der SPD, 94 Prozent der Unterstützenden von Die Linke sowie 96 Prozent der Personen, die dem Bündnis 90/Die Grünen nahestehen. 

Politische Ausbauziele für erneuerbare Energien
Zur Einordnung: Erneuerbare Energien sind von zentraler Bedeutung für die Versorgungssicherheit des Landes. Sie sind die wichtigste Stromquelle für Deutschland. Ihr Anteil am Bruttostromverbrauch lag im Jahr 2025 bei 55,1 Prozent. Bis zum Jahr 2030 sollen mindestens 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Weiterhin gibt es politische Ziele für die installierte Leistung: Bis zum Jahr 2030 soll eine Photovoltaik-Leistung von mindestens 215 Gigawatt (GW) am Netz sein, 115 GW Windenergie an Land und 30 GW Windenergie auf See. 

Vorhandene Photovoltaik-Leistung und politisches 2028er-Ziel
Derzeit sind in Deutschland ca. 120 GW Photovoltaik-Leistung installiert. Für das Jahr 2028 sieht das EEG eine installierte Solarleistung von 172 GW vor. Aktuell sind davon mehr als zwei Drittel realisiert. Um das Ziel zu erreichen, müssen in den kommenden zweieinhalb Jahren Solaranlagen mit einer zusätzlichen Gesamtleistung von 52 GW errichtet werden. Das bedeutet einen Ausbau von über 20 GW pro Jahr. Zum Vergleich: 2025 wurden 17 GW Photovoltaik-Leistung neu installiert.

Analyse zu Umfrageergebnissen erscheint demnächst
Die Fachagentur Wind und Solar wird diese und weitere Ergebnisse der Befragung – u. a. zur Haltung der Bevölkerung zu Photovoltaik-Freiflächenanlagen, in wenigen Wochen in einem Umfragebericht darstellen. 

Zur Methodik der Bevölkerungsumfrage
Die repräsentative Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Fachagentur Wind und Solar im Zeitraum vom 11. bis zum 23. März 2026 durchgeführt. Bundesweit wurden insgesamt 1.001 Menschen über 18 Jahre über ein repräsentatives digitales Onlinepanel mittels Fragebogen befragt.

Kurzprofil: Fachagentur Wind und Solar
Die Fachagentur Wind und Solar ist eine Wissensplattform, die Informationen über die Nutzung von Wind- und Solarenergie in Deutschland veröffentlicht. Sie publiziert u. a. fundierte Analysen, Fachinformationen und praxisnahe Handlungshilfen. Die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins sind Bund, Länder, die kommunalen Spitzenverbände, Wirtschafts- und Naturschutzverbände sowie Unternehmen. Die Fachagentur arbeitet fakten-, rechtssprechungs- und wissenschaftsbasiert.

PM: Fachagentur Wind und Solar e.V.

PB: Politische Ausbauziele für erneuerbare Energien / ©: Fachagentur Wind und Solar e.V.








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