Werbung Wind-Lidar-Boje erzielt die Zertifizierung Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 16. April 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Fraunhofer IWES Wind-Lidar-Boje erzielt die Zertifizierung Stage 3+ der OWA-Roadmap (WK-intern) – Nach der Zertifizierung der Stage 3 im Jahr 2024 ist das vom Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES entwickelte, gebaute und betriebene Floating-Lidar-System (FLS) das erste FLS, das die Stage 3+ gemäß der dritten Version der OWA-Roadmap (2025) erreicht hat. Dieser Meilenstein zeigt die hohe Messgenauigkeit und Fähigkeit des Systems, verlässliche Messungen der Turbulenzintensität (TI) zu liefern. Durch die Bereitstellung validierter TI-Messungen reduziert die Fraunhofer IWES Wind-Lidar-Boje die Unsicherheit bei der Standortbewertung für Offshore-Windparks erheblich und stärkt die Grundlage für Standortbewertungen sowie finanzierungsfähige Projektentscheidungen. Das Fraunhofer IWES beauftragte Oldbaum Services Ltd mit der unabhängigen Bewertung. Andy Oldroyd, Direktor von Oldbaum Services, erklärt: »Oldbaum ist erfreut, bestätigen zu können, dass auf der Grundlage unserer unabhängigen Bewertung das von Fraunhofer IWES gelieferte Floating-Lidar-System vom Typ Wind Lidar Buoy – ZX Lidar (WLBZ) die Einstufung Stage 3+ gemäß der Carbon Trust Roadmap für die kommerzielle Akzeptanz schwimmender Lidar-Systeme, Version 3.0 (Juni 2025), erreicht hat.« Dies ist die höchste Stufe der Validierung der kommerziellen Akzeptanz im Rahmen der Carbon Trust OWA Roadmap für schwimmende Lidar-Technologie. Das Fraunhofer IWES treibt die Entwicklung von Offshore-Windmesstechnik weiter voran und zeigt dabei die bestmögliche Messgenauigkeit und Zuverlässigkeit für die Industrie. »Wir freuen uns, der Offshore-Windindustrie zeigen zu können, dass wir diesen neuesten pränormativen Meilenstein erreicht haben und dass unsere Kunden von der Forschung für methodische und messtechnische Fortschritte profitieren«, ergänzt Loïs Legendre, Projektmanager Windmessungen am Fraunhofer IWES. Es ist entscheidend, die Qualität der Offshore-Windmessungen zu maximieren, um die bestmögliche Einschätzung der Windbedingungen und des daraus abgeleiteten zu erwartenden Energieertrags eines Windparks zu erzielen. Ein wesentlicher Beitrag zu dieser Messqualität ist die zuverlässige Bestimmung der Turbulenzintensität unter Offshore-Bedingungen. Hochpräzise TI-Messung durch Bewegungskompensation Umfangreiche Offshore-Verifikationsmessungen belegen, dass die TI-Messungen der Fraunhofer IWES-Boje alle in der Carbon Trust Roadmap definierten Anforderungen vollständig erfüllen. Erreicht wurde dies durch die neuesten wissenschaftlichen Fortschritte des Fraunhofer IWES, die in peer-reviewten Fachartikeln veröffentlicht wurden und die Ableitung hochgenauer TI-Daten mittels einer hochfrequenten, deterministischen Bewegungskompensation ermöglichen. Dieser innovative Ansatz für Floating-Lidar-Systeme kompensiert Bewegungseffekte direkt auf der Ebene der Rohdaten, indem er hochfrequente Bewegungsdaten mit zeitsynchronisierten Lidar-Messungen kombiniert. Als rein physikalisch basierter Ansatz bietet die Methode vollständige Transparenz und Rückverfolgbarkeit, ohne auf Black-Box-Modelle oder maschinelles Lernen angewiesen zu sein. Sie ist weder auf Trainingsdaten angewiesen noch standortabhängig. Der Algorithmus verbessert die Präzision und Zuverlässigkeit von TI-Messungen, liefert tiefere Einblicke in die marine atmosphärische Turbulenz und schafft Vertrauen in die Daten. Neuerungen in Stage 3+ der OWA-Roadmap v3.0 Diese dritte Version der OWA-Roadmap führt insbesondere die Bewertung von TI-Messungen und die Erstellung von Fehlermetriken zur Untersuchung der FLS-Leistung ein. Ausblick Das Fraunhofer IWES wird vom 21. bis 23. April 2026 auf der WindEurope in Madrid am Stand 9-H120 vertreten sein, um seine aktuellen Forschungsaktivitäten und Leistungsangebote für den Offshore-Windenergiesektor vorzustellen. PM: Fraunhofer IWES PB: Eine mit ZX ausgestattete Fraunhofer IWES Wind-Lidar-Boje bei der Kalibrierung im Vergleich zum FINO3-Metmast / ©:AC Fraunhofer IWES / Peter Rohde Weitere Beiträge:Siemens Energy und Siemens Gamesa ebneten Weg für eine vollständige Integration beider UnternehmenBundesnetzagentur legt den Trassenkorridor für den Abschnitt der Stromleitung von Pulgar nach Viesel...Stiftung OFFSHOREWINDENERGIE: Keine Minute mehr beim Offshore-Netzanschluss verlieren!