Werbung Windenergie braucht noch vor der Sommerpause stabile Rahmenbedingungen Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 13. April 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Die Spitzen von CDU/CSU und SPD haben Pläne für den stärkeren Ausbau der Erneuerbaren Energien bekräftigt. (WK-intern) – BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek fordert nun eine zügige Umsetzung. „Nach dem erneuten Bekenntnis zum Ausbau der Erneuerbaren Energien muss die Bundesregierung nun Taten folgen lassen. Die umgehende Vorlage der EEG-Novelle wäre ein unverzichtbares Signal, dass es die Koalition mit der Transformation des Energiesystems ernst meint. Ebenso wichtig ist, dem investitionshemmenden Redispatch-Vorbehalt keinen Raum im geplanten Netzpaket zu geben. Die Gesetzesvorhaben müssen stattdessen dem Ausbau der Stromnetze und der Inbetriebnahme neuer Windenergieanlagen spürbaren Rückenwind geben. Insbesondere beim EEG braucht es einen Abschluss noch vor der Sommerpause, um stabile Rahmenbedingungen zu schaffen“, so Heidebroek. Die BWE-Präsidentin betont: „Schon heute ist die Windkraft das Rückgrat der Energieversorgung und ein preiswerter Leistungsträger im Stromsystem. Die Branche steht bereit, noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Durch zahlreiche genehmigte Projekte und weiter steigende Genehmigungszahlen kann die Windenergie an Land kurzfristig deutlich mehr zur Versorgungssicherheit beitragen. Die notwendigen Maßnahmen liegen auf dem Tisch. Der BWE hat in seiner Beschleunigungsagenda aufgezeigt, wie sich der Netzausbau vorantreiben lässt. Parallel braucht es Fortschritte bei Speichern, dem Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft und weiteren Flexibilitäten. Zudem müssen direkte Lieferbeziehungen zwischen Erzeugern und Industrie – etwa über Direktleitungen oder PPAs – ermöglicht werden.“ Heidebroek erklärt: „Wir begrüßen die Pläne der Bundesregierung, bis 2030 zusätzliche 12 Gigawatt Windenergie an Land ans Netz zu bringen. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, müssen die notwendigen Projekte spätestens 2027 bezuschlagt werden. An Investitionsbereitschaft und genehmigten Anlagen mangelt es nicht. Starke Erneuerbare bedeuten mehr Unabhängigkeit, mehr Stabilität und mehr Kontrolle über die Energiepreise. Jetzt kommt es darauf an, dass die Bundesregierung geschlossen und zügig handelt. Die anstehenden Gesetzesinitiativen müssen zum Turbo für die Windkraft werden. Angesichts des erneuten Preisschocks infolge einer fossilen Energiekrise, ist die Politik das dem Wirtschaftsstandort und den Verbraucherinnen und Verbrauchern schuldig.“ PM: Bundesverband WindEnergie e. V. Windenergie braucht noch vor der Sommerpause stabile Rahmenbedingungen / Foto: HB Weitere Beiträge:Fugro unterstützt wachsende Offshore-Windindustrie VietnamsMecklenburg-Vorpommern steigert Ökostromproduktion auf 70 ProzentNordex erfolgreich mit RWE-Renouvelables France in Frankreich