Werbung 1KOMMA5° fasst die aktuellen Preisentwicklungen am Solarmarkt zusammen. Mitteilungen Solarenergie Technik Verbraucherberatung 20. März 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Ab 1. April: China schafft Mehrwertsteuer-vergünstigungen für Photovoltaik-Produkte ab – Preise könnten steigen (WK-intern) – Das sind die wichtigsten Erkenntnisse: China, der weltweit wichtigste Lieferant für Photovoltaik- und Batterieprodukte, wird die bestehenden Mehrwertsteuer-Exportvergünstigungen für Photovoltaikmodule zum 1. April 2026 vollständig abschaffen. Bereits im vergangenen Dezember sank die Export-Steuerrückerstattung von 13 auf neun Prozent. Das ist entscheidend, da fast 90 Prozent der Solarmodule in Deutschland aus China stammen. Gleichzeitig sind die Preise wichtiger Rohstoffe für die Herstellung von Solarmodulen weiter auf hohem Niveau. Aluminium, vor allem für den Rahmen der Module wichtig, kostet derzeit rund 26 Prozent mehr als noch im Oktober 2025. Silber, das aufgrund seiner guten elektrischen Leitfähigkeit in Solarzellen gebraucht wird, kostet sogar rund 80 Prozent mehr als noch vor sechs Monaten. Zwar sind die Polysiliziumpreise im Vergleich zum Höchststand Mitte Januar wieder um 14 Prozent gefallen. Trotzdem kostet der zentrale Rohstoff für die Herstellung von Solarzellen noch immer gut 37 Prozent mehr als im Sommer des Vorjahres. Hinzu kommt ein starker Preisanstieg bei Lithiumcarbonat. Hier liegen die Preise aktuell mehr als doppelt so hoch wie noch vor sechs Monaten. Die Industrie rechnet daher bei Solarmodulen, Stromspeichern und anderen elektronischen Komponenten mit spürbaren Zusatzkosten. „Allein die Abschaffung der Exportvergünstigungen wird den Modulpreis um rund zehn Prozent steigen lassen“, sagt Jannik Schall, Produktchef und Mitgründer von 1KOMMA5°. „Durch die zusätzlichen hohen Rohstoffpreise erwarten wir bei einzelnen Komponenten Preissteigerungen von 15 bis 20 Prozent. Mittelfristig sind davon auch Privatkunden und -kunden betroffen.“ In Deutschland spürt man die verteuerten Rohstoffkosten bislang noch nicht in vollem Ausmaß. Die Preise für Solarmodule sind bisher nur leicht gestiegen. „Sobald sich die politischen Maßnahmen, Produktionskürzungen und hohen Rohstoffpreise vollständig in den Lieferketten widerspiegeln, ist mit steigenden Preisen auf dem deutschen Markt zu rechnen“, sagt Jannik Schall. „Wer also mit dem Gedanken spielt, in eine Photovoltaikanlage zu investieren, profitiert jetzt noch von den aktuell günstigeren Preisen.“ PM: 1KOMMA5° GmbH PB: Ab 1. April: China schafft Mehrwertsteuer-Exportvergünstigungen für Photovoltaik-Produkte ab – Preise könnten steigen / ©: 1KOMMA5° GmbH Weitere Beiträge:Die Energiewende auf kommunaler Ebene vorantreibenNeuer Luftprüfstand ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung von BrennstoffzellenLEE BB wählt neuen Vorstand – Verband weiter auf Wachstumskurs