Werbung Deutsche Offshore Schifffahrt startet Bau innovativer C-CSOV-Flotte Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 6. März 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Hamburg / Guangzhou – Die Deutsche Offshore Schifffahrt (DO) hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: (WK-intern) – Auf der CSSC Huangpu Wenchong Werft im chinesischen Guangzhou erfolgte am gestrigen 5. März der erste Stahlschnitt für die „DO Joule“, das Typschiff einer neuen Generation von Construction Commissioning Service Operation Vessels (C‑CSOVs). Die vier baugleichen Spezialschiffe wurden von Schoeller Holdings in Auftrag gegeben. Den Startschuss für den Brennschnitt gaben Johannes Wolters, Managing Director der DO, sowie Rangel Vassilev, Director Newbuilding and Special Projects bei Columbia Shipmanagement, gemeinsam mit Xu Qiung, Deputy General Manager CSSC HPWS. Columbia Shipmanagement übernimmt das technische Management der Flotte, während DO als Entwickler, Betreiber und Vermarkter der Schiffe agiert. Die Ablieferung der 96,25 Meter langen und 20 Meter breiten C‑CSOVs ist in einem Abstand von jeweils drei Monaten ab Mai 2027 vorgesehen. Die von dem renommierten norwegischen Salt Ship Design entworfene Schiffsklasse ist auf maximale Flexibilität im Offshore-Energiesektor ausgelegt. Das modulare Konzept ermöglicht es ihnen, während des gesamten Lebenszyklus der jeweiligen Projekte vielfältige Aufträge über und unter Wasser zu übernehmen, von Arbeiten während der Bauphase über den Betrieb bis zur Wartung. Technisch setzen die C‑CSOVs Maßstäbe: Eine Gangway mit dem derzeit größten operativen Arbeitsbereich ermöglicht einen horizontalen Zugang zu Plattformen zwischen 12 und 30 Metern über der Wasserlinie. Ergänzt wird die Ausrüstung durch exzellente DP-Eigenschaften, ein hochpräzises HiPAP-Positionierungssystem sowie ein 12,4‑Tonnen‑Helikopterdeck für weltweiten Offshore-Betrieb. Dank niedrigem Freibord und modularen Relings ist dieser Schiffstyp für Installations-, Wartungs- und Reparaturarbeiten und den Einsatz sogenannter Remotely Operated Vehicles (ROV) ausgelegt. Zudem verfügt er über ein Removable Daughter Craft System. Das vergrößerte und voll modulare Arbeitsdeck bietet eine 800 Quadratmeter große unverbaute Arbeitsfläche. Innerhalb von 48 Stunden lässt sich der Kran zwischen 50 Tonnen vertikalem und 10 Tonnen 3D-Bewegungsausgleich konfigurieren, so dass Aufgaben in erweitertem Umfang umgesetzt und Synergien mit hochwertigen Installations- und Konstruktionsschiffen genutzt werden können. Für bis zu 95 Techniker bieten die C‑CSOVs moderne, komfortable Unterkünfte. Die Hospitality Services an Bord werden von Columbia Signature verantwortet, die ihre langjährige Erfahrung aus dem Hotelbetrieb internationaler Kreuzfahrtflotten einbringt. Mit dem Brennstart der „DO Joule“ setzt die Deutsche Offshore Schifffahrt ein klares Signal für die Stärkung moderner, effizienter und vielseitiger Offshore-Services – und positioniert sich als Anbieter innovativer Spezialschiffe für den wachsenden Offshore-Energiesektor. PM: Deutsche Offshore Schifffahrt (DO) PB: Gaben das Startsignal für den Brennstart: Rangel Vasilev, Director Newbuilding and Special Projects Columbia Shipmanagement, Johannes Wolters, Managing Director Deutsche Offshore Schifffahrt, und Xu Qiung, Deputy General Manager CSSC HPWS (v.l.n.r.) / Fotonachweis: DO Weitere Beiträge:EMO legt den Grundstein für eine zweite Offshore-Basis in EemshavenLhyfe sammelt 17 Millionen Euro und erweitert Investorenrunde für grünen Wasserstoff um neue PartnerEEG-Ausschreibung: OSTWIND/Ørsted baut einen der größten Wald-Windparks