Werbung RWE hält Klimaklage von NGOs und pakistanischen Bauern für unbegründet Mitteilungen Ökologie 20. Januar 202620. Januar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Klimaklage pakistanischer Bauern: RWE hält Forderung nach Schadensersatz für unbegründet Es gibt sie noch, Großkonzerne mit Wachstum und auf grüner Energie basierend, ein Dorn im Auge von politischen Parteien und durch Steuergeld finanzierte NGOs! Wer, als pakistanische Bauern, leiden mehr unter bereits geschlossenen Kohlekraftwerken am anderen Ende der Welt? Die Bauern wussten es bisher nicht, doch die Aufklärung durch NGOs kann hier helfend eingreifen. (WK-intern) – Mehrere Bauern aus Pakistan haben am Landgericht Heidelberg Klage gegen RWE sowie gegen das Unternehmen Heidelberg Materials eingereicht. Das geht aus einer Pressemitteilung des „European Center for Constitutional and Human Rights“ (ECCHR) hervor – einer NGO, die diese Klage unterstützt. Die Kläger machen Schadensersatz für die Auswirkungen von schweren Überschwemmungen in Pakistan im Sommer 2022 geltend. Hintergrund ihrer Klage ist der Vorwurf, RWE habe als einer der größten deutschen Energieerzeuger durch CO₂-Emissionen maßgeblich zum Klimawandel und damit zur Intensität und Häufigkeit solcher Extremwetterereignisse beigetragen. Die rechtliche Einschätzung von RWE zu Klimaklagen wie dieser ist bekannt: Eine zivilrechtliche Haftung deutscher Unternehmen für weltweite Klimafolgeschäden schadet dem Industriestandort Deutschland massiv und stellt die Rechtssicherheit grundsätzlich in Frage. Kein deutsches Unternehmen, das sich an Recht und Gesetz hält, könnte sich mehr sicher sein, nicht doch für Schadensersatzforderungen aus aller Welt herangezogen zu werden. Die Klage ist der erneute Versuch, klimapolitische Forderungen in deutsche Gerichtssäle zu verlagern. RWE hält den Ansatz der NGOs, gegen deutsche Unternehmen für Klimafolgeschäden irgendwo auf der Welt Ansprüche geltend zu machen, für rechtlich unzulässig. RWE hat ihre Anlagen jederzeit im Einklang mit dem geltenden Recht betrieben. Es wäre ein unauflöslicher Widerspruch, wenn der Staat CO2-Emissionen erlaubt, gesetzlich im Einzelnen regelt und im Einzelfall sogar fordert, aber gleichzeitig dafür rückwirkend eine zivilrechtliche Haftung zulassen würde. Vergleichbare Klimaklagen – etwa gegen Volkswagen, Mercedes-Benz oder BMW – haben deutsche Gerichte jeweils in erster und zweiter Instanz abgewiesen, weil kein Unterlassungsanspruch gegen Einzel-Emittenten begründet werden kann, wenn sie geltende öffentlich-rechtliche Vorschriften einhalten. Auch die Klimaklage eines peruanischen Bauern gegen RWE war im Mai 2025 vom OLG Hamm als unbegründet zurückgewiesen worden. Das Verfahren dauerte mehr als neun Jahre. Die RWE-Strategie steht im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen. Das Unternehmen dekarbonisiert sein Geschäft im Einklang mit dem 1,5-Grad-Reduktionspfad – wissenschaftlich bestätigt durch die Science-Based-Target-Initiative. Seit 2018 hat RWE ihren CO2-Ausstoß mehr als halbiert. Als einziges deutsches Unternehmen steigt RWE bereits 2030 aus der Braunkohle aus. Bis 2040 wird das Unternehmen klimaneutral sein. RWE RWE ist Gestalter und Schrittmacher der modernen Energiewelt. Mit ihrer Investitions- und Wachstumsoffensive trägt RWE maßgeblich zum Gelingen der Energiewende und zur Dekarbonisierung des Energiesystems bei. Für das Unternehmen arbeiten weltweit rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in fast 30 Ländern. Im Bereich Erneuerbare Energien ist RWE eines der führenden Unternehmen. RWE investiert Milliarden in den Ausbau ihres Erzeugungsportfolios, vor allem in Offshore- und Onshore-Wind, Solarenergie und Batteriespeicher. Es wird perfekt ergänzt um den globalen Energiehandel. Mit ihrem integrierten Portfolio aus Erneuerbare-Energien-Anlagen, Batteriespeichern und flexibler Erzeugung sowie einer breiten Projektpipeline an möglichen Neubauten ist RWE perfekt aufgestellt, um dem weltweit steigenden Strombedarf zu begegnen, der insbesondere durch die fortschreitende Elektrifizierung und künstliche Intelligenz vorangetrieben wird. RWE dekarbonisiert ihr Geschäft im Einklang mit dem 1,5-Grad-Reduktionspfad und steigt 2030 aus der Kohle aus. Bis 2040 wird RWE klimaneutral sein. Ganz im Sinne des Purpose – Our energy for a sustainable life. PM: RWE AG Weitere Beiträge:Nidec ASI nimmt Elektrifizierung des Kais in Genua vorBMWi Expertenkommission hat Recht: Reform der Energiepreise nötig!25 Jahre EEG: Stiftung Umweltenergierecht feiert am 1. April