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E-Mobilität im ÖPNV: Neue Trafostation für Elektrobusse am Porz-Markt

PB: Trafostation für E-Busse in Porz-II / ©: RheinNetz GmbH
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

Köln macht den nächsten Schritt auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Nahverkehr:

(WK-intern) – Im Rahmen der Elektrifizierung des Busverkehrs der Kölner Verkehrs-Betriebe wird nahe der Haltestelle Porz-Markt eine neue Transformatorenstation errichtet.

Sie bildet das Herzstück für die leistungsstarke Schnellladeinfrastruktur der Elektrobusse vor Ort. Am 14. Januar 2026 wurde hierfür ein zweigeteiltes Gebäude angeliefert und mittels eines Schwerlastkrans platziert.

Das Projekt ist ein weiteres Beispiel für die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit des Netzbetreibers RheinNetz und den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB). Gemeinsam treiben beide Unternehmen den Ausbau der E-Mobilität im Öffentlichen Personennahverkehr konsequent voran. Bereits elf solcher Stationen sind in den letzten Jahren auf Kölner Stadtgebiet errichtet worden. Vier – einschließlich der neuen Station in Porz – sind noch im Bau bzw. in der Planung.

Energie für den Busverkehr von morgen
Die neue Gebäudestation wandelt 10.000 Volt Drehstrom aus dem Stromnetz in Gleichstrom um. So können an den drei Schnellladepunkten an der Haltestelle Porz-Markt Elektrobusse mit einer Leistung von bis zu 500 Kilowatt geladen werden. In wenigen Minuten erhalten die Fahrzeuge damit genügend Energie für ihre nächsten Umläufe – ein entscheidender Faktor für einen zuverlässigen und alltagstauglichen E-Bus-Betrieb.

An der Haltestelle „Porz Markt“ beginnen bzw. enden die Buslinien 151, 152, 154, 160, 161, 162, 165 und 166. Insbesondere die Linien 151 und 152 (beide Porz Markt – Chempark Leverkusen) sind mit rund 25 Kilometern je Fahrtrichtung langlaufende Linien, was Nachladungen im Laufe des Tages notwendig macht.

„Leistungsfähige Netzinfrastruktur ist die Grundlage für einen klimafreundlichen ÖPNV“, sagt Susanne Fabry, Vorstand Netze der RheinEnergie und Vorsitzende des Aufsichtsrats der RheinNetz. „Gemeinsam mit der KVB schaffen wir hier die Voraussetzungen dafür, dass immer mehr Busse lokal emissionsfrei unterwegs sein können.“

Präzisionsarbeit beim Aufstellen der Station
Die zweigeteilte Transformatorenstation bringt ein Gesamtgewicht von rund 92 Tonnen mit sich. Allein ein Stationsteil wiegt etwa 56 Tonnen. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse am Porz-Markt ist beim Aufbau höchste Präzision gefragt: Die Station musste mit einer Ausladung von rund 25 Metern an ihre endgültige Position gehoben werden. Zum Einsatz kam deshalb ein Mobilkran der 650-Tonnen-Klasse.

Technische Daten auf einen Blick:

  • Gewichte: 56 t und 36 t (Beton-Transformatorenstationen)
  • Ladekapazität: drei Ladepunkte mit jeweils bis zu 500 kW
  • Maße: 8,3 m x 3,6 m (größerer Gebäudeteil) und 4,3 m x 3,6 m (kleinerer Gebäudeteil)

PM: RheinNetz GmbH

PB: Trafostation für E-Busse in Porz-II / ©: RheinNetz GmbH








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