ENERCON unterzeichnet erste Wind+ Storage-Projekte in Deutschland Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Kooperationen Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 17. Juli 2026 ENERCON hat gemeinsam mit der Planungsbüro Düser GmbH aus Bremen (Ense) die Verträge für zwei erste Wind+ Storage-Projekte in Deutschland unterzeichnet. Meilenstein erreicht: ENERCON unterzeichnet erste Wind+ Storage-Projekte in Deutschland Kombination von ENERCON Windturbinen mit Batteriespeichersystemen. (WK-intern) - Mit den Projekten setzt ENERCON einen wichtigen Meilenstein in der Erweiterung seines Lösungsportfolios rund um Onshore-Windenergie. Wind+ Storage richtet sich an neue und bestehende Windparks mit ENERCON Windenergieanlagen. Das Angebot verbindet Windenergie, Batteriespeichersysteme und intelligente Hybridsteuerung und unterstützt Kunden dabei, Projekte flexibler, wirtschaftlicher und netzorientierter weiterzuentwickeln. Gerade vor dem Hintergrund zunehmend volatiler Strompreise bis hin zu negativen Preisphasen infolge hoher Einspeisung erneuerbarer Energien können Speicherlösungen helfen, Erlöspotenziale
DIW fordert ein Ende der Planwirtschaft von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 10. Juli 2026 „Wirtschaftspolitik muss sich stärker am Wettbewerb ausrichten“ (WK-intern) - Die Monopolkommission hat heute ihr 26. Hauptgutachten an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche übergeben. Tomaso Duso, Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte im DIW Berlin und Vorsitzender der Monopolkommission, äußert sich dazu wie folgt: „Die Probleme der deutschen Industrie lassen sich nicht mit immer neuen Einzelmaßnahmen lösen. Viele staatliche Eingriffe sind teuer und oft wirkungslos. Stattdessen braucht es starken Wettbewerb und Rahmenbedingungen, die Innovation ermöglichen. Wettbewerb sollte der Kompass für die Wirtschaftspolitik sein – in der Energiepolitik, bei der Förderung von Künstlicher Intelligenz sowie bei anderen Standortfaktoren. Deutschlands größte Industrieunternehmen wachsen, aber immer seltener in Deutschland. Besonders
Solarstrom europaweit auf dem Vormarsch Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 5. Juli 2026 Der Anteil der erneuerbaren Energien an der öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland – dem Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt – lag im ersten Halbjahr 2026 bei 61,8 Prozent. (WK-intern) - Die Windkraft konnte ihre Erzeugung gegenüber dem Vorjahr um 12,2 Prozent steigern, die Netzeinspeisung aus Photovoltaik erreichte mit 43,2 Terawattstunden einen neuen Rekord. Die starke Erzeugung aus erneuerbaren Quellen sorgte dafür, dass sich der Strompreis im Frühjahr vom durch den Irankrieg gestiegenen Gaspreis weitgehend entkoppeln konnte. Das geht aus einer Auswertung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE auf Basis der Datenplattform energy-charts.info hervor. Steigende Erzeugung aus Wind- und Solaranlagen Gegenüber dem 1. Halbjahr 2025
EWI-Gutachten zeigt Milliarden Entlastung durch schnelleren Ausbau von Großbatteriespeichern Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 25. Juni 2026 GROSSBATTERIESPEICHER STEIGERN EFFIZIENZ UND STABILITÄT DES STROMSYSTEMS – MILLIARDENPOTENZIALE BEI SCHNELLEREM AUSBAU (WK-intern) - Die aktuelle energiepolitische Debatte übersieht einen der wirkungsvollsten Hebel für ein kosteneffizientes Stromsystem: Großbatteriespeicher. Ein aktuelles Gutachten des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI) zeigt, dass ein schnellerer Ausbau erhebliche Kostensenkungen, stabilere Strompreise und mehr Versorgungssicherheit ermöglichen kann. Unsichere regulatorische Rahmenbedingungen gefährden derzeit den notwendigen Ausbau von Großbatteriespeichern – und könnten angesichts wachsender Stromnachfrage, zunehmender erneuerbarer Erzeugung und gleichzeitig sinkender konventioneller Kapazitäten zu spürbaren Effizienzverlusten im deutschen Stromsystem führen. Das Gutachten des EWI untersucht die Auswirkungen eines verlangsamten Hochlaufs von Großbatteriespeichern auf das deutsche Stromsystem. „Nicht der Ausbau
Stromnachfrage trifft auf eine schwache Windstromerzeugung Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 25. Juni 2026 Hitzeflaute treibt Stromkosten: Der Industrie drohen hohe Preisspitzen Strompreise von über 600 €/MWh: Verzehnfachung am Abend gegenüber dem Mittag Hitzebedingter Markt: Hohe Stromnachfrage trifft auf schwache Windstromerzeugung Industrie mit Mehrschichtbetrieben, Lebensmittelindustrie sowie Gaststätten- und Hotelgewerbe besonders betroffen (WK-intern) - Der europäische Day-Ahead-Markt – der zentrale kurzfristige Handelsplatz für Strom in Europa – steht derzeit im Zeichen einer ausgeprägten „Hitzeflaute“: Eine deutlich erhöhte Stromnachfrage trifft auf eine schwache Windstromerzeugung. Der Industrie drohen daraus resultierend laut dem unabhängigen Energiedienstleister Scholt Energy GmbH hohe Preisspitzen. Aufgrund des Zusammenwirkens mehrerer Faktoren schießen die Preise mit dem Wegfall der abendlichen PV-Erzeugungsleistung erheblich in die Höhe – auf teils über
Wer Klimaneutralität will, muss vor allem den Strom günstiger machen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Veranstaltungen 24. Juni 2026 Westfalen-CEO Thomas Perkmann beim SZ-Nachhaltigkeitsgipfel (WK-intern) - Wie kann die Energiewende gelingen, ohne Verbraucher und Unternehmen finanziell zu überfordern? Auf dem SZ-Nachhaltigkeitsgipfel in München diskutierte Thomas Perkmann, Vorstandsvorsitzender der Westfalen-Gruppe, im Panel "Energiepreise - wer soll das bezahlen?" gemeinsam mit Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, über die Herausforderungen der Energiewende. Konsens herrschte in der Diskussion darüber, dass die Energiewende nur dann erfolgreich sein kann, wenn sie klimafreundlich, wirtschaftlich tragfähig und sowohl für die Industrie als auch für die Verbraucher dauerhaft bezahlbar bleibt. Perkmann betonte: "Bezahlbare Energie ist entscheidend für die Marktdurchdringung neuer Technologien - und damit auch für die erfolgreiche Transformation von
Negative Strompreise: 2026 auf dem Weg zum neuen Rekord Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 16. Juni 2026 1KOMMA5° hat die Entwicklung negativer Preise an der Strombörse in den ersten Monaten des Jahres analysiert. Bis Mai 2026 bereits 242 Stunden zu negativen Preisen an der Strombörse – mehr als in den Gesamtjahren 2022 oder 2020 Zahl negativer Strompreisstunden seit 2016 fast versechsfacht 77 Stunden negative Strompreise allein im Mai – dritthöchster Wert seit 2016 Wind- und Solarenergie sorgten im Mai für Preise bis zu –50 Cent pro Kilowattstunde – Haushalte mit dynamischem Stromtarif und intelligenter Steuerung profitieren (WK-intern) - Deutschland ist auf dem Weg, den im vergangenen Jahr aufgestellten Rekord an Negativpreisstunden an der Strombörse zu übertreffen. Das ergibt eine aktuelle Analyse des CleanTech-Unternehmens
EABG: Ausbauziele sind keine Verhandlungsmasse, sondern eine Frage der Realität Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 10. Juni 2026 Zu niedrige Länderziele gefährden Energiewende, Versorgungssicherheit und leistbare Strompreise (WK-intern) - Die aktuell diskutierten Ausbauziele des Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) drohen den raschen Umstieg auf heimische, leistbare Energie auszubremsen. Ausbauziele sind keine politische Verhandlungsmasse. Sie ergeben sich aus dem steigenden Strombedarf und dem Anspruch, die Abhängigkeit von teuren, fossilen Energieimporten zu beenden. Der Bundesverband Photovoltaic Austria (PV Austria) appelliert daher an Bundesregierung, Parlamentsparteien und Länder, die Blockadehaltung aufzugeben und die verbleibende Verhandlungszeit für ein wirksames Beschleunigungsgesetz mit ambitionierten Ausbauzielen zu nutzen. „Die anhaltende Diskussion über die Höhe der Ausbauziele ist zunehmend skurril. Mehrere Bundesländer haben bereits heute höhere eigene PV-Ausbauziele als jene Werte, die nun im
Warum intelligente Energiesysteme plötzlich über Kosten und Erlöse entscheiden Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 3. Juni 2026 Greenflash macht negative Strompreise zum Wettbewerbsvorteil (WK-intern) - Was lange als Ausnahme galt, entwickelt sich zum neuen Normal im Strommarkt: Unternehmen zahlen für ihren selbst erzeugten Solarstrom, wenn dieser zum falschen Zeitpunkt eingespeist wird. Während klassische PV-Anlagen in Phasen negativer Strompreise zum Kostenfaktor werden, entstehen für intelligent gesteuerte Energiesysteme neue wirtschaftliche Spielräume. Der Energiespezialist Greenflash zeigt, warum Marktintelligenz künftig wichtiger wird als reine Erzeugungsleistung. Am 1. Mai 2026 fiel der Spotpreis an der Strombörse EPEX Spot über mehrere Stunden auf bis zu minus 499,99 Euro pro Megawattstunde. Für viele Industrie- und Logistikunternehmen hatte das unmittelbare Folgen: Wer in diesem Zeitraum den selbst erzeugten Strom
BEE fordert von Energieministerkonferenz klares Signal für Energiewende Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 19. Mai 2026 Die Energieminister*innen der Bundesländer kommen am 20. Mai auf Norderney unter dem Eindruck einer seit über zehn Wochen andauernden globalen fossilen Energiepreiskrise zusammen. (WK-intern) - Der BEE fordert von der Runde ein klares Signal für die Energiewende. Der Krieg im Iran treibt die Preise für fossile Energieträger seit Februar. Die Abhängigkeit von teuren Öl- und Gasimporten belastet Wirtschaft und Verbraucher gleichermaßen - die Versäumnisse bei der Verkehrs- und der Wärmewende sind für alle spürbar. Dass die Strompreise im Land diese extremen Preissprünge nicht mitgemacht haben, liegt am erfolgreichen Ausbau der Erneuerbaren in der Stromversorgung: Der große Anteil erneuerbarer Energien am Strommix wirkt nachweislich preisdämpfend. BEE-Präsidentin
Nds: Unsere Energiewende-Branche braucht Verlässlichkeit und Planbarkeit Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks Wirtschaft 15. Mai 2026 Energieminister tauscht sich mit Niedersächsischen Unternehmen und Verbänden im Vorfeld der Energieministerkonferenz auf Norderney zu den laufenden Gesetzgebungsverfahren aus (WK-intern) - Rücken- oder Gegenwind vom Bund für die Energiewende? „Das wird bei der Energieministerkonferenz auf Norderney kommende Woche eine zentrale Frage sein“, so der aktuelle EnMK-Vorsitzende und Niedersächsische Energieminister Christian Meyer. Im Vorfeld der Konferenz hat sich der Minister mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Branche im Rahmen eines Netz- und Energiewendegipfels ausgetauscht. Mit dabei waren die Unternehmen der Erneuerbaren Energiebranche, der Bundesverband der Energiewirtschaft (BDEW), Verband Kommunaler Unternehmen (VKU), Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN), Batteriespeicherhersteller und Netzbetreiber wie Avacon und Tennet. „Um unabhängiger, resilienter
Das EU-Merit-Order-Prinzip und die CO2-Steuer bestimmen weiterhin die hohen Energiepreise Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Verbraucherberatung Windenergie 20. April 2026 Die Strompreise in Europa sind weiterhin durch das Merit-Order-Prinzip an Gas gekoppelt, was geopolitische Faktoren zu einer strukturellen Schwachstelle macht. (WK-intern) - Der Krieg im Iran hat die europäischen Gaspreise in die Höhe getrieben und in Italien und Deutschland zu Strompreisspitzen geführt. Dies verdeutlicht, wie häufig Gas den Grenzkostenpreis für Strom in diesen Märkten bestimmt. Gaskraftwerke haben gewollt überproportionalen Einfluss auf die Strompreise in der gesamten EU. Allerdings besteht in Italien und Deutschland eine deutlich stärkere Korrelation zwischen Gas- und Strompreisen als in Frankreich oder Spanien. Das Problem liegt nicht im Marktdesign, sondern in der strukturellen Abhängigkeit von Gas für die Stromerzeugung. Die EU-Länder