Meereserwärmung führt zu stärkeren Niederschlagsextremen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. Juli 2015 Aktuelles Ereignis betont Bedeutung der Studie Kieler Meeresforscher (WK-intern) - Bedingt durch den Klimawandel steigen auch die Temperaturen in unseren Ozeanen. Die kann zu zur Entwicklung stärkerer Niederschlagsereignisse beitragen, wie eine Studie deutschen und russischer Wissenschaftler unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigt, die heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience erschien. Ein Niederschlagsereignis, dass Ende Juni in Sotschi, Russland stattfand, untermauert den Befund der Studie. Dass die Temperaturen auf unserem Planeten ansteigen, ist kein Geheimnis. Insbesondere die steigenden Emissionen von Treibhausgasen wie Kohlendioxid heizen die Atmosphäre weiter auf. Die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf den Wasserkreislauf sind bisher jedoch nur unzureichend
Nachhaltigkeit ist jetzt auch bei den Vereinten Nationen auf der Agenda Mitteilungen Ökologie 26. Juni 2015 United Nations transforms business’ commitment to sustainability New York: Sustainability is now firmly on the global business agenda, but there is an urgent need to turn words into action. This is a key conclusion in the independent report; “Impact – Transforming Business, Changing the World” prepared by DNV GL on behalf of the United Nations Global Compact. The report concludes that the UN Global Compact, as the world’s largest corporate sustainability initiative, and the business community have had an impact on the development of sustainability over the past 15 years. Recommendations that must be implemented to accelerate progress towards a more sustainable
Mit Bioenergie bleibt mehr Wertschöpfung in der Region Bioenergie 25. Juni 2015 Energiestrategie und Holzmobilisierung als gemeinsames Ziel (WK-intern) - „In zwei Punkten waren sich alle Diskutanten anlässlich der gestrigen Veranstaltung „Mehrwertfaktor Bioenergie“ einig: Die heimische Politik hat keine klare Strategie, wie der Umbau des Energiesystems in Richtung erneuerbare Energien vonstatten gehen soll; In den österreichischen Wäldern ist genug Biomasse vorhanden, die Herausforderung ist, diese auch für die Marktteilnehmer zu mobilisieren. Genug Biomasse für alle „Wir brauchen eine klare Orientierung, wie unsere künftige Energieversorgung aussehen soll – mit klaren Zielvorgaben. Es gibt Ansätze für Erneuerbare und Energieeffizienz, was aber fehlt, ist eine Exit-Strategie für fossile Energieträger“, forderte Gastgeber Josef Plank, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes. In Österreichs
Germanwatch begrüßt die Enzyklika des Papstes Ökologie Verbraucherberatung 18. Juni 2015 Enzyklika: "Eine gelungene Provokation" (WK-intern) - Germanwatch begrüßt die Impulse des Papstes für eine weltweite Debatte über universale Solidarität sowie den Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter und der Wegwerfkultur Bonn/Berlin - Als "gelungene Provokation" begrüßt die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Aussagen des Papstes zu globaler Gerechtigkeit, Umweltschutz und Klimawandel in der heute veröffentlichten Enzyklika Laudato Si'. " Der Papst eröffnet eine Debatte über die globale Wegwerfkultur, die sowohl ausgeschlossene Menschen und andere Lebewesen betrifft als auch Dinge, die sich rasch in Abfall verwandeln. Dieser Debatte kann sich eine pluralistische Gesellschaft nicht entziehen, für die Menschenwürde Leitlinie des Handelns ist", sagt Christoph Bals,
Bonner Klimaverhandlungen legen Grundlage zum Endspurt vor Pariser Abkommen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 12. Juni 201511. Juni 2015 Germanwatch sieht Verhandlungsprozess nach Bonn vor neuer Gangart - Text soll in den kommenden Wochen Form annehmen (WK-intern) - Nach zweiwöchigen Beratungen sind heute die UN-Klimaverhandlungen in Bonn zu Ende gegangen. Bonn - Die Verhandlungsleitung erhielt zum Abschluss das Mandat, in den nächsten Wochen einen konsolidierten Text vorzulegen. „Damit zeichnet sich endlich mehr Tempo in den UN-Klimaverhandlungen ab. Zudem markiert dies den Übergang in politische Verhandlungen", so Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Damit ist das zentrale Ziel dieser Verhandlungsrunde erreicht.“ Bei den Bonner Klimaverhandlungen sollte auf technischer Ebene erreicht werden, was vor Kopenhagen nie gelungen ist, nämlich den Text für die politischen Verhandlungen
Oxfam: Die G7 haben einen verhaltenen und unverbindlichen ersten Schritt getan Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 9. Juni 2015 Die G7 haben einen verhaltenen ersten Schritt beim Klimaschutz getan, bleiben bei Armutsfragen aber unverbindlich. (WK-intern) - So lautet das Resümee der internationalen Entwicklungsorganisation Oxfam am Ende des zweitätigen Treffens in Deutschland. Die Ergebnisse des Gipfels kommentiert Jörn Kalinski, Leiter Kampagnen und Lobbying von Oxfam Deutschland: Klima „Es ist ein willkommenes Signal, dass die G7 sich für eine Transformation der Energiesysteme und ein langfristiges Ziel für die Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen ausgesprochen haben. Gleichzeitig sind diese Länder aber nicht bereit, ihren fairen Beitrag dazu zu leisten. Die Vorschläge der G7-Staaten über ihre eigenen Verpflichtungen zur Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgase im künftigen Klimaabkommen reichen hinten und
Studie: Erderwärmung bis zum Jahr 2100 auf weniger als 1,5 Grad Celsius zu begrenzen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 21. Mai 2015 Wie könnte der Klimawandel auf 1,5 Grad begrenzt werden? (WK-intern) - Eine neue Studie zeigt, was für klimapolitische Maßnahmen nötig wären, um die weltweite Erwärmung bis zum Jahr 2100 auf weniger als 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Grundsätzlich wäre eine solche Begrenzung machbar, so die jetzt in Nature Climate Change veröffentlichte Studie eines Teams von Forschern unter anderem des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Das 1,5-Grad-Ziel wird von mehr als hundert Ländern für sicherer gehalten als das international vereinbarte Ziel von 2 Grad Celsius – obwohl auch dieses etwas weniger ehrgeizige Ziel bereits eine starke
Nobelpreisträgersymposium zum Klimawandel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. April 2015 „Städte entwickeln, den Planeten schützen“ - Zum ersten Mal in Asien: Nobelpreisträgersymposium zum Klimawandel (WK-intern) - Nobelpreisträger aus aller Welt und aus vielen verschiedenen Fachrichtungen versammeln sich diese Woche in Hong Kong, um die Debatte über den Klimawandel auf eine neue Ebene zu heben. Zum ersten Mal treffen sie sich in Asien zu einem solchen Symposium. „4C: Changing Climate, Changing Cities“ lautet der Titel – denn um vier Grad Celsius, kurz 4C, kann die Erde sich bis Ende des Jahrhunderts aufheizen, wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen nicht stark verringern. Und vor allem in den Städten wird sich entscheiden, ob wir dem Klimawandel
Geplanter Ausstieg aus der Kohleverstromung stößt auf Widerstand Ökologie 27. März 201527. März 2015 Brot für die Welt, Germanwatch und Misereor kritisieren Widerstand gegen Kohlebegrenzung als "Panikmache" (WK-intern) - Mit Unverständnis und heftiger Kritik reagieren Brot für die Welt, Germanwatch und Misereor auf den Widerstand aus Teilen von Politik, Unternehmen und Gewerkschaften gegen den Plan von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zur Begrenzung der Kohleverstromung. Berlin/Bonn - Vor dem heutigen Treffen Gabriels mit den Energieministern der Länder sagt Klaus Seitz, Leiter der Abteilung Politik bei Brot für die Welt: „Die Gegner dieser Reformen setzen mit unverantwortlicher Panikmache hinsichtlich möglicher Beschäftigungseffekte alle Bemühungen aufs Spiel, einen Beitrag zur Verhinderung eines gefährlichen Klimawandels zu leisten. Dabei vernachlässigen sie, welchen Schreckensszenarien arme
Weltkonferenz zur Katastrophenvorsorge startet morgen in Japan. Mitteilungen Ökologie 13. März 2015 Länder sollen sich besser auf Naturkatastrophen vorbereiten (WK-intern) - Germanwatch: Begrenzung des Klimawandels ist zentraler Baustein für Vorsorge. Besser auf Naturkatastrophen reagieren zu können und mehr in Vorsorge zu investieren - das sind zentrale Ziele der morgen beginnenden UN-Konferenz in Sendai (Japan). Bis Mittwoch kommen Minister und Experten aus aller Welt sowie Vertreter von internationalen Organisationen, Privatsektor und Zivilgesellschaft zusammen, um bei der 3. Weltkonferenz zur Katastrophenvorsorge ein UN-Rahmenwerk mit diesen Zielen zu beschließen. Damit soll Sendai das Hyogo-Rahmenwerk ablösen, das von 2005 bis 2015 gegolten hat. Wetterextreme führen weltweit zu den tödlichsten und teuersten Naturkatastrophen. Um die Betroffenheit von Staaten zu zeigen, veröffentlicht
Baden-Württemberg und Dänemark vereinbaren enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Energiepolitik Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 29. Januar 2015 Umweltminister Franz Untersteller: „Enge Kontakte zu Dänemark können zusätzliche Impulse für die Gestaltung der Energiewende in Baden-Württemberg bringen.“ (WK-intern) - Mit der Unterzeichnung einer „Joint Declaration Of Intent“ über die künftige baden-württembergisch-dänische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Energiepolitik hat Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller seinen Besuch in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen abgeschlossen. Untersteller war an der Spitze einer rund 40 Personen starken Delegation aus Wirtschafts-, Wissenschafts- und Verbandsvertretern aus Baden-Württemberg nach Dänemark gereist, um mit Vertretern der dänischen Regierung unter anderem über Gewässerschutz im europäischen Kontext und über Ressourceneffizienz zu reden sowie sich über gemeinsame Ziele beim Klimaschutz und die Ausrichtung der Energiepolitik
Fachjournal Science zu Umweltänderungen: Grenzen der natürlichen Erneuerung bereits überschritten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. Januar 2015 Vier von neun „planetaren Grenzen” bereits überschritten Vier von neun planetaren Grenzen sind durch den Einfluss des Menschen bereits überschritten: Klimawandel, Biodiversität, Landnutzung und biogeochemische Kreisläufe. Das zeigt jetzt ein internationales Team von 18 Wissenschaftlern im Fachjournal Science. Ihrer Einschätzung nach sind zwei dieser Grenzen, nämlich Klimawandel und Artensterben, von entscheidender Bedeutung – werden sie deutlich überschritten, könnte dies das Erdsystem in einen neuen Zustand versetzen. Das Team wird seine Ergebnisse in sieben Seminaren beim World Economic Forum in Davos vorstellen (21.-25. Januar). Das Konzept der planetaren Grenzen wurde von Wissenschaftlern weltweit entwickelt, unter Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), und 2009 erstmals