Wir sind womöglich letzte Generation, die Umschwung noch schaffen kann Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Dezember 2016 DBU-Kongress zum 25-jährigen Bestehen der DBU in Berlin – Appelle, entschlossen zu handeln (WK-intern) - „Kleine, nationalstaatliche Strukturen sind wieder auf dem Vormarsch. Doch das kann nicht die Antwort auf die globalen Fragen wie Klimawandel und Armut sein. Was wir stattdessen brauchen, sind globale Kooperationen. Nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir die komplexen Aufgaben angemessen lösen, denn Umweltprobleme machen vor Staatsgrenzen keinen Halt.“ – Diesen Appell richtete heute Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), im Radialsystem Berlin an Politik, Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft. Aus Anlass ihres 25-jährigen Bestehens veranstaltete die DBU einen Kongress, in dem es
Deutsches Start-up Green City Solutions gewinnt 200.000 Euro in der Postcode Lottery Green Challenge Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 15. Oktober 201614. Oktober 2016 Der Gewinner Willem Kesteloo von PHSYEE aus den Niederlanden erhält 500.000 Euro – die drei anderen Finalisten gewinnen jeweils 100.000 Euro (WK-intern) - Das nachhaltige Start-up-Unternehmen „Green City Solutions“ aus Deutschland hat in der zehnten Ausgabe der Postcode Lottery Green Challenge den zweiten Platz erreicht. Amsterdam - Mitgründer Zhengliang Wu (31) hat es mit seinem Unternehmen verstanden, die internationale Jury während des Finales in Amsterdam von sein em CityTree zu überzeugen. Im Beisein der niederländischen Königin Máxima wurde ihm ein Scheck in Höhe von 200.000 Euro überreicht, damit er seinen nachhaltigen Unternehmensplan weiterentwickeln und sein Produkt auf den Markt bringen kann. Den Hauptpreis
Neues Bildungsportal zu Klimafolgen für Deutschland Forschungs-Mitteilungen Ökologie Videos 13. Oktober 2016 Von der Ostsee bis zu den Alpen, vom Rheinland bis zum Märkischen Sand – der weltweite Klimawandel wirkt sich auch auf Deutschland aus. (WK-intern) - Ein neues Bildungsportal des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) bietet jetzt Lehrenden und Lernenden gebündelt Informationen und Szenarien zum Klimawandel und seinen Folgen für Sektoren von der Landwirtschaft bis zum Tourismus, und das bis auf die Landkreisebene. Neben interaktiven Klimaprojektionen und Tutorials bietet www.KlimafolgenOnline-Bildung.de auch ein umfassendes Glossar zu Grundlagen-Begriffen rund um den Klimawandel sowie Unterrichtseinheiten, Handreichungen und Arbeitsblätter. „Der Klimawandel findet nicht nur weit weg von uns statt, er ist auch in Deutschland Realität“, sagt Ines Blumenthal, die
Deutsch-französischer Umwelt-Satellit MERLIN soll Klimawandel erforschen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. September 2016 Klimaschutz: DLR und CNES unterzeichnen Vertrag für Bau- und Betriebsphase des Umweltsatelliten MERLIN (WK-intern) - In Berlin haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Französische Raumfahrtagentur CNES im Beisein von Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und zugleich Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, und Thierry Mandon, Staatssekretär im französischen Ministerium für Bildung und Forschung, am 14. September 2016 das Kooperationsabkommen über die Konstruktions-, Bau- und Betriebsphase des deutsch-französischen Klimasatelliten MERLIN geschlossen. Das Abkommen wurde von Dr. Gerd Gruppe, Vorstand für das DLR Raumfahrtmanagement, und CNES-Präsident Jean-Yves Le Gall unterzeichnet. Die Kleinsatellitenmission
Forschung, die im Garten wächst Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. September 2016 Jeder kann mitmachen, im eigenen Garten: (WK-intern) - Das europäische Forschungsprojekt GROW soll die Qualität des Bodens sichern, Satellitendaten validieren und der Klimaforschung helfen. Wie viel Feuchtigkeit enthalten unsere Böden? Diese Frage ist wichtig – nicht nur für die Landwirtschaft und den Gemüsegarten hinter dem Haus, sondern auch für die Klimaforschung. Nun startet ein großes, internationales Citizen-Science-Projekt, in dem Wissenschaftsbegeisterte aus ganz Europa mit eine speziellen Messgerät Bodenfeuchte-Daten sammeln und damit einen Beitrag für die Forschung leisten werden. Man lernt dabei nicht nur den Zustand und die Bedürfnisse des eigenen Bodens besser kennen, man hilft außerdem der Wissenschaft dabei, den Klimawandel zu verstehen,
Das Netzwerk NFZ.forestnet schließt einen neuen Vertrag Forschungs-Mitteilungen Ökologie 3. September 2016 Forstliche Zusammenarbeit wird verlängert (WK-intern) - Das Netzwerk NFZ.forestnet schließt einen neuen Vertrag über mindestens fünf weitere Jahre Kooperation im Dreiländereck ab Seit zehn Jahren besteht das Netzwerk NFZ.forestnet, in dem sich sieben führende Universitäten und Forschungsanstalten in Nancy/Frankreich, Zürich/Schweiz und Freiburg mit forstwissenschaftlichen Fragen und waldrelevanter Lehre befassen. Die beteiligten Institutionen haben nun ihre fächerübergreifende Zusammenarbeit auf der Basis eines neuen Vertrags um mindestens fünf Jahre verlängert. „In Zeiten von Klimawandel, europäischen Naturschutzprogrammen und Diskussionen um die Verwendung von Holz für die Bioökonomie ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Forstwissenschaften eine Notwendigkeit, um gemeinsame Probleme anzugehen und Lösungswege zu entwickeln“, sagt Prof.
Der CO2-Steuer-Lohn: CO2-Steuer und bedingungsloses Grundeinkommen Ökologie Verbraucherberatung 26. August 201626. August 2016 Die nächste Runde der Industrialisierung wird noch mehr Arbeitslose schaffen und gleichzeitig schreitet der Klimawandel ungebremst voran. kann man beide Probleme zusammen angehen? (WK-intern) - Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) hält die Einführung einer CO2-Steuer in Kopplung mit einem bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) für ein erstrebenswertes Ziel. Auf der diesjährigen Delegiertenversammlung in Hamburg wurde der Beschluss gefasst zu prüfen wie, in welcher Form und mit welchen Partnern diese Idee bis zur nächsten Bundestagswahl weiter konkretisiert werden kann. Grundeinkommen mithilfe der CO2-Steuer Für die konkrete Ausgestaltung eines Grundeinkommens gibt es viele Ideen und Konzepte. Die DGS möchte in diesem Zusammenhang die Gegenfinanzierung über eine
Landwirtschaft im Klimawandel: Freier Handel könnte ökonomische Verluste ausgleichen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. August 2016 Rund um den Globus stellt der Klimawandel ein Risiko für die landwirtschaftliche Produktivität dar und könnte Nahrungsmittelpreise hochtreiben – das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. (WK-intern) - Finanzielle Gewinne und Verluste fallen für Produzenten wie Konsumenten zwar je nach Region unterschiedlich aus, unterm Strich müssen die Konsumenten künftig jedoch wohl mehr für den gleichen Einkaufskorb bezahlen. Da die zusätzlichen Kosten der Konsumenten die Gewinne der Produzenten übersteigen, ist bis zum Ende des Jahrhunderts mit steigenden Nettoverlusten im Landwirtschafts- und Nahrungsmittelsektor zu rechnen. Je nach Handelspolitik könnten ökonomische Verluste jedoch auf 0,3 Prozent des globalen BIP begrenzt werden. „Die Landwirtschaft
BMUB fördert Kommunen und Unternehmen bei Anpassung an den Klimawandel Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 10. August 2016 Das BMUB-Förderprogramm "Anpassung an den Klimawandel" ist Anfang August 2016 in die nächste Förderrunde gegangen. (WK-intern) - Mit dem Programm sollen lokale und regionale Einrichtungen und Verantwortliche in die Lage versetzt werden, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Unter den drei Förderschwerpunkten "Anpassungskonzepte für Unternehmen", "Entwicklung von Bildungsmodulen" und "Kommunale Leuchtturmvorhaben" sollen gezielt mittlere und kommunale Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Vereine sowie Kommunen unterstützt werden, Anpassungskonzepten in den unterschiedlichen Handlungsfeldern zu entwickeln und in der Praxis zu erproben. BMUB-Staatssekretär Gunther Adler: "Mit dem Förderprogramm soll die Anpassungsfähigkeit der Gesellschaft an die Folgen des Klimawandels gesteigert werden. Um diese notwendige Aufgabe erledigen zu können, unterstützen
Umweltorganisationen und IG Windkraft: Nachwachsende Ressourcen werden immer schneller aufgebraucht Ökologie 6. August 2016 Erde am Limit [Earth Overshoot Day] (WK-intern) - Sämtliche natürliche Ressourcen für 2016 sind aufgebraucht 145 Tage oder 21 Wochen vor Jahresende – so früh wie noch nie – sind die Ressourcen, die die Erde innerhalb eines Jahres erneuern kann, von der Menschheit aufgebraucht. Für den Rest des Jahres machen wir ökologische Schulden und vernichten die stillen Reserven der Erde. Umweltorganisationen und auch die IG Windkraft rufen anlässlich des "Welterschöpfungstages" (Earth Overshoot Day) am 8. August zu einem effizienteren und nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen auf. Die Überbeanspruchung des Planeten zeigt sich schon heute in geplünderten Meeren, vernichteten Urwäldern, kaputten Böden, schwindender Biodiversität und allen voran
Treibhausgas-Emissionen nehmen wieder zu Ökologie 22. Juli 2016 ZUSAMMENFASSUNG: PERSPEKTIVEN FÜR PERSPEKTIVEN FÜR UMWELT & GESELLSCHAFT (WK-intern) - Mit dem in Paris Ende 2015 verabschiedeten neuen internationalen Klimaschutzabkommen hat die Staatengemeinschaft ein deutliches Zeichen gegen den Klimawandel und seine Folgen gesetzt. Nur ein langfristiger Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe kann den Globus vor einem Klimakollaps bewahren. Die mittlere globale Temperatur stieg gegenüber dem vorindustriellen Niveau um beinahe 1 °C an. 2014 und 2015 waren global gesehen die wärmsten der bisherigen Messgeschichte. In Österreich beträgt der durch Messungen belegte durchschnittliche Temperaturanstieg bereits 2 °C. Der vergangene Winter 2015/2016 lag um 2,7 °C über dem vieljährigen Mittel und war der zweitwärmste Winter in
Metropole im Klima-Check: Berlin treibt Anpassung voran Ökologie 20. Juli 201619. Juli 2016 Rekordregen und nie dagewesene Hitzewellen – Berlin wird, wie viele Metropolen, absehbar von den Folgen des weltweiten Klimawandels getroffen. (WK-intern) - Im Auftrag des Senats hat deshalb ein vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) geleitetes Konsortium ein Konzept zur Anpassung an die Klimafolgen entwickelt, das heute vorgestellt wird. Es ist Teil einer Gesamtstrategie, zu der auch die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen zählt, mit dem Ziel der Klimaneutralität 2050. Wenn die Erwärmung erfolgreich begrenzt wird, lassen sich die größten Risiken verhindern, aber Folgen wie etwa eine Zunahme von Extremwettern sind bereits unvermeidlich. „Der Hitzesommer von 2003, der europaweit Tausende von Toten gefordert hat, war nach