EU gibt ihre Vorreiterrolle bei Energiewende- und Klimaschutzpolitik auf Erneuerbare & Ökologie 14. Februar 2014 Barroso gibt Europas Schrittmacher-Rolle bei Energiewende und Klimaschutz auf Unter Kommissionspräsident José Manuel Barroso gibt die Europäische Union ihre bisherige Schrittmacher-Rolle in der globalen Klimaschutzpolitik auf. (WK-intern) - „Ein verbindliches Ziel von lediglich 27 Prozent für den Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch im Jahr 2030 ist praktisch wirkungslos“, kritisiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Schon ohne jede Politikänderung würde ein Anteil von 24,4 Prozent erreicht. „Offensichtlich ist der EU-Kommission der Ehrgeiz für eine entschlossene Bekämpfung des Klimawandels verloren gegangen.“ „Brüssel versagt aber nicht nur beim Klimaschutz, sondern verschenkt auch ein enormes wirtschaftliches Potenzial“, bemängelt der BEE-Geschäftsführer. Mit diesem unambitionierten
BWE Bayern: Heimat schützen – Energiewende retten! Bayern Windenergie 12. Februar 2014 BWE Bayern ruft zur Unterstützung der Kundgebung "Heimat schützen - Energiewende retten!" auf Zum Kleinen Parteitag der CSU am 15. Februar in Bamberg demonstrieren der BUND Naturschutz in Bayern, das Bündnis Rückenwind für Bayern und der Bundesverband WindEnergie (BWE) in Bayern für eine Politik der Vernunft. (WK-intern) - Sie fordern von der bayerischen Landesregierung, am Atomausstieg (Grafenrheinfeld 2015, Gundremmingen 2021 und Isar II 2022) und an deren Klimaschutzzielen festzuhalten. Ihr Motto: "keine Stromautobahn für den Kohlestrom aus Sachsen. Eigene Energie produzieren und vor Ort verbrauchen". Diesem haben sich bereits zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Bürgerenergiegesellschaften, Unternehmen, Vereine und Verbände angeschlossen. Sie wehren sich gegen die
Düsseldorfer NATURSTROM AG erweitert Elektro-Fuhrpark E-Mobilität 9. Februar 2014 Die NATURSTROM AG ist seit Ende 2012 Kooperationspartner der BMW AG für die Versorgung von Elektrofahrzeugen mit Strom aus regenerativen Quellen. Zur Erweiterung des eigenen Elektrofahrzeug-Fuhrparks hat der Düsseldorfer Ökostrompionier nun zwei BMW i3 gekauft. (WK-intern) - Als Unternehmen aus der NRW-Landeshauptstadt lag es für NATURSTROM nahe, die beiden Fahrzeuge bei der Filiale Rath der BMW Niederlassung Düsseldorf, einem von bundesweit 46 BMW i Agenten, zu bestellen. Bereits bei der Markteinführung des BMW i3 im letzten Jahr war NATURSTROM in der Niederlassung Düsseldorf vor Ort, um sowohl die Kooperation mit BMW, als auch den maßgeschneiderten Ökostromtarif „BMW Green Energy powered by naturstrom“ vorzustellen.
EU-Kommission in der Hand der Atomlobby Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 30. Januar 2014 Beihilfenrecht und 2030 Zielsetzungen der EU weisen in eine strahlende Zukunft Wien - Derzeit werden die Leitlinien für staatliche Umweltschutzbeihilfen überarbeitet und die Zielsetzungen für Energie und Klimaschutz für 2030 formuliert. (WK-intern) - „Die Entwürfe, die jetzt auf dem Tisch liegen, zeigen weit in eine strahlende Atomenergievergangenheit und widersprechen dem geltenden EU-Recht“, ärgert sich Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Stephane Bourgeois, Head of Regulatory Affairs des Europäischen Windenergie Verbandes (EWEA) ergänzt: „Der Umbau zu einer erneuerbaren Energieversorgung bedarf eines ambitionierten und verbindlichen Ziels, das auch auf Ebene der Mitgliedstaaten heruntergebrochen ist.“ Zurück an den Start Die aktuellen Entwürfe für die Leitlinien für staatliche Umweltschutzbeihilfen
Kostenlose Klimaschutz-Rallye im Eiszeithaus in Flensburg Ökologie Veranstaltungen 30. Januar 2014 Der Klimapakt Flensburg hat zusammen mit dem Naturwissenschaftlichen Museum ein interessantes außerschulisches Bildungsangebot entwickelt. (WK-intern) - Es handelt sich um eine "Klimaschutz-Rallye" im Eiszeit-Haus (Mühlenstraße 7), bei der Kinder der Klassenstufe 4-6 anhand von Fragebögen, Anschauungsmodellen, Infotafeln und unterhaltsamen Filmen Informationen über den lokalen Klimaschutz in Flensburg erhalten. Die Rallye kann von den Schulen z.B. bei Unterrichtsausfall und/oder im Rahmen von Projekttagen kostenlos gebucht werden bei: PM: Dr. Werner Barkemeyer Naturwissenschaftliches Museum Flensburg
EEG: Falsche Linie des Koalitionsvertrages wird fortgesetzt Windenergie 20. Januar 2014 Die Grünen nehmen Stellung zu Sigmar Gabriels EEG-Eckpunkten Für die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes erklären Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender, und Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender: (WK-intern) - Das Papier setzt leider die falsche Linie des Koalitionsvertrages fort: Der Ausbau von Windenergie an Land und Solarenergie sollen ausgebremst und gedeckelt werden. Das schadet dem Klimaschutz, und so erreicht man auch keine kosteneffiziente Energiewende. Denn schon heute sind Windenergie an Land und Fotovoltaik die preiswerteste Form der Stromerzeugung. Die Höhe der heutigen EEG-Umlage resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Börsenpreisen, ausufernden Industrieausnahmen und Kosten der Technologieentwicklung der Vergangenheit. Ausbaudeckel für Windenergie an Land und Solarenergie sind keine Antwort darauf. Darüber
ThyssenKrupp: CO2 aus Hüttengasen soll zu wertvollen Chemikalien werden Forschungs-Mitteilungen Technik 13. Januar 2014 ThyssenKrupp initiiert Projekt zur Umwandlung von Prozessgasen aus der Stahlherstellung in chemische Grundstoffe Die ThyssenKrupp AG initiiert gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft ein branchenübergreifendes Technologietransfer-Projekt, in dessen Mittelpunkt die Umwandlung von Prozessgasen aus der Stahlherstellung zu werthaltigen Chemikalien steht. (WK-intern) - Der Strom dafür soll aus erneuerbaren Quellen stammen. „Die Philosophie hinter dem Projekt ist die Umsetzung eines breit angelegten cross-industriellen Ansatzes. Eine solche systemübergreifende Lösung führt zu besseren Ergebnissen als die heute schon optimierten Branchenlösungen. Die Zusammenarbeit zwischen Stahl und chemischer Industrie soll eine wirtschaftliche stoffliche Verwertung, von bei der Stahlherstellung benötigtem Kohlenstoff, bis hin zu Düngemitteln oder Treibstoff ermöglichen.
Bundeswirtschaftsminister Gabriel spricht sich für ambitioniertes Klimaschutzziel aus Behörden-Mitteilungen 9. Januar 2014 Die Bundesminister Barbara Hendricks und Sigmar Gabriel haben sich gemeinsam mit Ministerkollegen aus Großbritannien, Frankreich und Italien gegenüber der Europäischen Kommission für ein ambitioniertes Klimaschutzziel auf EU-Ebene eingesetzt (PDF: 295 KB). (WK-intern) - Ziel müsse eine EU-interne Minderung der Treibhausgasemission bis zum Jahr 2030 um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 sein. Um im internationalen Klimaschutz weiterhin eine Führungsrolle einnehmen zu können, müsse sich Europa selbst frühzeitig klare und ambitionierte Ziele setzen. Ein ambitioniertes Klimaschutzziel sei darüber hinaus notwendig, um Investitionen in den Klimaschutz frei zu setzen, somit Innovationen, Arbeitsplätze und Wachstum zu fördern und damit die Wirtschaft Europas insgesamt
NABU: EU-Beihilferecht bremst umweltfreundliche Energiewende aus Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 18. Dezember 2013 Miller: EU-Kommission ignoriert Marktversagen beim Klimaschutz Brüssel/Berlin – Zeitgleich mit der Überprüfung des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) will die EU-Kommission neue Leitlinien zur Zulässigkeit von nationalen Umwelt- und Energiebeihilfen vorlegen, die von 2014 bis 2020 gelten sollen. (WK-intern) - Falls das EEG künftig als Staatsbeihilfe eingestuft würde, müsste dessen Ausgestaltung anhand dieser Leitlinien erfolgen, damit die EU-Kommission das Gesetz als vereinbar mit dem EU-Binnenmarkt anerkennt. „Die Vorschläge der EU-Kommission für zulässige Energiebeihilfen greifen massiv in die nationale Souveränität ein, indem sie den Mitgliedsstaaten sehr detailliert vorschreiben, wie sie die europäische Richtlinie zum Ausbau erneuerbarer Energien umsetzen dürfen und wie nicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel und
Umweltschutzverein entsetzt über sozialdemokratische Klima-Grundwerte Mitteilungen Ökologie 5. Dezember 2013 Klimaschutz „widerspricht den sozialdemokratischen Grundwerten“ Der „Vorwärts“ hat also eine bezahlte SFV-Anzeige, die auf die Dringlichkeit einer Energiewende und auf die insofern katastrophalen Formulierungen im Koalitionsvertrag aufmerksam machen sollte, abgelehnt, weil diese Anzeige „den sozialdemokratischen Grundwerten widersprechen“ würde. (WK-intern) - Eine derart grundwertwidrige Anzeige ließen, so wurden wir beschieden, die „Richtlinien“ des Blattes nicht zu. Gegen solche Richtlinien haben wir im Prinzip nichts einzuwenden. Es wäre fatal, wenn das SPD-Organ zum Beispiel Reklame für die Zerschlagung der deutschen Gewerkschaften oder für die Wahl der „Partei bibeltreuer Christen“ abdrucken müsste. Aber was an unserem Anzeigentext stand im Widerspruch zu den sozialdemokratischen Grundwerten? In der
SRU: Umbau der Energieversorgung muss energisch fortgesetzt werden Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 27. November 2013 Sondergutachten "Den Strommarkt der Zukunft gestalten" veröffentlicht „Der Umbau der Energieversorgung muss energisch fortgesetzt werden“, mahnt der Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU), Professor Dr. Martin Faulstich, anlässlich der Vorstellung des Sondergutachtens „Den Strommarkt der Zukunft gestalten“. (WK-intern) - Die langfristigen Ziele zum Klimaschutz, zum Ausbau der erneuerbaren Energien und zur Energieeffizienz müssen Maßstab für die aktuellen Reformen bleiben. Das Sondergutachten "Den Strommarkt der Zukunft gestalten" sowie die Pressemitteilung "Das Ziel im Auge behalten - Neues Sondergutachten des SRU zur Energiewende" stehen auf der Website des Sachverständigenrates für Umweltfragen als Download zur Verfügung. Die englische Kurzfassung "Shaping the Electricity Market of the Future
Deutschland muss beim Klimaschutz ehrgeiziger vorangehen Behörden-Mitteilungen 27. November 2013 Umweltminister Robert Habeck eröffnet Ausstellung über das Moor als Klimaschützer KIEL. Schleswig-Holsteins Umwelt- und Energiewendeminister Robert Habeck hat den Bund zu einer ehrgeizigeren Klimapolitik aufgefordert. (WK-intern) - „Die Klimakonferenz in Warschau hat uns wieder vor Augen geführt, dass der Klimawandel Realität ist. Ärmere Länder in anderen Teilen der Welt spüren ihn schon jetzt, und in Europa werden wir die Folgen in den kommenden Jahrzehnten ebenfalls sehen. Steigende Meeresspiegel, häufigere Hochwasser, zunehmende Extremwetter – damit muss auch Schleswig-Holstein rechnen. Deutschland und die EU sind aufgefordert, eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz wahrzunehmen. Dazu gehören ein EU-Ziel von mindestens 55 Prozent CO2-Reduktion bis 2030 und eine