Fernwärme ist für Verbraucher in der Regel mit höheren Heizkosten verbunden Dezentrale Energien 17. September 2016 Fernwärme lohnt sich nicht - Studie zur Wärmeversorgung von Wohngebäuden (WK-intern) - Mit sanierten Einzelheizungen lassen sich die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung günstiger erreichen als mit Nah- und Fernwärmenetzen. Zugleich ist die Fernwärme für die Verbraucher in der Regel mit höheren Heizkosten verbunden. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie, in der beide Formen der Gebäudebeheizung verglichen werden. Eine generelle, politische Bevorzugung von Wärmenetzen sei daher nicht gerechtfertigt. Derzeit wird der Wärmenetzausbau jährlich mit 250 Millionen Euro gefördert. Der Ausbau von Wärmenetzen ist in bestimmten Fällen sinnvoll. Bezogen auf den deutschen Gebäudebestand mit 18 Millionen Häusern ist er aber weder aus Sicht des Klimaschutzes noch
Studie: Energiepolitik der Bundesregierung konterkariert wirksamen Klimaschutz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. September 2016 Bündnis Bürgerenergie fordert energiepolitische Kurskorrektur – Zweitägiger Bürgerenergiekonvent startet (WK-intern) - Deutschland wird aufgrund der Energiepolitik der Bundesregierung seine Klimaschutzverpflichtungen dramatisch verfehlen. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Berliner Hochschule für Technik und Berlin, die Studienleiter Prof. Dr. Volker Quaschning heute auf dem 3. Bürgerenergiekonvent des Bündnis Bürgerenergie (BBEn) vorstellt. Laut Studie müsste der Ausbau von Erneuerbare-Energie-Anlagen deutlich beschleunigt werden, damit Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen kann. Voraussetzung ist eine vollständig regenerative Stromerzeugung. Ein hoher Handlungsdruck besteht gemäß Studie in den Bereichen Wärme und Mobilität. Hier ist eine rasche Elektrifizierung die einzig realistische Option eines verantwortungsvollen Klimaschutzes. Stattdessen hat die Große Koalition im
Neue Energieautarkie mit Sonnenstrom Dezentrale Energien Solarenergie 15. September 2016 Infotag Photovoltaik beim Umweltfest am 24.09. in Solingen (WK-intern) - Für immer mehr Eigenheimbesitzer ist eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zur Stromerzeugung eine interessante Investition. Einerseits ist es ihnen wichtig, einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Andererseits machen sie sich als Stromerzeuger unabhängiger von ständig steigenden Energiepreisen. Die Nutzung der Sonnenenergie stellt ein großes Potenzial regenerativer Energien in der bergischen Region dar. Dies ist das Ergebnis des gemeinsamen Klimaschutzteilkonzeptes „Erschließung der verfügbaren Erneuerbare-Energien-Potenziale in Remscheid, Solingen und Wuppertal“. Die Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Bergisch Land (AG EEBL) engagiert sich an der Umsetzung dieses Konzeptes. In der AG EEBL arbeiten die Städte Remscheid, Solingen
Sachverständigenrat für Umweltfragen: Umweltprogramm 2030 ist ein wichtiger Meilenstein Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. September 2016 Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) begrüßt nachdrücklich das heute durch Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks vorgestellte Integrierte Umweltprogramm 2030. (WK-intern) - Das Programm ist ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der deutschen Umweltpolitik und unterstützt die Ziele der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. „Das neue Programm zielt darauf, mit der Umwelt eine zentrale Grundlage unseres Wohlstandes zu sichern. Die ökologischen Belastungsgrenzen unseres Landes, aber auch der Erde insgesamt, sind in vielen Bereichen erreicht. Daher ist eine zukunftsorientierte Erneuerung nicht nur beim Klimaschutz, sondern in zahlreichen weiteren Bereichen notwendig. Dies reicht vom Verkehr zum Bauen, vom Naturschutz zur Landwirtschaft“, erklärt Ratsmitglied Prof. Dr. Wolfgang Lucht. Das Integrierte Umweltprogramm zeigt auf,
Wie funktioniert Klimaschutz im Luftverkehr? Ökologie 6. September 2016 Die kommenden Wochen sind entscheidend für den Klimaschutz im Luftverkehr, denn auf UN-Ebene verhandeln die Staaten über die Einführung eines globalen Klimaschutzinstruments. (WK-intern) - Die Luftverkehrsunternehmen haben den Treibstoffverbrauch pro Personenkilometer seit 1990 um 42 Prozent senken können. Aufgrund des Wachstums im Luftverkehr steigen die CO2-Emissionen aber weiter an. Hier setzt das globale Klimaschutzinstrument an, denn es soll diese wachstumsbedingten Emissionen ab 2020 ausgleichen. Anfang Oktober dieses Jahres soll die Einführung des sogenannten Offsetting-Systems von der Staatengemeinschaft beschlossen werden. Wie funktioniert das System und wie fügt es sich ein in den Klimaschutzplan der Branche? PM: Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. Aufgrund des Wachstums im Luftverkehr
Germanwatch zieht gemischte Bilanz des G20-Gipfels in Hangzhou Ökologie Verbraucherberatung 5. September 2016 G20 betont Nachhaltigkeit und Klimaschutz - doch es fehlt an Substanz (WK-intern) - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zieht ein gemischtes Fazit des G20-Gipfels in China. "Nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz spielen im Abschlussdokument der G20 eine wichtigere Rolle als bei vorangegangenen G20-Gipfeln. Doch an vielen Stellen wirkt das wie reine Rhetorik, nicht wie eine Selbstverpflichtung zum ernsthaften Handeln", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Es hilft nicht, wenn zum siebten Mal ohne klares Enddatum der Abbau von fossilen Subventionen angekündigt wird, es aber nur wenig Fortschritte in der Umsetzung gibt. Es ist auch nicht zielführend einfach Wirtschaftswachstum zu beschwören, ohne dieses klar
29. September – Klimaschutzministerium und EnergieAgentur.NRW laden ein: Behörden-Mitteilungen Veranstaltungen 29. August 2016 KlimaKonzept.NRW präsentiert Zwischenbilanz (WK-intern) - Wenn das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW zusammen mit der EnergieAgentur.NRW am Donnerstag, 29. September in die Räume der NRW.Bank in Düsseldorf (Kavalleriestraße 22, 40213 Düsseldorf) lädt, dann geht es unter anderem um eine Zwischenbilanz des 2014 gestarteten Modellprojekts‚ KlimaKonzept.NRW – Klimaschutz und Klimaanpassung in öffentlichen Einrichtungen des Landes. Düsseldorf - Das Projekt KlimaKonzept.NRW begleitet öffentliche Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen bei der Entwicklung einer eigenen Klimastrategie. Angesprochen sind die in § 5 Klimaschutzgesetz NRW genannten „sonstigen öffentlichen Stellen“, die nicht zur Landesverwaltung zählen und außerhalb kommunaler Trägerschaften liegen. Öffentliche Stellen haben eine Vorbildfunktion
Antworten auf Klimafolgen – Internationale Nachwuchstalente starten in die Potsdamer Sommerschule Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 29. August 201629. August 2016 Vom Meeresspiegelanstieg bis hin zu Extremereignissen, Überflutungen oder Dürren (WK-intern) - auch mit ambitioniertem Klimaschutz werden noch innerhalb dieses Jahrhunderts Auswirkungen der globalen Erwärmung spürbar. Wie sich unbeherrschbare Klimafolgen vermeiden und unvermeidbare Folgen bewältigen lassen, darüber diskutieren vom 5. bis 14.September mehr als 40 internationale Nachwuchstalente aus 30 Ländern in der Potsdam Summer School. Unter dem Titel „Dealing with Climate Change Impacts“ arbeiten die Teilnehmer aus aller Welt zwei Wochen lang fächerübergreifend mit Klima- und Geoforschern, Ozeanografen, Sozialwissenschaftlern und weiteren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Wie begegnen wir den langfristigen Folgen des Klimawandels? Auf dem Programm stehen Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden zum
Wettbewerb KlimaKita.NRW: Letzte Plätze zu vergeben Ökologie 24. August 2016 Jetzt schnell bis zum 15. September anmelden (WK-intern) - Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen, die an dem Wettbewerb „KlimaKita.NRW“ der EnergieAgentur.NRW teilnehmen wollen, können sich noch bis zum 15. September dafür anmelden. Düsseldorf - Von insgesamt 100 freien Plätzen sind nur noch wenige verfügbar. Mit dem Wettbewerb haben Kitas in NRW die Chance zu zeigen, dass sie und ihre Kinder sich in Sachen Klimaschutz und erneuerbare Energien engagieren. Teilnehmen ist kinderleicht: Wer das Anmeldeformular für seine Kita auf der Internetseite der EnergieAgentur.NRW ausfüllt, ist dabei. Einzige Bedingung ist, dass die Kitas bis zum 1. Juli 2017 ein Klimaschutzprojekt mit ihren Kleinen durchführen. Dabei sind der
Ausgezeichnete Umweltbildung: Green City e.V. ist Lernort des UNESCO Weltaktionsprogramms Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. August 2016 Die Münchner Umweltorganisation Green City e.V. wurde im Rahmen des Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung für seine Bildungsprojekte und die gelebte Nachhaltigkeit ausgezeichnet. (WK-intern) - Das UNESCO Weltaktionsprogramm ist der Nachfolger der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung. Wie kann Nachhaltigkeit fest in den Strukturen der deutschen Bildungslandschaft verankert werden? Beim ersten nationalen Agendakongress BNE verliehen die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Verena Metze-Mangold Auszeichnungen an gute Beispiele gelebter Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Green City e.V. wurde als einer von deutschlandweit 65 Lernorten ausgezeichnet, die Nachhaltigkeit in den Strukturen des deutschen
Die Grünen: Energieeffizienz-Debatte muss zu Konsequenzen führen Behörden-Mitteilungen Ökologie 19. August 2016 Zu der von der Bundesregierung begonnenen Konsultationsphase des Grünbuchs Energieeffizienz erklärt Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik: (WK-intern) - Energieeffizienz und Energiesparen sind für die Energiewende und den Klimaschutz unerlässlich. Der Grünbuchprozess stößt deshalb eine wichtige Debatte an, die dann aber auch zu politischen Konsequenzen führen muss. Die Bundesregierung braucht diesen Prozess, weil ihre bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen. Der Wirtschaftsminister sendet dabei widersprüchliche Signale: Seine Politik belohnt bisher die Energieverschwendung. So ist die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen keine Bedingung für verschiedene Unternehmens-Rabatte bei den Energiepreisen. Die Bundesregierung hat auch nicht vor, daran irgendwas zu ändern, wie aus einer Antwort auf unsere Kleine Anfrage „Energieeffizienzanforderungen für
62 Prozent der Deutschen sehen Bundesregierung als Ausbremser der Energiewende Dezentrale Energien Verbraucherberatung 17. August 2016 Knapp zwei Drittel der Deutschen bemängeln, dass die Energiewende im privaten Heinzungskeller von der Politik der Bundesregierung ausgebremst wird. (WK-intern) - Der Grund: Den Verzicht auf klimaschädliche Energien wie Erdöl, Erdgas oder Kohle fördert die deutsche Regierung nicht so, dass die Verbraucher auf erneuerbare Energien umsteigen. Dabei ist die große Mehrheit der Deutschen grundsätzlich mit den Klimazielen einverstanden: 80 Prozent ist Klimaschutz durch CO2-Einsparungen wichtig. Das sind Ergebnisse des Stiebel Eltron Energie-Trendmonitors 2016, für den 1.000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden. „Der andauernde Streit um die Verabschiedung des´Klimaschutzplan 2050´ zwischen Umweltministerium, Wirtschaftsministerium und Kanzeramt ist ein neuerliches Signal der Verunsicherung für die deutschen Haushalte“,