Spanien reicht Energie- und Klimaplan 2030 bei EU ein. Deutsche Parteien-Politik bleibt Klima Schlusslicht Erneuerbare & Ökologie Ökologie 3. April 2020 Trotz Krise: Spanien reicht ambitionierten NECP bei EU-Kommission ein. Deutschland fehlt weiter. (WK-intern) - Die spanische Regierung beweist, dass Klimapolitik auch in Krisenzeiten nicht stillstehen darf und hat ihren Nationalen Energie- und Klimaplan 2030 bei der Europäischen Kommission eingereicht. Dieser sieht ambitionierte Ziele vor: So soll bis 2030 der Anteil Erneuerbarer Energien im Stromsektor auf 74 Prozent angehoben werden und 42 Prozent am Gesamtendenergieverbrauch einnehmen. Neben Deutschland verbleiben mit Frankreich, Irland, Luxemburg, Rumänien lediglich vier weitere europäische Staaten, die ihre überarbeiteten Pläne nach wie vor nicht eingereicht haben. Deutschland, einst Spitzenreiter der Energiewende, hatte bereits bei einer ersten Beurteilung durch die Kommission ein
VDMA: Zelinger gibt Rückblick auf 20 Jahre EEG Bioenergie Mitteilungen Solarenergie Windenergie 1. April 2020 20 Jahre EEG: Werkzeug der Energiewende jetzt mit anderen marktbasierten Instrumenten verzahnen (WK-intern) - Vor genau zwanzig Jahren trat das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als zentrales Instrument für den Ausbau der Erneuerbaren Energien (EE) in Kraft. Neben der Wasserkraft, die einen stabilen Sockel der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien bildet, entwickelten sich weitere Formen der regenerativen Stromerzeugung, wie beispielsweise die Windenergie an Land und auf See sowie die Bioenergie und die Photovoltaik. Matthias Zelinger, Klima- und Energiepolitischer Sprecher des VDMA, schaut aber hauptsächlich in die Zukunft: „Die Industrie braucht günstige, klimafreundliche Energie in großen Mengen. Eine Wasserstoffwirtschaft ist mittelfristig nur auf Basis Erneuerbarer Energien im In-
Klimapolitik am Ende – Nach Windkraft-Einbruch kommt auch der Photovoltaik-Ausbau zum Stillstand? Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Veranstaltungen 11. März 2020 Das Bund-Länder-Treffen entscheidet am 12. März im Kanzleramt über den zukünftigen Ausbau Erneuerbarer Energien Ob der Ausbaudeckel für Solardächer im EEG gerade noch rechtzeitig beseitigt werden kann? Breites gesellschaftliches Bündnis und überwältigende Mehrheit der Bürger für Fortsetzung der Solarförderung! (WK-intern) - Morgen entscheidet sich im Kanzleramt, ob der in wenigen Wochen erreichte Förderdeckel für Solardächer gerade noch rechtzeitig fallen wird. Vor dem entscheidenden Bund-Länder-Gipfel appellierte ein breites gesellschaftliches Bündnis in seltener Übereinstimmung an die Politik, die Förderbeschränkung zu kippen und die Koalitionsentscheidung aus dem Herbst letzten Jahres endlich umzusetzen. Über 82 Prozent der Wähler von Union und SPD sprechen sich für die notwendige Fortführung der
BEE erhofft sich aus dem Wahlergebnis von Hamburg starken Ausbau der Erneuerbaren Energie Erneuerbare & Ökologie Ökologie 24. Februar 2020 BEE-Statement: BEE-Präsidentin Peter zur Bürgerschaftswahl in Hamburg (WK-intern) - Statement zur Bürgerschaftswahl in Hamburg von Dr. Simone Peter, Präsidentin Bundesverband Erneuerbare Energie: Klimaschutz ernst nehmen und aktiv umsetzen "In der Hansestadt Hamburg wurde eine sozial gerechte Klimapolitik gewählt. Dies ist ein deutlicher Weckruf an die Große Koalition im Bund. Die bisherige Blockade muss beendet und durch eine nach vorn gerichtete Politik für einen starken Ausbau der Erneuerbaren Energie ersetzt werden. Der PV-Deckel muss jetzt aufgehoben, das Offshore-Ausbauziel angehoben und Wind an Land mit verbindlichen Zielen belebt werden. Gleichzeitig müssen dabei auch die Potenziale von Bioenergie, Wasserkraft und Geothermie im Blick behalten und
Die derzeitige Bundesregierung plant den Ausbau der Windenergie Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 10. November 201910. November 2019 Die Bundesregierung plant eine neue Abstandsregelung zwischen Windenergieanlagen und Wohnsiedlungen, die ein faktisches Aus für die Windenergie zur Folge hätte. (WK-intern) - Demnach sollen Windräder künftig bundesweit einen Abstand von 1.000 Metern einhalten müssen, wenn mindestens fünf Häuser eine zusammenhängende Bebauung darstellen. Studien des Umweltbundesamtes und des Fraunhofer IEE – beide von der Bundesregierung selbst in Auftrag gegeben – zeigen, dass dadurch im Ergebnis weniger Windkraft möglich wäre, als heute bereits in Betrieb ist. Reiner Priggen, Vorsitzender des LEE NRW, ist fassungslos angesichts dieser Pläne: „Die gleiche Bundesregierung, die angeblich 65% Erneuerbare Energien bis 2030 erreichen will, droht jetzt die Windenergie mit dieser
Prof. Dr. Klaus Vajen (Uni Kassel) zum neuen ISES-Präsidenten gewählt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 18. Oktober 2019 Als erst zweite Persönlichkeit aus dem deutschsprachigen Raum ist Prof. Klaus Vajen von der Universität Kassel für die Amtszeit 2020/21 zum Präsidenten der International Solar Energy Society (ISES) gewählt worden. (WK-intern) - In den kommenden Jahren möchte Vajen mit der zentralen Forderung von ISES, einer Energiewende hin zu 100% Erneuerbaren Energien, die globale Energiepolitik aktiv mitgestalten. So zeige die Klimakrise sehr deutlich die dringende Notwendigkeit des schnellen Ausbaus der Erneuerbaren Energien als Schlüssel zu einer klimaneutralen und nachhaltigen Energieversorgung. Hier komme der Solartechnik mit ihren vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten eine zentrale Rolle zu. ISES ist der weltweit größte Solarverband, die Mitglieder aus mehr als 110
Ambitioniertere deutsch-französische Klimapolitik droht ins Stocken zu geraten Ökologie Verbraucherberatung 15. Oktober 2019 Bundesregierung zögert - ambitioniertere deutsch-französische Klimapolitik droht ins Stocken zu geraten Morgiger deutsch-französischer Ministerrat kann wichtige Grundlage für verbessertes EU-Klimaziel für 2030 legen Zivilgesellschaft aus beiden Ländern fordert Bundesregierung auf, sich wie Frankreich für Zielanhebung auf 55 Prozent Emissionsreduktion einzusetzen (WK-intern) - Im Vorfeld des morgigen deutsch-französischen Ministerrats zögert die Bundesregierung, Frankreich beim Vorantreiben einer ambitionierteren Klimapolitik auf EU-Ebene zu unterstützen. Während Frankreich gemeinsam mit sieben anderen EU-Mitgliedsstaaten für eine Verringerung der Treibhausgasemissionen um 55 Prozent bis 2030 wirbt, will Deutschland ein solches verschärftes EU-Klimaziel noch nicht unterstützen. Neben dem EU-Parlament hatten die designierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und zuletzt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel
Windenergie an Land leidet massiv unter der politischen Genehmigungsflaute Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 10. August 2019 Genehmigungsflaute: Erneut massive Unterzeichnung von Windausschreibung - Erwartungen an Windgipfel der Regierung sind hoch (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Ergebnisse der dritten Ausschreibungsrunde 2019 für Windenergie an Land bekanntgegeben. Bei einem Ausschreibungsvolumen von 650 MW wurden lediglich 32 Gebote mit einem Volumen von 208 MW bezuschlagt. Der durchschnittliche Zuschlagswert betrug bei dieser Ausschreibung 6,2 ct/kWh und erreichte damit erstmals den jährlich sinkenden zulässigen Höchstwert. Matthias Zelinger, Geschäftsführer VDMA Power Systems, kommentiert die Ausschreibungsergebnisse wie folgt: „Dies ist nun die vierte Unterzeichnung der Ausschreibungen für Windenergie an Land in Folge. Die Energiewende scheint regelrecht gelähmt. Inzwischen rechnet schon niemand mehr mit Wettbewerb, weshalb dieses
Die Zukunft der Windindustrie steht am 11. Branchentag Windenergie NRW im Mittelpunkt Erneuerbare & Ökologie Produkte Technik Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 26. Juni 2019 11. Branchentag Windenergie NRW diskutiert über Zukunft der Industrie (WK-intern) - NRW muss bei der Energiewende Schlüsselfunktionen ausübenKonsequenter Klimaschutz erlaubt keinen Stillstand Der Windenergiemarkt befindet sich derzeit in einer spannenden Phase. Die Ausbauzahlen stagnieren bundesweit. Diverse Unternehmen der Windenergiebranche reduzieren ihre Mitarbeiterzahlen. Gleichzeitig wächst von zwei Seiten der Druck auf die Politik: Bürgerinitiativen wenden sich einerseits aus unterschiedlichen Motiven gegen den weiteren Ausbau, andererseits verlangen weite Teile der Gesellschaft nach einschneidenden Änderungen in der Energie- und Klimapolitik. Veranstalter Klaus Lorenz, der mit seiner Unternehmens- und Kommunikationsberatung Lorenz Kommunikation seit über 20 Jahren die Energiewende be-gleitet, forderte in seiner Eröffnungsrede rasche Entscheidungen in der Energiepolitik:
BEE erkennt das Ergebnis der Europawahl als Klimaentscheidung der Wähler Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. Mai 2019 Auftrag zum Handeln: Stagnation in der Energie- und Klimapolitik beenden – Energiewende beschleunigen (WK-intern) - „Aus der starken Beteiligung der Menschen an der Europawahl, dem deutlichen Themenfokus auf Klimapolitik und dem Wahlergebnis insgesamt sollte die Bundesregierung jetzt einen Auftrag zum Handeln ableiten. Die Bundesregierung muss nach Monaten der Stagnation endlich nach vorn gehen und Klimaschutz, Industriepolitik und soziale Verantwortung zusammenführen. Klimaschutzpolitik schafft Innovation, sichert bestehende und schafft neue Arbeitsplätze, die unsere Volkswirtschaft langfristig tragen. Es gilt nun den Hebel herumzureißen und bis zum Sommer für die Menschen in unserem Land klar erkennbar zu machen, wohin die Politik dieses Land im Bereich der Klima-
VKU gegen zusätzliche CO2-Steuer – Energiewende gerechter und einfacher gestalten Ökologie Verbraucherberatung 14. Mai 2019 Die Finanzierungsmechanismen der Energiewende sind in eine Schieflage geraten. (WK-intern) - Das hat ein vom VKU bei r2b energy consulting in Auftrag gegebenes Gutachten ergeben. Es kommt zu dem Schluss, dass Kunden von zu hohen Strompreisen entlastet werden müssen, um die Flexibilisierung des Energieversorgungssystems voranzubringen und Sektorenkopplung zu ermöglichen. Die Einführung einer zusätzlichen CO2-Steuer lehnt der VKU ab. Dabei ist die Ausweitung des Europäischen Emissionshandels die volkswirtschaftlich effizienteste Lösung, gegenwärtig ist eine solche Einigung aller Mitgliedstaaten zeitnah nicht realistisch. Daher ist die Einführung eines sektorübergreifenden CO2-Preises ein sinnvolles, ergänzendes Instrument. Der Vorschlag von r2b sieht im Kern vor, die gegenwärtigen Energiepreisbestandteile mit klimapolitischem Bezug
EU-Round Table Gespräche zum Thema klimaneutrale Stadt finden in Schweden statt Behörden-Mitteilungen Ökologie 23. April 2019 Delegation des EU-Ausschusses in Schweden (WK-intern) - Eine Delegation des EU-Ausschuss des Deutschen Bundestages wird vom 24. bis zum 26. April 2019 zu Gesprächen nach Stockholm, Schweden, reisen. Die Delegation wird u. a. mit dem EU-Ausschuss und dem Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten des schwedischen Reichstages, Staatssekretärin Maja Fjaestad, der Generalsekretärin des Ostseerates Maira Mora, dem Kommerskollegium und Vertretern des schwedischen Instituts für europapolitische Studien (Sieps) im Rahmen eines Round Table Gespräche führen. Zum Thema klimaneutrale Stadt ist eine Begehung des Stadtteiles Norra Djurgårdsstaden vorgesehen. Bei einem Besuch der Hagabergs Folkhögskola (Volkshochschule) in Södertälje sollen Projekte der inklusiven Bildung erörtert werden. Zentrale Themen der Gespräche